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SALVIA-COMMUNITY.net _ Philosophicum _ Theorien Dunkle Materie, Raumkrümmung, Schwarze Lö

Geschrieben von: zodd Jan 29 2014, 04:22

Hey, hab da so 2 Theorien, was haltet ihr davon, kompletter bullsh.. oder interessant biggrin.gif
Also zuerstmal zur Dunklen Materie (Doku dazu was Dunkle Materie sein soll: http://www.youtube.com/watch?v=eUsY0I5fufQ ).
Kurzgefasst: weit entfernte Galaxien rotieren. Anhand der Masse kann man deren Rotationsbahn berechnen. Nun wird aber in vielen Fällen festgestellt, dass die Galaxien viel mehr Masse besitzen müssten um die beobachteten Rotationsbahnen zu erklären, also nimmt man an dort befindet sich zur normaler Materie noch zusätzlich Dunkle Materie und durch diese zusätzliche Masse der Dunklen Materie erklären die sich die beobachteten Rotationslaufbahnen.

Ich habe dazu seit einiger Zeit eine andere Überlegung, ich muss aber etwas weiter hinten anfangen. Also das Universuum breitet sich seit dem Urknall aus, ich finde es dabei einfacher sich das Universuum "organisch" (auf Quantenebene) vorzustellen. Dort wo sich das Universuum ausgebreitet hat, bildet sich Raum-und-Zeit Netz, außerhalb des Universuums gibt es weder Raum noch Zeit, ich habe allerdings noch eine zusätzliche Annahme zu dem "Außerhalb", die mir sehr logisch erscheint. Bei jeder Art von Ausbreitung sucht sich die Natur den Weg des geringsten Widerstandes, meine zusätzliche Annahme also, auch außerhalb vom Universuum gibt es Hindernisse, die die Ausbreitung des Universuums erschweren. Man Stelle sich nun einen Wasserfluß vor, das Wasser breitet sich aus und sucht sich dabei den Weg des geringsten Widerstandes, es bilden sich z.B. auch Inseln wo das Wasser einfach drumrum fließt. Dasselbe Prinzip kann man nun auf dieses "organische" Universuum anwenden, das Universuum wäre dabei das Wasser und die Ufer, wären das was außerhalb vom Universuum liegt. Auch die Inseln bestehen dann aus dem, was Außerhalb des Universuums liegt, dort wo sich die "Inseln" im Universuum gebildet haben, gab es diese vorher angenommenen Hindernisse, sodass es für das Universuum einfacher war sich drum rum zu krümmen beim Ausbreiten, als diese einfach "mitzunehmen".
So erkläre ich mir dann die Dunkle Materie, es befindet sich dort also keine Dunkle Materie, das Universuum hatte dort evntl. solche Hindernisse beim Ausbreiten und wurde deswegen anders gekrümmt und übt dort wegen dieser Krümmung auch eine höhere Gravitation aus, als man sie nach der normalen Raumkrümmung durch die Massen der beobachteten Galaxien ausrechnen würde.

Zu den schwarzen Löchern habe ich noch einige Gedanken, aber ob ich das richtig verstehe, das sind doch im Grunde genommen Risse in der Raum/Zeit? Also Risse im Universuum. Dadurch dass sich dort so viel Masse befindet wird die Raum/Zeit so stark gekrümmt, dass das Universuum an der Stelle einreißt? Im schwarzen Loch ist also dasselbe, was außerhalb des Universuums liegt?

Ahja und nicht falsch verstehen, bei der ersten Theorie, dort wo sich die Hindernisse befinden sind keine schwarzen Löcher demnach, das Raum-Zeit Netz hat sich dort um die Hindernisse drum rum gekrümmt, es ist nicht eingerissen biggrin.gif .

Geschrieben von: AD #1 Jan 29 2014, 09:42

Ich finde die Idee des Umfließens interessant. So wie ich dich verstanden habe meinst du, dass die Raumzeit als Ganzes drumherum fließt. Demnach wäre sie an diesen Orten etwas "gestaucht"? Wenn man es so betrachtet, dann wäre dort, wo man besonders viel dunkle Materie vermutet also einfach der Raum verdichtet?

Bild: http://up.picr.de/17199850yj.jpg

Theoretisch müsste sich ja dann dort die Verzerrung der Raumzeit messen lassen. Damit wäre der Grund für die Diskrepanz von Berechnung und Beobachtung eine falsche Messung der Raumzeit. Die müsste dann allerdings schon stark falsch gemessen sein.

Mir kommt gerade der Gedanke, dass deine Idee letztendlich was ähnliches aussagt wie die bisherigen Vermutungen zu dunkler Materie. Denn wenn die sichtbare Materie um durch einen Engpass fließt, dann bedeutet das, dass der Raum, in dem sie fließt, verengt ist. Das wäre auch der Fall, wenn dunkle Materie, die ansonsten nicht mit der Raumzeit interagieren kann, sich dort befindet. So oder so wäre sowohl das Umfließen als auch die dunkle Materie in einer weiteren Dimension angesiedelt.

Ich glaube, dass deine Idee eine weitere Art der Beschreibung von dunkler Materie ist, allerdings als verständlicheres Bild ausgedrückt. Wenn man sich nicht vorstellen kann, wie dunkle Materie im Raum wirken soll, dann ist das Bild des Umfließens eine Unterstützung für ein und den selben Gedanken.

Zu den schwarzen Löchern: Ich denke nicht, dass sie das Universum einreißen. Eher die vierdimensionale Raumzeit. Das sollte man nicht gleichstellen. Das Universum besteht sicher aus mehr als aus unseren bekannten vier Dimensionen, vgl. die Gedanekn zu dunkler Materie. An der Stelle find ich interessant, was ein Riss in der 4D Raumzeit im Zusammenhang mit weiteren Dimensionen bedeutet. Vielleicht "fließen" Teile des Inhalts eines schwarzen Lochs in einer fünften Dimension ab und tragen zur dunklen Materie bei?
Entspricht die Gravitation eines schwarzen Lochs eigentlich der Summe der aufgenommenen Materie?

Geschrieben von: Alrik Jan 29 2014, 12:46

Wenn ich mich richtig erinnere, nimmt ein schwarzes Loch an Masse zu durch die eingesaugte Materie, aber da ein schwarzes Loch an sich schon sehr schwer ist, ist der Massezuwachs innerhalb der von uns beobachtbaren Zeiträume praktisch nicht meßbar.

