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> Die Perspektive Wechseln

post Sep 8 2008, 15:50
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Salvianaut
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Dass Zeit eine Illusion ist, bedeutet noch lange nicht, dass sie nicht relevant sein kann. Ich sehe dort keine Unvereinbarkeit.

Der Beitrag wurde bearbeitet von Mantrid am Sep 8 2008, 15:50 Uhr.


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post Sep 9 2008, 02:22
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Salvia Fan
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hallo MMX, du scheinst dich ja sehr für so sachen wie zeit-raum usw zu interessieren.
der 3. film fängt mit folgender aussage an
je näher wir dem erdmittelpunkt sind, desto gemächlicher laufen unsere uhren!
wirklich??
wenn zeit durch gravitation beeinflußt wird, dann ist diese aussage falsch, denn im zentrum der erde herrscht schwerelosigkeit. würden wir uns im zentrum der erde befinden, verteilt sich die anziehungskraft in alle richtungen, dadurch sind wir schwerelos.
anders ausgedrückt. sagen wir mal wir graben uns 1000 km in die erde, dann werden wir (bei erddurchmesser ca 12000 km) von 11000 km erdstrecke nach unten gezogen, von 1000 km erdstrecke aber nach oben gezogen. die seiten bleiben neutral, weil beide strecken gleich sind, spielen also keine rolle. jedes teilchen für sich besitzt nämlich eine anziehungskraft. nur der druck steigt in richtung erdzentrum an, die gewichtsanzeige auf einer personenwaage sinkt kontinuierlich, je näher wir dem erdmittelpunkt kommen.


man hat ja schon mit atomuhren nachgewiesen, dass in 10 km höhe die zeit schneller vergeht (ist aber im ersten moment auch komisch, weil eigentlich um so mehr geschwindigkeit, um so langsamer die zeit, aber weil die geschwindigkeit ewigkeiten von der lichtgeschwindigkeit entfernt ist, spielt die geschwindigkeit keine rolle), liegt daran, dass oben weniger gravitation herrscht, aber eben auch, weil die raumkrümmung geringer als auf der erdoberfläche ist.
nun sollte man unbedingt prüfen wie sich die zeit im erdinneren verhält, vergeht sie ebenfalls schneller als auf der erdoberfläche, so wäre dies eine sehr entscheidende rolle bei der zeitcharakteristik von schwarzen löchern.
würde für diese heißen, zeitstillstand auf der oberfläche, "normale" raumzeit im zentrum, und damit die kürzeste distanz zu gewöhnlicher raumzeit von der oberfläche ausgehend.

die theorie mit der schwerelosigkeit im erdinneren war schon geil, und ich wüßte nicht was logisch dagegen sprächen könnte, nur bin ich bis vor kurzem nicht aud die idee gekommen diese theorie mit der zeit zu koppeln. dies läßt sich aber logisch nicht so einfach nachvollziehen, und bedürfte einer prüfung. weiß einer was genaues, ein experiment, welches ich mit dieser theorie abgleichen kann?

außerdem versucht doch mal weniger fremdwörter einzubaun, man kann auch komplizierte sachen so formulieren, dass jeder zumindest versteht was man ausdrücken möchte.




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die pfeile zeigen in beide, nein in alle richtungen
ohne unsere welt, keine welt!
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post Sep 9 2008, 13:36
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Mr. Unbequem / Schlechter Umgang
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QUOTE(spielkind)
Braucht Selbstheilung "Zeit"? Wäre "Zeit" ein Substrat auf dem Selbstheilung genesen könnte, ist es wohl klar, dass Zeit irgendwie existieren muss und nicht nicht-sein kann. Das eine würde dem anderen widersprechen, eine Aporie, ein (scheinbar) unlösbares Problem.

Ich könnte auch sagen: Dieses Diskussionsforum benötigt viel Platz. Der Typ dort drüben sagt aber, virtuellen Raum gibt es nicht, er ist bloß eine Illusion (eig. "informative Simulation".) Er muss mir zustimmen, dass dieses Forum Platz benötigt, "Raum" den es einnimmt (eig. bloß als selektives Modell in den Köpfen aller User (keiner kennt alle threads, und diese existieren für sich bloß in binärer Informationsstruktur, nicht als User, threads, Buchstaben,...)