Es müsste aber möglich sein durch die Stärke und Frequenz der von manchen Schwarzen Löchern abgegebenen Strahlungsspitzen die Menge der eingesaugten Materie zu berechnen. unsure.gif

€:Wer ihn mag, kann sich von Prof. Lesch das erklären lassen: http://www.youtube.com/watch?v=ImqvnB0MlwA angel.png

Geschrieben von: zodd Jan 29 2014, 20:02

QUOTE(AD #1 @ Jan 29 2014, 09:42)
Bild: http://up.picr.de/17199850yj.jpg



Mir fällt noch was ein dazu, die "umflossende Materie" krümmt die Raum-Zeit anders, an der Stelle entsteht deswegen umgekehrte Gravitation, also eine Gravitationskraft die nicht anzieht, sondern alles von dieser "umflossenden Stelle" abstößt. Dies hätte dann auch zur Folge, dass die Stellen der "umflossenden Materie" auf dem Bild von denen der dunklen Materie abweichen müssen, da die Berechnungen für die dunkle Materie dann ja falsch wären, man müsste sie ganz woanders platzieren damit die Berechnungen wieder passen biggrin.gif
Oh ich sehe du hast die auch schon abweichend eingezeichnet, dann sollte es passen! xD

Geschrieben von: kleinerkiffer84 Jan 29 2014, 22:10

Dh. die dunkle Materie wäre dieser Theorie zufolge sowas die eine Delle in unserer Raumzeit, verursacht durch etwas, dass sich ausserhalb (zb. in einer angrenzenden Parallelwelt) befindet.
Die Idee ist nicht schlecht.
Ähnliche Überlegungen habe ich auch schon angestellt.
Denn es ist schon seltsam, dass sich die sogenannte dunkle Materie, mit keiner bekannten Methode richtig nachweisen lässt, da sie keinerlei elektromagnetische Emissionen zeigt.
Das würde für diese oder ähnliche Theorien sprechen.

Was mir auch gerade noch einfällt:
Was ist mit Neutrinos?
Dieses Teilchen interagiert kaum mit konventioneller Materie, kann diese sozusagen mühelos durchdringen und hinterlässt kaum Spuren.
Soll man dieses Teilchen noch zu unserer Materie zählen, oder gehört es zu einer anderen, exotischen Materieform und ist vielleicht das erste experimentell nachgewiesene Teilchen der dunklen Materie?

Geschrieben von: Triebfeder Jan 29 2014, 22:37

@AD#1: Du meinst die Materie, welche in Schwarze Löcher wandert, wechselwirkt immer noch mit der restlichen Materie, allerdings auf einer anderen Ebene? Also dass generell jedes Teilchen Materie zu einem gewissen Teil höherdimensional wechselwirkt - nur die dunkle Materie (also die aus dem Schwarzen Loch) dort eben besonders viel Einfluss übt. So wäre es für mich durchaus denkbar biggrin.gif

Der Unterschied zwischen Dunkler Materie und kleinkiffers Theorie ist, dass seine Idee eine Kraft von außen beschreibt. Dunkle Materie ist eher in einer höheren Dimension, also mit Strings verbunden (korrigiert mich, falls ich falsch liege)

@kleinerkiffer: Naah, also Neutrinos haben ja kaum Masse, also können die es nicht sein... vielleicht ist es auch etwas, das nicht in unserem Teil des Universums vorkommt, dann könnten wir es gar nicht messen bzw. genau danach suchen.

Geschrieben von: AD #1 Jan 29 2014, 22:45

QUOTE(kleinerkiffer84 @ Jan 29 2014, 22:10)
Denn es ist schon seltsam, dass sich die sogenannte dunkle Materie, mit keiner bekannten Methode richtig nachweisen lässt, da sie keinerlei elektromagnetische Emissionen zeigt.
Das würde für diese oder ähnliche Theorien sprechen.


So etwas abstrakter gesprochen fände ich es genau umgekehrt seltsam. Es gibt da draußen einfach noch viel viel viel mehr. Wir sind aber Teil des Systems, deswegen können wir schlecht dahinter gucken. Mit einem Mikroskop das aus Atomen besteht ist es schließlich ja auch schwer sich Atome anzugucken.
Ich sehe unsere Realität als eine rausgerenderte Version von dem, was dahinter steckt. Deswegen werden wir auch bestimmte Konstanten nie komplett erklären können. Beispiel dazu:
Wenn wir ein Schachbrett, auf dem schon so 30 Züge gespielt wurden, sehen können wir alle möglichen Optionen für die Zukunft berechnen. Wir können bestimmen, nach welchen Regeln sich die Figuren/Partikel verhalten (okay, etwas unglückliches Beispiel. Beim Schachbrett folgen die Figuren natürlich den Spielzügen der Spieler und bewegen sich nicht eigenständig. Trotzdem sind für sie alle Regeln definiert). Allerdings ist es uns unmöglich das Spiel komplett zurück zu berechnen. Wir können nicht sagen, ob auf E4 vorher ein Springer stand oder nicht. Es gibt kein logisches Prinzip, dass uns eine Antwort liefert. Es gibt lediglich Wahrscheinlichkeiten.
Ich denke das ist das, was gemeint ist, wenn man davon spricht, dass Quanten sich "zufällig" verhalten. Ich finde das unglücklich formuliert. Es ist nicht zufällig, es ist nur für uns nicht endgültig klärbar. Genauso können wir für zukünftige Ereignisse immer nur eine gewisse Wahrscheinlichkeit vorher sagen.
Wir haben einfach keine Möglichkeit alle Faktoren zu bestimmen, weil diese sich außerhalb unseres Systems (die vierdimensionale Raumzeit) stattfinden. Es ist als würde man versuchen die Lottozahlen vorher zu sagen indem man die Hand in die Trommel steckt und versucht die Positionen der Kugeln zu ertasten:
Einerseits ist es unmöglich gleichzeitig alle zu erfassen und andererseits beeinflusst man ihre Position nur durch's hereingreifen.

Spannend bleibt die Frage, welche Techniken und Werkzeuge sich in der Zukunft auftun und uns den Weg ein Stück weiter erleuchten. Ich denke da zum einen an künstliche Intelligenzen, die wir so programmieren können, dass sie mehr als vier Dimensionen begreifen können. Ich denke das wird ein ganz großer Schritt werden. Wir werden es zwar dann immernoch nicht verstehen können, aber immerhin können diese Systeme dann wenigstens soviele Ergebnisse ausspucken, dass wir unser Weltbild zumindest annähern können. Zum anderen werden Quantencomputer unsere Möglichkeiten in dem Bereich extrem erweitern, besonders in Kombination mit künstlichen Intelligenzen. Eine Intelligenz, die nicht an evolutionäre Relikte gebunden ist mit der Rechenleistung gegen die die der heutigen Supercomputer wieder auf Taschenrechnerniveau erscheint.