Dass soll er mir einmal lösen: Das Forum benötig Platz, "Raum" den es einnimmt; er sagt aber, dass virtueller Raum nicht existiert, bloß als Illusion (eig. Simulation.)

Doch hier drehe ich ja dem Typen dort das Wort im Anschlag herum. Denn er hat ja nicht gesagt, dass virtueller Raum gar kein wie auch immer geartetes Sein einnimmt, sondern dass er so nicht existiert, bloß als Illusion. Und dies widerspricht meiner Konklusion, das ein virtuelles Diskussionsforum (irgendwelchen) Platz einnimmt nicht, womit sich meine inszenierte Aporie in einen gut gemeinten Versuch verflüchtigt.


[1]Die Aussage des diskussionsgegners beruht auf erster Ebene einem fundamentalen Irrtum, auf zweiter Ebene dagegen ist sie uneingeschränkt wahr.

[1.1]Die erste Ebene, das, was wir als Realität bezeichnen (ein Raum gefüllt mit Stop-Regeln also), ist der Raum, bei dem wir alle zustimmen, dass wir dieses und nicht mehr oder weniger wahrnehmen wollen. Hierin ist dieses Forum, obgleich virtuell, real, es besteht aus messbaren Signalen, basal binär codiert, und ist wahrnehmbar. Es nimmt auch Raum ein, auf einem Server belegen die Informationen Festplatten, die Information verdrängt in Kabeln andere Informationen (bzw...wo die "Forums"-Information ist, kann keine andere Information sein) und belegt auf unserem Bildschirm Raum, der sonst durch anderen Raum belegt wäre.
Virtuell heisst ja nicht unwahr. Virtuell bedeutet lediglich "zum Zweck der zielbestimmten Wahrnehmung erzeugt, dennoch nicht in der Auftretensform vorhanden".
Das Forum ist nicht als "das Forum" vorhanden. Es sind Informationen, aus denen mein Computer das Forum baut.
Das ist wichtig, denn auf der ersten Ebene ist etwas virtuelles sehr wohl vorhanden, es fragt sich nur, wo und in welcher Art es codiert und decodiert ist.

Zeit ist aber nicht virtuell, weil Zeit und Raum nicht produzierbar sind. Sie sind nichtkonstante Naturdeterminanten, denen der Mensch schon von Natur aus Bedeutung zumisst.
Er kann zwar sagen, dass er die Zeit als unwahr annimmt, die zeit jedoch, die er braucht, um dies zu postulieren, zeigt ihm, dass er dennoch mit dieser "Lüge" (in seinen Augen) leben muss. Solange niemand Zeit überwinden kann, ist Zeit wahr.

[1.2]Auf zweiter Ebene hat der angeführte Typ natürlich Recht. Realität wird in unserem Hirn konstruiert. Unser Hirn ist auf vierdimensionale Wahrnehmung ausgerichtet (3D-Raum und Zeit).
Nehmen wir an, es gäbe die im vierten Video angeführten "Flatliners", die 2D und Zeit wahrnehmen. Zwei Flatliners leben in einem Mandala, welches aus Sand ist. Ein Fuß zertrampelt das Mandala. Der eine fragt den anderen: Was ist geschehen? der andere antwortet: "Ein Wesen ist aus dem Nichts (der für ihn nicht wahrnehmbaren dritten Dimension) erschienen und hat Verwüstung angerichtet.
So kann es auch außerhalb unserer Wahrnehmung Dimensionengeben, die wir noch nicht wahrnehmen können.
Manchmal bin ich sogar geneigt, anzunehmen, dass wir eine Art Urzeitkrebse aus dem Yps-Heft sind, Spielzeuge multidimensionaler Kinder.
Abseits davon kann ich keine dieser Aussagen belegen, und sie helfen mir auch nicht, meinen Alltag zu bestreiten. Von daher ist dieses Wissen überflüssige Information, wie die Farbe eines Heissluftballons - unwichtig, aber existent und nett anzuschauen.

QUOTE
Akut existiert bloß ein Stillstand aller Formen.

Vergiss nicht, dass in dieser kleinsten Zeiteinheit, in der das kleinste vorstellbare Teilchen die kleinste unteilbare Strecke überschreitet, ein Potential vorhanden ist. Ich kann den Stillstand annehmen oder nicht, dennoch verbraucht der Prozess von Jetzt auf Gleich unbestreitbar Energie.
Der angenommene Stillstand kann also nur im Verbund mit Energie existieren, unter anderem ein Grund, warum es noch keinem Wissenschaftler gelungen ist, den absoluten Nullpunkt (0 Kelvin) zu erreichen - es wird Potential gebraucht, um das Potential zu verbrauchen, es ist also immer Potential vohanden.

QUOTE
Selbstheilung an sich existiert einfach nicht (außer wir wollen der am Horizont donnernden Multiversen-Theorie (die ich aus präventiven Abschreckungsgründen zuvor aufmarschieren ließ) anheim fallen, um Zeit als real dogmatisieren zu können (nicht, dass du das getan hättest!))


Im vierten Video wird die Multiversentheorie angeschnitten, sogar erweitert. Ich ziehe sie durchaus als Möglichkeit in Betracht.

QUOTE
Sie zu erkennen, zu konzedieren, dass da so etwas wie Selbstheilung am Werk war, braucht nicht "Zeit" als nicht-illusorische Ressource (genau das hast du bei Mandrit kritisiert), sondern einen Beobachter, der sich seiner Beobachtungen erinnern kann (u. sich somit auch seiner selbst bewusst sein muss, denn wessen Beobachtungen sollte er sich sonst erinnern?), und die versch. Ausdrucksweisen des Stillstands aller Formen (bes. der, die den Patienten bilden) dadurch in seinem Bewusstsein eine Spur ziehen lässt. Die Spur, die sich bildet, erkennt er dann als den Sebstheilugsprozess.


Meinst du?
Angenommen, wir versetzen einen Menschen ins Koma, schneiden ihm in den Finger und sperren ihn (automatisch absolut versorgt) in einen Raum ohne die Möglichkeit der Oservation.
Er kann sich nicht beobachten.
Niemand anders kann ihn beobachten.
Wenn der Beobachter zur Heilung nötig ist, dürfte sich die Wunde nicht einmal verschließen.

Die von dir sicherlich auch in Erwägung gezogenen Beobachtereffekte der Quantenphysik sind (nach allgemeinem physikalischen Verständnis) nicht durch den Beobachter verursacht, sondern durch die Messung. Es handelt sich um eine Waage, die so fein ist, dass man sie nicht tarieren kann - ein gewisser Anteil der Waagschale wird immer mitgemessen.
Die stumpfe Behauptung einiger Esoteriker, die behaupten "Teilchen verhalten sich anders unter Observation als ohne Beobachter" ist also klar falsch, noch schlimmer, nicht falsifizierbar...um das Verhalten der Teilchen zu sehen, müssen wir messen.
Allerdings konnte ich einmal an einem interessanten Versuch teilnehmen.
Wir haben die Strahlung eines Isotops (Cäsium 137 oder so etwas) gemessen und haben dann willentlich versucht, die Emission von Strahlung durch unsere Gedanken zu erhöhen.

Es hat nicht funktioniert.
Der Wille des Menschen hat keinen Einfluss darauf, wie er seine Realität konstruiert.

QUOTE(hillage)
wenn zeit durch gravitation beeinflußt wird, dann ist diese aussage falsch, denn im zentrum der erde herrscht schwerelosigkeit.


Halt, Vorsicht! Die Schwerelosigkeit im Erdmittelpunkt ist dadurch begründet, dass von allen Seiten gleich viel Gravitation wirkt. Es herrscht also keine gravitationslose Schwerelosigkeit, sondern eine durch Gravitation erzeugte Schwerelosigkeit.