Letztendlich wird es keine finale Ursache geben. Und falls doch, wird es niemals einen Beobachter geben, der sie finden und verstehen kann:
Eine Darmbakterie im Fisch wird nie verstehen können was ein Fisch ist.
Ein Fisch wird niemals verstehen können was ein Aquarium ist.
Ein Mensch wird niemals ein Haus verstehen, wenn er es nicht verlassen kann.
Systemabwärts kann man ein Objekt untersuchen und im Bezugsraum erklären. Systemaufwärts kann man sich von innen umgucken und Vermutungen anstellen, was sich außerhalb befindet.
Im Endeffekt sind wir auf zwei Seiten der Skala beschnitten. Aber es gilt immer einen Schritt weiter zu gehen und die Grenzen neu zu stecken.

Geschrieben von: zodd Jan 29 2014, 22:52

QUOTE(kleinerkiffer84 @ Jan 29 2014, 22:10)
Dh. die dunkle Materie wäre dieser Theorie zufolge sowas die eine Delle in unserer Raumzeit, verursacht durch etwas, dass sich ausserhalb (zb. in einer angrenzenden Parallelwelt) befindet.
Die Idee ist nicht schlecht.
Ähnliche Überlegungen habe ich auch schon angestellt.
Denn es ist schon seltsam, dass sich die sogenannte dunkle Materie, mit keiner bekannten Methode richtig nachweisen lässt, da sie keinerlei elektromagnetische Emissionen zeigt.
Das würde für diese oder ähnliche Theorien sprechen.



Genau eine Art Delle, das mit angrenzenden Parallelwelten geht aber etwas zu weit, es reicht ja einfach anzunehmen, dass außerhalb des Universuums Hindernisse existieren, die die ausbreitung des Universuums erschweren, sodass es sich halt einfach drum rum ausbreitet.

Hier am Bild noch ein Versuch:
Bild: http://www.heise.de/tp/artikel/32/32273/32273_2.jpg
Man kann sich an dem Bild ja auch eine andere Krümmung vorstellen und zwar wenn die Erde sich am ende nicht IM Universuum befinden würde, wie auf dem Bild, sondern außerhalb des Universuums bleiben würde und die Raum-Zeit sich nur drum rum bildet. DIE Raum-Zeit hätte dann immer noch eine Krümmung, aber diese Krümmung wäre genau andersrum gerichtet und würde somit umgekehrte Gravitation erzeugen müssen dry.gif

Es ist in meinen Augen auch sehr naiv anzunehmen, dass das Universuum sich Kugel/Kegel/Elipsen....förmig ausbreiten würde, das wäre ja alles nur im Idealfall möglich, eine Fraktalartige Ausbreitung hört sich realistischer an und zwar eben aus dem Grund, weil es diese Stellen geben könnte wo sich das Universuum schwerer ausbreiten kann.

Geschrieben von: Kosmos Jan 30 2014, 00:40

Ich hab jetzt nur den ersten Post gelesen.

Die Theorie mit dem Umfließen hat einen Haken.
Der Raum expandiert ja permanent. Die Galaxien fliegen darin umher und treiben alle auseinander.
Ein außenliegendes Hindernis müsste ja nach einer Zeit passiert werden, anderenfalls hieße dass, dass die Hindernisse mitgerissen werden und somit durch die anhaltende Expansion immer weitere Dunkle Materie / Hindernissverdichtungen angesammelt würden - die Summe der Gravitation im Universum würde zunehmen.
Beim Passieren der Hindernisse jedoch würden die Galaxien einfach außeinander gerissen, denn die Dunkle Materie ist ja wesentlich häufiger als die Leuchtende.
Auch hätten sich die Galaxien ja erst gar nicht so gebildet wie sie sind, wenn die zusätzliche Gravitation nicht von Anfang bis Ende dabei gewesen wäre.

Geschrieben von: zodd Jan 30 2014, 04:01

QUOTE(Kosmos @ Jan 30 2014, 00:40)
Ich hab jetzt nur den ersten Post gelesen.

Die Theorie mit dem Umfließen hat einen Haken.
Der Raum expandiert ja permanent. Die Galaxien fliegen darin umher und treiben alle auseinander.
Ein außenliegendes Hindernis müsste ja nach einer Zeit passiert werden, anderenfalls hieße dass, dass die Hindernisse mitgerissen werden und somit durch die anhaltende Expansion immer weitere Dunkle Materie / Hindernissverdichtungen angesammelt würden - die Summe der Gravitation im Universum würde zunehmen.
Beim Passieren der Hindernisse jedoch würden die Galaxien einfach außeinander gerissen, denn die Dunkle Materie ist ja wesentlich häufiger als die Leuchtende.
Auch hätten sich die Galaxien ja erst gar nicht so gebildet wie sie sind, wenn die zusätzliche Gravitation nicht von Anfang bis Ende dabei gewesen wäre.
*




Die Hindernisse bleiben da und dadurch dass die Krümmung genau andersrum ist, üben die eine umgedrehte Gravitation auf alles andere aus, sodass die Galaxien von dieser umgedrehten Gravitation einfach abgestoßen werden von diesen Stellen und wandern dann ganz normal weiter auseinander.

Geschrieben von: muronivid Jan 30 2014, 09:44

QUOTE(kleinerkiffer84 @ Jan 29 2014, 22:10)
Dh. die dunkle Materie wäre dieser Theorie zufolge sowas die eine Delle in unserer Raumzeit, verursacht durch etwas, dass sich ausserhalb (zb. in einer angrenzenden Parallelwelt) befindet.
Die Idee ist nicht schlecht.
Ähnliche Überlegungen habe ich auch schon angestellt.
Denn es ist schon seltsam, dass sich die sogenannte dunkle Materie, mit keiner bekannten Methode richtig nachweisen lässt, da sie keinerlei elektromagnetische Emissionen zeigt.
Das würde für diese oder ähnliche Theorien sprechen.

Was mir auch gerade noch einfällt:
Was ist mit Neutrinos?
Dieses Teilchen interagiert kaum mit konventioneller Materie, kann diese sozusagen mühelos durchdringen und hinterlässt kaum Spuren.
Soll man dieses Teilchen noch zu unserer Materie zählen, oder gehört es zu einer anderen, exotischen Materieform und ist vielleicht das erste experimentell nachgewiesene Teilchen der dunklen Materie?
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http://de.wikibooks.org/wiki/Die_Stringtheorie:_Branen Das ADD-Szenario ist hier von Interesse.

Es gibt ja vier grundlegende Kräfte in unserem Universum: die starke Kernkraft, die schwache Kernkraft, Elektromagnetismus und Gravitation. Die ersten drei sind allesamt relativ starke Kräfte, einzig die Gravitation erscheint im Verhältnis extrem schwach zu sein: Wir brauchen z.B. nur einen winzigen Magneten, um eine Büroklammer hoch zu haben, an der die Erde mit ihrer gesamten Masse zieht. Die Physik rätselt seit langem, warum die Gravitation so schwach sein mag.