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12 einfache Tips für Kratom-Anfänger


Dieser Post fällt unter "Freie Meinungsäußerung" und erhebt keinerlei Anspruch auf Richtigkeit, Übereinstimmung mit geltendem Recht oder sonstige Relevanz.
Am besten ist es für den Leser, eine jede meiner Aussagen als Lüge zu interpretieren.


QUOTE
<sia> BKA! BKA! BKA!
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post Sep 11 2008, 18:28
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Salvianaut
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Zurück zum Thema Klarträume.

Es ist schon unglaublich, wie natürlich man Träume und deren Inhalte als gegeben hinnimmt. Aber das tun die meisten mit der Wachrealität ja auch.

Folgendes ist mir heute passiert:

Ich habe im Traum einen Realitätscheck durchgeführt. Bevorzugt lese ich Texte zweimal, zähle meine Finger zweimal oder springe nach oben und versuche zu fliegen. Diesmal war Textlesen dran. Ich habe also im Traum ein paar Wörter auf einem Buchumschlag gelesen. Da stand totales Kauderwelsch drauf. Trotzdem war ich aus unerfindlichen Gründen der Meinung, dass es kein Traum ist, weil "der Realitätscheck positiv war". blink.gif Ein zweites Mal habe ich den Text gar nicht erst gelesen. Fazit: Diesmal kein Klartraum.


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post Sep 14 2008, 15:59
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Salvianaut
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QUOTE(Mantrid @ Sep 11 2008, 19:27)
Zurück zum Thema Klarträume.

Es ist schon unglaublich, wie natürlich man Träume und deren Inhalte als gegeben hinnimmt.
Aus diesem Grund empfiehlt es sich, mehr als einen Realitätscheck zu machen. Das bisher einzige Mal, wo ich im Traum einen Realitätscheck geschafft habe, habe ich erstmal versucht zu fliegen, was nicht klappte. Sicherheitshalber habe ich noch versucht, meinen Bruder weg zu denken, und siehe da: PLOPP! weg war er blink.gif
(Und ich war schlagartig wach... stupid.gif )


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Ich bin ein Teil des Teils, der anfangs alles war,
Ein Teil der Finsternis, die sich das Licht gebar,
Das stolze Licht, das nun der Mutter Nacht,
Den alten Rang, den Raum ihr streitig macht.

Mephistopheles, Goethes Faust
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post Sep 14 2008, 19:30
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Salvianaut
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QUOTE(muronivid @ Sep 14 2008, 15:58)
Aus diesem Grund empfiehlt es sich, mehr als einen Realitätscheck zu machen. Das bisher einzige Mal, wo ich im Traum einen Realitätscheck geschafft habe, habe ich erstmal versucht zu fliegen, was nicht klappte. Sicherheitshalber habe ich noch versucht, meinen Bruder weg zu denken, und siehe da: PLOPP! weg war er  blink.gif 
(Und ich war schlagartig wach... stupid.gif )
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Da liegt bei mir gerade der Hase im Pfeffer. Ich habe heute festgestellt, dass die besten RCs bei mir nicht funktionieren. Ich habe im Traum einen längeren Text gelesen, problemlos, zwei mal, einmal von nahem und einmal von fern. War konsistent. Finger habe ich im Traum auch fünfe und fliegen geht nicht. Wenn ich irgendwo runterspringe, breche ich mir die Knochen und wache auf.

Dumm gelaufen nachdem ich das tagsüber ständig trainiert habe - nicht das runterspringen versteht sich. Ich habe noch nichts neues gefunden. Angeblich soll es helfen, sich die Finger durch die Hand zu bohren oder nach der Nase zu tasten. Mal sehen. Ich bin da allerdings weniger optimistisch. Brauche wohl was sichereres.

Das andere Problem sind Traumzeichen. Bisher konnte ich noch nichts Frequentes ausmachen. Irgendwie sind meine Träume einfach zu konsistent. In mein Traumtagebuch habe ich heute 7 Seiten zu einem einzigen Traum geschrieben. Keine Lücke, kein offensichtlicher Giveaway. Das ist echt frustrierend.


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post Sep 14 2008, 20:41
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Spiderpig
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Leute, das mit den RCs geht anders. Man hofft nicht auf einen Traum in dem man sich fragt "Ist das jetzt ein Traum?" und macht dann wahllos irgend einen Check.
So geht das nicht.


Natürlich wären fliegen, vom Hochaus springen, durch ne Wand gehen ein RC, aber absolut untaugliche.

Bei der RC Methode macht man jeden Tag ganz harmlose Sachen wie zb durch einen Gegenstand oder eine Wand zu sehen, oder ein Gegenstand durch den Willen zu bewegen. Belanglose Sachen halt die im Wachzustand nicht gehen, aber bei der Ausführung völlig unspektakulär sind. Man macht das wie gesagt jeden Tag, wie oft man halt will und lässt das zu einer täglichen Angewohnheit werden. Früher oder später färbt diese Angewohnheit auf die Träume ab. E Voila und im Traum dann bitte die selben RCs machen.

Es ist wichtig das man die RCs zu einer Angewohnheit werden lässt um


QUOTE
(Und ich war schlagartig wach... stupid.gif )




sowas in den Griff zu kriegen.


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post Sep 14 2008, 21:38
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Salvianaut
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Ich glaube, Du hast da etwas missverstanden. Die gängigen RCs nützen mir nichts, weil sie sich in meinen Träumen genauso verhalten, wie in der Realität, zuminded solange ich nicht luzid bin. Das ist man aber erst nach einem erfolgreichen RC, wenn alles gut geht. Ich kann in meinen Träumen Texte lesen, sogar mehrmals, ohne merkliche Veränderung. Ich habe in meinen Träumen 5 Finger, solange ich keine nichtmenschliche Kreatur bin - dann wäre das aber auch egal - und ich kann nicht fliegen, solange ich nicht luzid bin - und selbst dann ist es mehr ein durch die Luft schwimmen. Was nützen mir also RCs die nicht zeigen ob ich träume oder nicht? Nix. Und es nutzt dann auch nix, wenn ich diese tagsüber wiederholt praktiziere. Ich brauche erst neue, sicherere. Nur welche?


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Surak
post Sep 14 2008, 22:07
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Ich brauche eigentlich für luzide Träume keinen RC; ich merke das meist intuitiv; das war bei mir schon als Kind so - selbst, wenn der Traum die Alltagslogik nicht außer Kraft gesetzt hat, klappt das meist. Ich kriege luzide Träume bevorzugt dann, wenn ich tagsüber schlafe und es nicht komplett dunkel ist um mich herum. Es gibt Träume wo ich fliegen kann und solche Sachen, aber mir ist dann auch in der Regel sofort klar, daß es ein Traum ist. Wenn ich begriffen habe, in einem luziden Traum zu sein, dann geht ja ohnehin alles. Aufwachen finde ich manchmal aber trotzdem sehr schwierig und subjektiv dauert es mir bei manchen Träumen zu lange: Ich merke dann, daß der Traum sich gegen mich zu wenden droht und daß ich besser aufwachen sollte, aber ich weiß meist nicht, wie. Oft ist Ungeduld dabei: Wie lange hab ich jetzt geschlafen? Zeit aufzuwachen, es gibt doch noch so viel zu tun... Früher hab ich dann immer versucht, zu schreien - manchmal erzeuge ich dabei ein Geräusch, eher ein Grunzen, welches mich tatsächlich aufweckt. In der Regel wache ich aber nur scheinbar auf und bin dann auf der nächsten Ebene in einem wiederum luziden Traum gefangen. Das Spielchen kann sich manchmal fortsetzen, bis es nervig wird - besonders, wenn dann zwischendurch bedrohlich wirkende Träume dabei sind, vergesse ich gelegentlich, daß ich den luziden Traum ja steuern kann und merke das erst nach einiger Zeit wieder - wenn ich z.B. merke, daß eine Flucht vor einer "Bedrohung" völlig absurd und sinnlos, aber auch völlig ungefährlich war. Ich finde Alpträume ja auch oft eher amüsant als bedrohlich und bewundere mehr so wie im Kino die "Spezialeffekte", statt mich zu gruseln. Oft fühle ich mich nach dem "unechten Aufwachen" übrigens sehr schwerfällig, müde und fast blind - und erkenne es auch daran, weil mir klar wird, daß mein Körper halt im Grunde noch schläft. Mit dem Spruch "1-2-3, es ist vorbei!" hab ich mich auch schon gelegentlich wieder ins Wachbewußtsein katapultiert. Dann bin ich sofort wieder klar wie ne Glocke und die Schwerfälligkeit ist verflogen. Ob das Wachbewußtsein wirklich etwas grundsätzlich anderes als die Träume ist, kann ich natürlich nicht sagen - ich denke, irgendwann steht auch noch das "richtige" Aufwachen an. Und da bin ich mal gespannt drauf... smile.gif
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post Sep 14 2008, 22:55
Beitragslink: #40