Wenn man "der" String-Theorie glauben schenkt (sind eigentlich verschiedene Theorien, die aber vermutlich aus unterschiedlichen "Blickwinkeln" das gleiche beschreiben), ist unser Universum die Schnittfläche von zwei sich überlagernden, extrem dünnen und hochdimensionalen "Branen" (Membranen, nur mit mehr Dimensionen). Vielleicht ist unser Universum auch nur eine einzige Bran, und nicht die Schnittfläche. Wie auch immer, diese Branen liegen jedenfalls wie ein Stapel Papier nebeneinander, sind manchmal vielleicht auch "gewellt", sodass sie mal dichter, mal weniger dicht gelagert sind. Der Stringtheorie zufolge muss Gravitation im Gegensatz zu den drei anderen Kräften nicht an eine Bran gebunden sein, sondern kann sich innerhalb dieses "Stapels" ausbreiten.
Befindet sich also auf Bran ein sehr massereiches Objekt, kann es die Raumzeit auf benachbarten Branen krümmen, je nach dem, wie weit die Branen von einander entfernt sind. Auf einer dieser benachbarten Branen würde man genau so ein Phänomen beobachten, wie die Dunkle Materie: eine starke Krümmung der Raumzeit, ohne ansonsten erkennbar interagierende Massen.
Sollte die String-Theorie zutreffen, würde sich damit auch erklären, warum die Gravitation scheinbar so schwach ist: sie "strahlt" ganz einfach in mehr Richtungen aus, sodass in unserem Universum überhaupt nur ein kleiner Teil ankommt, bzw. bleibt.

Mathematisch gibt die String-Theorie sehr schöne Modelle her, sie ist eine sehr elegante Theorie, wenn auch völlig entgegen unserer Alltagserfahrung. Allerdings sind die Vorhersagen im Augenblick nicht überprüfbar - man benötigte laut Stephen Hawking einen Teilchenbeschleuniger mit ungefähr dem Durchmesser unseres Sonnensystems, um die String-Theorie zu überprüfen. laugh.gif

Bis dahin bleibt die String-Theorie nach Ansicht vieler Physiker leider Philosophie, wenn auch sehr reizvolle.

Gruß bye.gif

Geschrieben von: kleinerkiffer84 Feb 3 2014, 21:47

Welten die wie ein Stapel Papier nebeneinander existieren, dass ist eine wirklich treffende Beschreibung, von dem was einem auch immer wieder unter Salviaeinfluss offenbart wird. Ich muss immer wieder staunen, wie sehr das, praktisch unabhängig, an empirische Naturwissenschaft angelehnt ist.

Geschrieben von: Kosmos Feb 4 2014, 00:11

QUOTE(zodd @ Jan 30 2014, 04:01)
QUOTE(Kosmos @ Jan 30 2014, 00:40)
Ich hab jetzt nur den ersten Post gelesen.
[...]
Beim Passieren der Hindernisse jedoch würden die Galaxien einfach außeinander gerissen
[...]
Auch hätten sich die Galaxien ja erst gar nicht so gebildet wie sie sind, wenn die zusätzliche Gravitation nicht von Anfang bis Ende dabei gewesen wäre.
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Die Hindernisse bleiben da und dadurch dass die Krümmung genau andersrum ist, üben die eine umgedrehte Gravitation auf alles andere aus, sodass die Galaxien von dieser umgedrehten Gravitation einfach abgestoßen werden von diesen Stellen und wandern dann ganz normal weiter auseinander.
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Ich stehe echt total auf alternative Theorien zur Physik, aber das hier funktioniert einfach nicht, egal ob es saugt ober bläst tongue.gif

Es dürfte überhaupt verdammt schwer werden, mit dem menschlichen Geist eine Welt zu erfassen, welche außerhalb alles für uns physikalisch zugänglichen liegt.
Alleine schon weil ein Multiversum sich sicherlich über mehr als drei Raumdimensionen erstrecken würde kann man sich das nicht mal bildlich vorstellen - die nebeneinander liegenden Branes sind ja auch nur eine Metapher.

Der Versuch des Menschen, die dunkle Materie zu begreifen gestaltet sich ähnlich schwierig wie der Versuch eines Fischs, das Wasser zu begreifen...
Vielleicht ist es auch einfach nur eine Eigenschaft des Raums an sich, dass er auf großen Längenskalen nicht glatt ist.

Geschrieben von: nicita Feb 4 2014, 15:42

Hat eigentlich schonmal jemand von euch in Erwägung gezogen, die Theorie des Urknalls an sich zu hinterfragen?
Das ganze baut nämlich realistisch gesehen auf ziemlich wackelige Argumente auf. Das Standartmodel argumentiert etwa so (korrigiert mich, wenn ich etwas übersehe):
1. Sterne haben eine verschiebung in den Spektralfarben ihres ausgesendeten Lichts.
2. Je weiter Sterne entfernt sind, desto Langwelliger wird das Licht (Rotverschiebung)
3. Schall besteht ebenfalls aus Wellen
4. Wenn sich eine Schallquelle von einem wegbewegt werden diese tiefer (langwelliger) durch den Dopplereffekt
5. Ergo müssen sich weit entfernte Sterne schnell von uns entfernen

Dieser Vergleich von Schallwellen auf kurze Distanz mit Lichtwellen auf unglaublich große Disanzen hinkt IMO. Erst recht, wenn durch die Berechnungen 70% des Universums in Form von Dunkler Materie und Dunkler Energie dazuerfunden werden muss. Außerdem gibt es meines Wissens keine andere Beobachtung, die die Theorie der Expansion unterstützt. (Wenn jemand etwas weiß, raus damit!) Einstein und Newton würden sich bei heutigen Vorgehensweise der Astrophysiker im Grab herumdrehen.

Es gibt auch einige Beobachtungen, die der gängigen Theorie der Rotverschiebung wiedersprechen. z.B. gibt es Körper mit radikal unterschiedlichen Rotverschiebungen, die über Wasserstoffwolken miteinander verbunden sind. Und das, obwohl sie nach konventioneller Berechnung millionen Lichtjahre voneinander entfernt sein sollten.

Außerdem ist noch lange nicht gesagt, das Gravitation die einzige Kraft ist, die zwischen den Himmelskörüern eine Rolle spielt und wir sind weit davon entfernt eperimentel nachweisen zu können, dass sie überhaupt über so weite entfernungen wie z.B. wischen Galaxien überhaupt eine bedeutende Rolle spielt. Des Weiteren wurden die meisten unserer "Naturkonstanten" bestenfalls für wenige Jahrhunderte in einer winzig kleinen Ecke des Universums gemessen. Trotzdem gehen wir davon aus, das sie allgemeingültig und unveränderlich sind.