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QUOTE(Dingo)
Es ist wichtig das man die RCs zu einer Angewohnheit werden lässt


Doch ich hab dich sehr genau verstanden.

Punkt 1 ist das du bereiz völlig lucid bist wenn du in einem Traum einen RC machst.

Punkt 2 ist das dein Urteilsvermögen im Schlaf ein völlig anderes ist als jetzt hier im wachen.

Darum peilst du Punkt 1 im Traum nicht.


QUOTE(Mantrid)
Und es nutzt dann auch nix, wenn ich diese tagsüber wiederholt praktiziere. Ich brauche erst neue, sicherere. Nur welche?


Ja; genau das ist der Fehler. 3 mal täglich durch eine Wand zu blicken, was nicht geht ist Sinnfrei aber der Trick. Du brauchst nichts neues. Nur Routine und Geduld.


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post Sep 15 2008, 00:25
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Salvianaut
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QUOTE(Dingo @ Sep 14 2008, 22:54)
Punkt 1 ist das du bereiz völlig lucid bist wenn du in einem Traum einen RC machst.


Genau das nicht. Die RCs sind dazu da, um zu merken, dass es sich um einen Traum handelt. Wozu sollte ich noch RCs brauchen, wenn ich bereits luzid bin. Ist doch unsinnig. Darum trainiert man die RCs ja den ganzen Tag, damit man diese im Traum aus Gewohnheit oder (im Falle von MILD) zusätzlich durch gemerkte Intuition ausführt.

QUOTE(Dingo @ Sep 14 2008, 22:54)
Punkt 2 ist das dein Urteilsvermögen im Schlaf ein völlig anderes ist als jetzt hier im wachen.


Achne.

QUOTE(Dingo @ Sep 14 2008, 22:54)
Darum peilst du Punkt 1 im Traum nicht.


Eben doch. Dafür wird ja trainiert. Wenn ich meine Finger zähle und es kommt "6" bei raus, dann soll ich mich erinnern, dass es aber "5" sein muss und ich weiss, dass es ein Traum ist. Dadurch wird man luzid. Genau so ist ein luzider Traum nämlich definiert.

QUOTE(Dingo @ Sep 14 2008, 22:54)
3 mal täglich durch eine Wand zu blicken, was nicht geht ist Sinnfrei aber der Trick.
*



Durch eine Wand blicken ist gar keine schlechte Idee, das sollte ich mal versuchen.

Abgesehen davon habe ich trainiert. 2 Wochen lang, etliche Male am Tag. Und ich habe es auch im Traum durchgeführt, ganz automatisch. Daran erinnere ich mich sehr gut. Aber wenn Du Deine Finger im Traum zählst und es kommt "5" raus, weisst Du immer noch nicht, dass Du träumst. Du denkst weiterhin, dass der Traum keiner ist und das war's. Da kannst Du den RC auch jahrelang trainieren, solange im Traum "5" raus kommt, bringt es nichts.