Die Folge sind Physiker, die sich in phantasiegespinsten Verstricken, den ganzen Tag unverständliches Zeug erzählen und seit über 70 Jahren keine wirklich neuen Erkenntnisse vorzulegen haben.

Alternative Erklärungsmuster wären z.B. das Licht "altert", also langsamer wird, wenn es millionen von Jahren unterwegs war. Oder vielleicht wird das Licht auf dem Weg durch Materie oder Energiefelder abgebremst. Oder die Rotverschiebung hängt von der Masse der Lichtquelle ab (das würde z.B. die starke Rotverschiebung von Quasaren erklären)...

Ein großes Problem von der Urknalltheorie ist, dass sie warum auch immer eine heilige Kuh geworden ist, die nicht hinterfragt werden darf. z.B. die Evolutionstheorie ist so gut, weil sie unzählig Male aus unterschiedlichsten Richtungen kritisiert worden ist, und niemand in der Lage war gute Argumente dagegen aufzubringen. Im gegenteil haben sich alle neuen beobachtungen elegant in die grundlegenden Mechanismen der Evolution eingefügt.
Beim Urknall wird einfach immer gesagt, das ist so, wegen Einstein. Und alle neuen Beobachtungen werden mit viel brechen und biegen so interpretiert, das sie nicht dem Urknall widersprechen.

Als es noch allgemeine Lehrmeinung war, dass die Erde der Mittelpunkt des Universums ist, wurde sehr präzise ausgerechnet, wie es möglich ist, dass die anderen Planeten solche merkwürdigen Umlaufbahnen hat. Letztendlich hat aber nicht die Mathematik mit dem alten Weltbild zum besseren Verständnis geführt, sondern eine Neuinterpretation der Beobachtungen mit der Sonne als Mittelpunkt von Kreisbahnen.

Das heutige physikalische Weltbild des Universums baut sehr stark auf Mathematik auf, und die ist IMMER nur so gut, wie die Datengrundlage und die interpretation der selbigen. Wenn auch nur eine kleinigkeit übersehen wurde, kann sich das Ergebniss radikal ändern.

Viel interessanter würde ich es finden, physikalisch zu untersuchen, was es mit diesen ganzen Dimensionen auf sich hat, von denen schamanistischen Kulturen und spirituelle Praktiker die ganze Zeit reden und die für JEDEN von uns subjektiv beobachtbar sind. Und es würde auch mit Theorien der Quantenphysik zusammenpassen, die schon sehr lange fest von anderen Universen und Dimensionen ausgeht.

Wenn Interesse besteht, suche ich bei Gelegenheit mal etwas Material mit Argumenten gegen die Urknalltheorie raus.

Geschrieben von: Kosmos Feb 4 2014, 18:59

Dass es den Dopplereffekt auch bei Licht gibt ist experimentell nachgewiesen und ein Photon abzubremsen ist unmöglich, weil es keine Ruhemasse hat.
Außerdem, wie soll denn ein Lichtstrahl altern, wenn er sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegt? Aus Sicht des Photons vergeht keine Zeit wink.gif

Einstein war übrigens sehr unglücklich, weil seine Gleichungen ein expandierendes, oder in sich zusammenfallendes Universum verlangen und hat daher die 'Kosmische Konstante' hinzugefügt, welche das ausgleichen sollte - später bezeichnete er dies als seine 'größte Eselei' alberteinstein.gif

Übrigens, die Dunkle Energie sind 70% und Dunkle Materie 26% - also 96% die dazuerfunden werden mussten was durchaus mit der kopernikanischen Revolution mithalten kann wenn man das kleine Detail außer acht lässt, dass beide nur Hilfskonstrukionen sind, die die Gleichungen intakt halten sollen bis man verstanden hat was wirklich dahinter steht.

Das Problem ist nicht, dass die Physiker so indoktriniert sind, dass sie keine anderen Theorien zulassen wollen - damit würden sie ihre Wissenschaft ja ad absurdum führen.
Bislang gibt es aber keine alternativen Theorien, welche nicht widerlegt werden konnten, während keine der gängigen Theorien widerlegt wurde.
Das Prinzip der Falsifikation - eine Theorie wird so lange verwendet wie sie die Phänomene die sie beschreiben soll besser beschreibt, als alle anderen und es nichts gibt, das beweist, dass sie falsch ist.

QUOTE
Wenn Interesse besteht, suche ich bei Gelegenheit mal etwas Material mit Argumenten gegen die Urknalltheorie raus.

Immer her damit smile.gif

Geschrieben von: nicita Feb 4 2014, 21:07


Dass es den Dopplereffekt auch bei Licht gibt ist experimentell nachgewiesen


Was nicht automatisch heißt, dass er auch der Grund für die Rotverschiebung des Lichts ferner Himmelskörper ist.

ein Photon abzubremsen ist unmöglich, weil es keine Ruhemasse hat.

Ein Photon besitzt aber Energie, die u.U. teilweise verloren gehen könnte. Es ist in jedem Fall sinnvoll andere Erklärungsversuche für die Rotverschiebung zu untersuchen.

Außerdem, wie soll denn ein Lichtstrahl altern, wenn er sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegt? Aus Sicht des Photons vergeht keine Zeit wink.gif

Kannst du das experimentel nachweisen? angel.png

Einstein war übrigens sehr unglücklich, weil seine Gleichungen ein expandierendes, oder in sich zusammenfallendes Universum verlangen und hat daher die 'Kosmische Konstante' hinzugefügt, welche das ausgleichen sollte - später bezeichnete er dies als seine 'größte Eselei' alberteinstein.gif

Und heute haben wir duzende von diesem Eseleien, und ein kosmologisches Erklärungsmodel, dass sich immer mehr nach der Mathematik -die falsch sein kann- richtet und immer weniger an Beobachtungen und experimentel nachweisbaren Hypothesen.

Übrigens, die Dunkle Energie sind 70% und Dunkle Materie 26% - also 96% die dazuerfunden werden mussten was durchaus mit der kopernikanischen Revolution mithalten kann wenn man das kleine Detail außer acht lässt, dass beide nur Hilfskonstrukionen sind, die die Gleichungen intakt halten sollen bis man verstanden hat was wirklich dahinter steht.

An der Stelle hast du den Finger direkt in der Wunde. Wir verstehen nicht, wie die beobachtungen in einen theoretischen Rahmen zu bringen sind. Aber anstatt zuzugeben, dass wir noch viel zu wenig wissen, wird die Phantasterei, der die meisten Physiker zustimmen als Fakt dargestellt und viel zu wenig nach alternativen Erklärungsmustern gesucht.

Das Problem ist nicht, dass die Physiker so indoktriniert sind, dass sie keine anderen Theorien zulassen wollen - damit würden sie ihre Wissenschaft ja ad absurdum führen.

Die meisten theoretischen Physiker sind eigentlich Philosophen, die sich Physiker nennen, weil sie nicht erkennen, dass sie mit konzeptionellen Gedankenspielen arbeiten und die Produkte von ihrem Hirnschmalz dann auf physikalische Dinge übertragen wollen (Reifikation). Gleichzeitig sind sie aber als Philosophen nicht gut genug, um solche logischen Fehler zu erkennen.

Wenn Interesse besteht, suche ich bei Gelegenheit mal etwas Material mit Argumenten gegen die Urknalltheorie raus.[/quote]
Immer her damit smile.gif

*



http://www.santilli-foundation.org/Confirm-No-Exp-GERMAN.pdf

Eine kurze öffentlich rechtliche Doku über das Thema


http://viaveto.de/plasmaverse.html Sie kann natürlich völlig danebenliegen, sie tut es wahrscheinlich sogar. Dafür bietet sie einige neue interessante Blickwinkel und Gedankengänge und formuliert, was an dem konventionellen kosmologischen Weltbild auszusetzten ist.

Geschrieben von: hillage Feb 5 2014, 12:32

Vorab: Ich gehe momentan nur davon aus, das sich Materie in unserem Universum beschleunigt ausdehnt, also aus dieser Ansicht gesehen, wäre es falsch zu sagen das sich das Universum beschleunigt ausdehnt, bzw beschleunigt expandiert!
Einstein war übrigens ein Gegner von der Urknalltheorie, ließ sich aber sehr schnell vom Gegenteil überzeugen, als es ihm optisch beweisfähig vorgelegt wurde, soll heißen, dass man quasi sehen konnte, das alles von einem Ursprungspunkt (ursprungsbereich) ausgeht.

Die Frage zu klären was dunkle Materie ist, halte ich für wesentlich schwieriger als das Rätsel der dunklen Energie zu lösen, ja was letztes betrifft bin ich sogar recht zuversichtlich, dass da einige schon bescheid wissen!

Ich gehe momentan davon aus, dass dunkle Materie u dunkle Energie das selbe sind, bei der dunklen Materie handelt es sich dann demnach um etwas, was sich gegenteilig zu Materie im Raum bewegt, und auch eigenständige Systeme bildet. Es ist durchaus möglich, dass sich solche Systeme an gewöhnliche Massesysteme "aufhängen", ähnlich wie ein Tennisball auf einem Wasserstrahl gefangen gehalten werden kann.
Eine ganze Galaxie zb könnte von einem System dunkler Materie umschlossen sein, obwohl die Kräfte von den unterschiedlichen Systemen abstoßenden Charakter haben, aber, dunkle Materie selber zieht sich selbst untereinander an.
Interessant bei dieser Idee ist auch, dass falls es sich tatsächlich so verhalten würde, die Beschleunigung der Masse in unserem Universum dadurch erheblich abgebremst würde.
Im übrigen sollte man auch bei beiden Begriffen klar stellen, dass "dunkel" lediglich für "unbekannt" steht!!, es ist lediglich eine wörtliche Ausschmückung für absolute Planlosigkeit!
Aber heutzutage kann man eben durch reine Beobachtung sehr viel erkennen, und "dunkel" steht eben für unerklärliches durch Beobachtung, und diens somit als "Lückenfüller"!!
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Ich selbst hab mich mit dem ganzen kram nie "recherchemäßig" beschäftigt, bzw interessiert mich quasi nur am Rande, hab mich aber sehr damit beschäftigt, ob Zusammenhänge zwischen Raum u Bewußtsein existieren, bzw das es quasi auch ein und dasselbe ist, also von daher hab ich zum thema Raum ne Menge dran rum philosophiert!
Einige Sachen sind für mich momentan relativ klar, bzw wahrscheinlich.
Ich halte es zb für völlig unsinnig, dass man wie nach einer Idee Einsteins in unserem Universum immer nur geradeaus durch den Raum fliegen würde, man irgendwann wieder am selbem Punkt ankäme!!
Solch eine Idee ist meiner Meinung nicht mit dem kompatibel, was wir unter "dunkler Energie" suchen!!
Außerdem, ich vermute das es irgendwann einen kritischen abstandsbereich zum "urknallursprungsort" gibt, wo die Bedingungen für Materie derart extrem ist, dass Masse einen Umwandlungsprozess zu "Dunkler Materie" erfährt, und sich dann Rchtung Urknallursprung bewegt. Es ist auch anzunehmen, dass bei schwarzen Löchern ab und an ein Teil von "einschlagender Masse" in dunkle Materie umgewandelt wird, sowie bei explodierenden Sternen!
Ich arbeite schon relativ lange mit solchen Ideen (genau ca 5 Minuten nachdem ich gehört habe, dass Materie in unserem Universum beschleunigt expandiert), und ich bin immer wieder erstaunt das es mit neuen Entdeckungen sehr schön harmoniert, zb soll nach einer Supernova nur weniger als 1% der Masse übrig bleiben, und Physiker fingen an zu rotieren, weil sie Energiemäßig damit ein riesen Problem hatten, und deshalb "neutrinos" erfanden, ok, sie haben sie später auch gefunden, aber, geht wirklich über 99 % der Masse eines Sternes bei eienr supernova in Neutrinos über??, warum nicht auch ein Teil (oder mit Abstand der größte Teil, wer weiß?) von Masse in Dunkle Materie!
Eine weitere übereinstimmung sah ich, als man überraschenderweise einen "Massestrom" im Universum entdeckte (Sterne), und sich dies wissenschaftlich überhaupt nicht erklären ließ, ja den Wissenschaftlern regelrecht Angst machte.
Nun, wenn sich 2 unterschiedliche Systeme ineinander verstricken, und zum anderen hin Abstoßenden Charakter haben, nun, dann kann es lange im gleichgewicht bleiben, und im laufe der Zeit auch große Spannungen aufbauen, bricht dann aber plötzlich das Gleichgewicht zusammen, dann muß sich diese Spannung, zumindest an einer Stelle, strömungsmäßig entladen, von daher wäre es nicht überraschend, wenn ganze Sternegruppen dadurch plötzlich in Bewegung geraten würden.

Ebenfalls beachtenswert ist die Tatsache, dass in Cern beim Teilchenbeschleuniger Energie spurlos zu verschwinden scheint, und zu meiner eigenen Überraschung hat man Theorien aufgestellt, nachderer sich diese Energie in "unbekannte Raumdimensionen" verflüchtigt, und sich dort die meiste Zeit verborgen halten soll!
Also von daher, wie gesagt, ich gehe davon aus, dass einige sehr wohl bescheid wissen könnten!