Der Beitrag wurde bearbeitet von Mantrid am Sep 15 2008, 00:27 Uhr.


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post Sep 15 2008, 22:06
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Spiderpig
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Vergiss nicht das die Sache sehr vielschichtig ist. Es gibt nicht entweder luzid oder nicht luzid. Das ganze hat unendlich viele Facetten. Wie oft zb weis ich das ich träume und ich mache nichts daraus.



QUOTE(Mantrid)
Genau das nicht. Die RCs sind dazu da, um zu merken, dass es sich um einen Traum handelt. Wozu sollte ich noch RCs brauchen, wenn ich bereits luzid bin. Ist doch unsinnig.


Das sagst du im Wachzustand. Wie gesagt, dein Verstand arbeitet völlig anders wenn du schläfst. Ich mache RCs um mit den Verdacht zu bestätigen das ich träume.
Dieser "Verdacht" wird durch das tägliche ausüben der RCs im wachen antrainiert und irgendwann hegt man ihn auch im Traum.


Das mit den Fingern zählen ist so ne Sache. Ich mache das nicht, aber aus einem anderen Grund. Das anstarren der Hände ist ein gutes Mittel um aufzuwachen und das Finger zählen ist da nah dran.

Außerdem ist es wie du sagst. Man kann 6 Finger im Traum haben, man muss aber nicht.
Arbeite mit 2 oder 3 verschiedenen RCs. Ich versuche wie gesagt durch etwas hindurch zusehen, Gegenstände durch den Willen zu bewegen oder die gesamte Umgebung um mich herum drehen zu lassen ohne das ich mich dabei bewege. Letzteres ist neben bei tricky da es auch den luziden Zustand verstärkt.



2 Wochen Training sind gar nichts. Es ist nicht so, das man mit RC lernt luzide zu träumen und wenn mans kann braucht man diese Übung nicht mehr.
Es ist viel mehr so das RCs die Chance stark erhöhen luzide träumen zu können und wenn man damit aufhört sinkt die Wahrscheinlichkeit auch wieder ab. So ist das zumindest bei mir. Ich bin halt nicht so ein Naturtalent wie Surak.



QUOTE(Surak)
Ich brauche eigentlich für luzide Träume keinen RC; ich merke das meist intuitiv; das war bei mir schon als Kind so


Im Kindesalter war das bei mir auch völlig normal. Ich hab mir nie was dabei gedacht und meine Träume meist Mickey Maus artig ablaufen lassen. Irgendwann hat das leider stark nachgelassen.
Ich hab das heute zwar immer noch das ich intuitiv weis das ich träume, nur mache ich nichts aus den Träumen. RCs haben den starken vorteil das es dazu den Verstand braucht und man ihn damit wenigstens minimal wach bekommt. Das könnte dir vielleicht bei deinem Aufwachproblen hilfreich sein.



QUOTE
Aufwachen finde ich manchmal aber trotzdem sehr schwierig und subjektiv dauert es mir bei manchen Träumen zu lange: Ich merke dann, daß der Traum sich gegen mich zu wenden droht und daß ich besser aufwachen sollte, aber ich weiß meist nicht, wie. ....
.... Mit dem Spruch "1-2-3, es ist vorbei!" hab ich mich auch schon gelegentlich wieder ins Wachbewußtsein katapultiert.



Das kenne ich nur zu gut. Gerade beim aufwachen wollen gibt es eine Verzögerung die bei mir gefühlte 2 Sekunden dauert. Diese sind auf irgend eine nicht zu beschreibende Art sehr verwirrend und beeindruckend.
Es ist nun mal so, das im Traum innerhalb von 2 Sekunden tausend Jahre vergehen können oder man sich, plöp, in einem anderem Traum wiederfindet.
Auf Kommando aufwachen geht nur mit Tricks.

Ich mache das in dem ich mir 2x den Befehl gebe "wach auf". Das dauert ca 2 Sekunden und ich denke dein 1-2-3 Spruch auch. Hat man erst mal gelernt das man diese Verzögerung händeln kann ist sie kein Problem mehr.