Im Grunde ist das, wovon ich jetzt geschrieben habe, noch sehr identisch was Ansicht (Vergleich) zu Masse u "dunkle Materie" angeht, ich gehe aber davon aus, dass es bei "dunkel" noch sehr viel neues gibt, was wir bisher im vergleich zu Masse überhaupt nicht kennen.
Ich könnte mir zb vorstellen, dass sich falls wirklich dunkle Materie bei einer Supernova in großen Mengen gebildet wird, diese sich sofort u in einer Form gleichmäßig im ganzen Universum verteilt, sozusagen "eins" mit ihm wird, die frage wäre dann zb nur, wie verhält es sich dann wenig später?
Aber das sind "Spinnereinen", die meine persönlichen sind, und die ich selber auch "noch" laugh.gif als absolute Spinnerei ansehe, die Idee dahinter allerdings zb ist, dass sich änderungen im Gravitationsgefüge unseres Universums (hat jetzt überhaupt nichts mit Supernova zu tun) eben nicht beschränkt mit Lichtgeschwindigkeit verändern, sondern keiner Geschwindigkeitsbeschränkung unterliegen!!!

Ähnlichkeiten zb werden heutzutage eher nach Laune angesehen, bzw wie es einem am besten in den Kram passt, zb soll sich ja angeblich auch Raum erst beim Urknall gebildet haben, aber zum unterschied zu Masse soll sich Raum mit zigfacher Lichtgeschwindigkeit ausbreiten können, eben weil es "nichts" ist!! (tolles Argument oder?? laugh.gif ), die Frage sollte dann aber auch lauten, warum sich dann spontane Gravitationsänderungen in unserem Universum, sich nur mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten sollten, weil doch für die Gravitation Raumkrümmung verantwortlich ist??
Also wenn schon, denn schon, dann sollte man bei "Gravitation" auch keine Abstriche machen, aber nebenbei, ich selbst halte es für Spinnerei, dass auch der gesamte Raum beim Urknall gebildet wurde, ja ich sehe es sogar ganz anders, der urknall war meiner Meinung eine Implosion, wo energie in Form von Raum zu dem umgewandelt wurde, wo sich später daraus das bilden konnte, was wir heute als Materie bezeichnen.
Dieser umwandlungskreislauf würde auch absolut Sinn machen, und gibt einem sogar die Chance über den Tellerrand etwas zu vermuten.
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Für mich ist das, was zb unser Universum angeht, quasi abgeschlossen, bzw ich hab auch eigentlich kein Interesse mich damit noch weiter groß zu befassen.
Interessant war es schon damit zu philosophieren biggrin.gif

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noch ein kleines Edit:
Meiner Einschätzung nach ist, dass alles viel zu viel auf "Masse" fixiert ist, ja selbst wenn gewöhnlich Universum gemeint ist, meint man oft lediglich die Masse.

und, derzeit zb wird das Verhältnis von "normaler" Materie zu Dunkler Materie+ dunkler Energie mit ca 1:10 geschätzt.
Ich halte dies für eine absolute Fehleinschätzung.
Ich selbst kann natürlich auch keine ahnung von einem angemessenen Verhältnis diesbezüglich haben, sollte ich jetzt aber einfach müssen, würde ich 1:10-hoch-23 für angemessen halten, dies entspricht ca dem Verhältnis von einem Molekül zu einem Mol eines Stoffes.
Die gesamte Masse in unserem Universum wird laut eines Beitrags von News+Stories ca auf 10-hoch-80 Gramm geschätzt, ich denke das wird dann auch ca so stimmen.

Geschrieben von: nicita Feb 6 2014, 00:11

http://cosmologystatement.org/

@hillage:
Die Rolle und Natur des Bewustseins im kontext der physikalischen Welt finde ich auch ungemein spannend. Wenn wir postulieren, dass das Bewustsein ein eigenes Naturprinzip ist, das mit fester Materie interagiert, ergeben sich dadurch interessante Erklärungsmöglichkeiten für Phänomene, die mit einem rein Materialistischem Weltbild unerklärlich bleiben.
Nehmen wir an, das Bewusstsein ist ein überall vorhandenes "Kraftfeld" das in geordneten Strukturen gebündelt wird. Ein menschlicher Körper wäre ein Beispiel für solch eine geordnete Struktur. Das Kraftfeld würde den Menschen durchfließen, ganz wie es im chinesischen verständnis des Chi mit den "Energiezentren", den Chakras passiert. Es könnte die physikalische "Hardware" des Körpers mit Leben erfüllen. Vor dem Problem eine erklärung für diese Phänomene zu finden, stehen die materialistischen Physiker wie der Ochs vorm Berg (oder auch die katholische Kirche vor der Evolution).

Da es sich um ein Kraftfeld handelt, wären einzelne Menschen nur Teile eines großen Bewusstseins und könnten mit anderen Knotenpunkten (z.B. andere Menschen) ohne physikalischen Kontakt kommunizieren (Gefühl angestarrt zu werden, Vorahnung das jemand anruft, das Gefühl wenn emotional nahestehenden Menschen etwas passiert ohne objektiv etwas davon wissen zu können, Telepathie...) oder subjektiv ganz andere Ebenen des Bewusstseins erfahren (hohe Dosis Phsychedelika, tiefe Meditation, Astralreisen, Nahtoderfahrungen). Das ganze passt auch ausgezeichnet mit dem von Jung postuliertem kollektiven Unterbewusstsein und dem Verständnis von so ziemlich jeder spirituellen Tradition zusammen.
Zusätzlich könnten alle möglichen anderen Formen von Materie dieses Bewusstseinsfeld bündeln und somit eigene "Geister" ausbilden. Intelligente Pflanzengeister, Bewohner merwürdiger Dimensionen die mit Psychedelika bereist werden können, Elfen und andere Wesen von denen z.B. die Isländer bis heute berichten, ja selbst ein "denkender Kosmos" wären ganz natürliche Folgen solch eines "Bewusstseinsfeldes".

Ich bin mir sicher, wenn unsere Herren Physiker mal von ihrem aus Mathematik aufgebauten, materialistischen Traumschloss herunterkommen würden, könnten wir unglaubliche Dinge über die Natur unserer Welt erfahren. So kann nur wild spekuliert werden. Aber solche Spekulationen finde ich ungemein spannender, als das mathematische Gewäsch mit erfundener Dunkler Mag... ähm Materie und Energie, die keine beobachtbare Basis besitzen.