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post Sep 16 2008, 03:16
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QUOTE(Dingo @ Sep 15 2008, 22:05)
Das sagst du im Wachzustand. Wie gesagt, dein Verstand arbeitet völlig anders wenn du schläfst. Ich mache RCs um mit den Verdacht zu bestätigen das ich träume.
Dieser "Verdacht" wird durch das tägliche ausüben der RCs im wachen antrainiert und irgendwann hegt man ihn auch im Traum.


Solange man nicht luzid ist, hegt man auch keinen Verdacht. Das ist genau dieser Unterschied im Funktionieren des Verstandes, den Du ansprichst. Solange man nicht luzid ist, bezweifelt man nicht die Realität des Traumes.

Es geht darum, sich mechanistisch anzutrainieren, dass man RCs entweder einfach so zwischendurch ausführt oder dass man RCs ausführt, wenn man einem Traumzeichen begegnet. Letztere muss man natürlich vorher herausfinden und ebenfalls eintrainieren. Beim Ausführen der RC besteht dann die Chance, dass man merkt "Hier stimmt was nicht, das muss ein Traum sein" und dadurch luzid wird. Es kann aber auch ebenso gut passieren, dass man die RCs ausführt und - egal welches Ergebnis diese bringen - trotzdem nicht begreift, dass man träumt, z.B. wenn man 6 Finger zählt und der Traumverstand annimmt, dass das völlig normal ist.

Abgesehen davon gibt es sowieso nicht *den* einen Weg, luzid zu werden. Es reicht z.B. oft völlig aus, über ein Traumzeichen zu stolpern. RCs sind nur in Ausnahmefällen hilfreich, wenn man bereits luzid ist, z.B. direkt nach dem Erwachen, da es sich ja auch um ein falsches Erwachen handeln könnte.

QUOTE(Dingo @ Sep 15 2008, 22:05)
2 Wochen Training sind gar nichts.


Das kann man nicht pauschalisieren.

QUOTE(Dingo @ Sep 15 2008, 22:05)
Es ist nicht so, das man mit RC lernt luzide zu träumen und wenn mans kann braucht man diese Übung nicht mehr.


Das habe ich auch nicht behauptet.

Ich führe mittlerweile 6 verschiedene RCs täglich und oft aus. Ich trage sogar ein Namensschild auf dem "Träumst Du?" steht, dass mich daran erinnern soll. Meine RCs sind:

- Nase zuhalten und versuchen durch geschlossene Nase einzuatmen
- Finger zählen
- mehrmals Text lesen, z.B. "Träumst Du?"-Schild
- Gedächtnisübung: "Was hat dazu geführt, dass ich jetzt hier bin?"
- Finger durch die Hand bohren
- durch eine Wand sehen


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post Sep 16 2008, 11:20
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Salvianaut
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Bei mir ist eigentlich alles optimal, hohe Traumerinnerung, wiederkehrende Szenarios als Traumsignale, RC im Traum klappt fast immer. Ich muss mich auch einfach nur fragen, ob das ein Traum ist, dann merke ich das auch. Flugversuche oder ähnliches sind da gar nicht nötig.

Es scheitert nur daran, dass ich es einfach ums Verrecken nicht hinbekomme im Traum einen RC zu machen. sad.gif

Ich habe gehört, RC durch Namensschilder, piepsende Uhren oder ähnliches sollen nicht so sinnvoll sein, da diese äußeren Signale im Traum ja nicht vorhanden sind. Der Anstoss zum RC sollte aus dem Inneren kommen.

Meine letzte Idee ist, sich einen RC bei jedem Durchschreiten einer Tür anzutrainieren. Durch Türen laufe ich auch in Träumen oft genug.

Der Beitrag wurde bearbeitet von digit55 am Sep 16 2008, 11:20 Uhr.
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post Sep 16 2008, 17:45
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QUOTE(digit55 @ Sep 16 2008, 11:19)
Der Anstoss zum RC sollte aus dem Inneren kommen.
*



Das ist genau die Idee, welche der MILD-Methode zugrundeliegt.


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