Geschrieben von: aggeige Feb 7 2014, 08:39

Ich hab keinen genauen Plan was sich Hawkings etc. so ausdenkt. Aber angenommen es gäbe einen Raum ohne Gravitation und du befändest dich darin auf einem Boden. Wenn du dich jetzt auf die Zehenspitzen stellst, müsstest du doch eigentlich schon beim Ansetzen in einer unendlichen Geschwindigkeit abheben. Theoretisch müsste aber ohne Gravitation eigentlich alles zerbröseln, oder? (Urknall?) Und Zeit würde es nicht geben, so wie ich das verstanden habe. Wobei die Atome doch eine eigene Anziehung haben. Wenn es einen gravitationsfreien Raum gäbe, dann könnte sich die Eigenschaften der Atome verändern, ähnlich wie ein Aggregatszustand.

Komische These: Wenn ich einen Ball gerade in die Luft nach oben werfe, wie lange befindet sich der Ball im Wendepunkt, bis er zurückfällt? Eigentlich nie. So ungefähr stelle ich mir das mit dem Urknall vor. Die Energie wird irgendwann aufgehoben und kehrt sich um. Der Urknall existierte zwar, aber nie zu einem Zeitpunkt.

Geschrieben von: Triebfeder Feb 7 2014, 15:37

@aggeige: sehr gute Analogie! Ich sehe es genauso. Zu fragen was vor dem Urknall ist so, als würde man sich die Zeit als Längengrade der Erde vorstellen. Alle Zeitlinien laufen am Nordpol zusammen, wenn man sie zurückverfolgt und dort ist dann auch der Beginn. Es gibt nichts, was mit "unserer" Zeit davor war, weil das eben ein Startpunkt ist. Man kann aber auch nicht sagen, dass der Startpunkt 1 Sekunde dauerte und dann hat sich alles ausgedehnt, sondern der Zustand zuvor (mit einer anderen Zeit) ist direkt übergegangen in den Urknall.

Eventuell kann man es sich vorstellen, als hätte es ein Erdbeben gegeben und das Meer rundherum sendet nun Flutwellen in alle Richtungen aus. An manchen Stellen sind höhere Wellen und anderen niedrigere. Wir surfen gerade auf einer dieser Wellen. Je mehr sich die Welle im Kreis ausdehnt und vom Mittelpunkt entfernt, umso niedriger wird sie (Wasser bleibt gleich viel, aber die Frontlinien werden länger). Irgendwann bleibt die Welle stehen, die See wird ruhig, bis ein neues Erdbeben die Zeit auslöst.

Geschrieben von: hillage Feb 7 2014, 17:02

QUOTE
Wenn ich einen Ball gerade in die Luft nach oben werfe, wie lange befindet sich der Ball im Wendepunkt, bis er zurückfällt? Eigentlich nie. So ungefähr stelle ich mir das mit dem Urknall vor.

Dein Beispiel mit dem Ball stellt Zeit geradlinig dar.
Bei einem Gesamtsystem, wo "Urknall" energietechnisch dazugehört, (bzw aus unserer Sicht etwas Wesentliches ist) muß es aber etwas geben, was in der Lage ist, Energie zeitlich zurückzuschicken. Gäbe es dies im Gesamtsystem nicht, könnte "das System" nie in gang kommen!
Mit einer Form von Masse kann dies wahrscheinlich nicht funktionieren, weil sich aus unserer Sicht Masse dann gegenseitig in die quere käme.
Bei einer Form von Raum dagegen, könnte eventuell nichts Naturgesetzesmäßig kollidieren.
Bei einem Gesamtsystem wären also Überlegungen sehr interessant, wie es naturgesetzmäßig möglich ein kann, Energie in Form von Raum, aus unserer Sicht in die Vergangenheit zu schicken.
Ich zb hab kaum noch Zweifel daran, dass Bewußtsein in Form von Leben nur ein wesentlicher Schlüssel dazu sein kann.
Eine andere (zugegebenerweise sehr skurrile) Vorstellung wäre die Möglichkeit, dass Raum über Schwarze Löcher in vergangene Universen abfließen könnte. Diese Theorie zb (wie gesagt ist nur absolute Spinnerei, würde aber eben Gesamtsystemtechnisch gesehen durchaus Sinn machen) könnte nur funktionieren, wenn alle Universen stets einen selben Raum einnehmen.
Universen außerhalb unseres Raumes (womit unser Universum gemeint ist, also das Universum, in dem wir aktuell leben), und zeitlich zb gleichzeitig mit uns, kann es meiner Meinung nach nicht geben!

Geschrieben von: aggeige Feb 7 2014, 17:29

QUOTE(hillage @ Feb 7 2014, 17:02)
Eine andere (zugegebenerweise sehr skurrile) Vorstellung wäre die Möglichkeit, dass Raum über Schwarze Löcher in vergangene Universen abfließen könnte.
*


Genau das habe ich mir gestern Abend auch gedacht. Nur dass diese "Starre" (an diesem Horizont) in den Wurmlöchern paradoxerweise unendlich schnell passiert (keine Gravitation? damit aber auch keine Zeit). Und in diesem Zentrum schließt sich irgendwie ein Kreis ins Paralleluniversum. Ich habe sowieso die Macke, dass alles irgendwie "kreisförmig" ist und in sich schließt. Vielleicht durchleben wir unser Leben unendlichfach in einem anderen Universum, zu einer anderen Zeit. Nur was hält unseren Geist gerade hier? In der Summe ist dann das Universum mit allen negativen und positiven Energien gleich 0. Nur irgendwie wurde das Chaos losgetreten. Ich denke auch, dass sich Gesetze wiederholen. So wie das Leben zyklisch ist, wird es das Universum sein. Stellt euch mal den kleinsten, allerkleinsten, minimalsten punktigsten Punkt vor. Wie groß wird der sein? Am Ende gibt es gar keine Lösung und die Erkenntnis ist: Dass alles eine riesige Zeitverschwendung war. rolleyes.gif

Geschrieben von: hillage Feb 8 2014, 01:05

QUOTE
Stellt euch mal den kleinsten, allerkleinsten, minimalsten punktigsten Punkt vor. Wie groß wird der sein?

Stell dir mal vor unser Universum wäre vollkommen leer, nicht mal ein Lichststrahl würde sich darin befinden, wie groß wäre dann unser Universum??
Das Wort groß schließt schon Vergleich mit ein, wenn es nichts mehr zu vergleichen gibt, dann gibts weder groß noch klein.

Im übrigen gefällt mir der Begriff "Paralleluniversum" nicht, weil es so klingt als ob es zeitgleich zu uns andere Universen gibt, die sich außerhalb unseres Universums befinden, ich hab ja schon geschrieben das ich das für absoluten Quatsch halte, zudem wäre es reine Energieverschwendung, Zeit als Trennungsmittel ist da viel effektiver.

Was ich weiter oben zu Schwarzen Löchern geschrieben habe (energieabfluß), es scheint eher unwahrscheinlich zu sein, vor allem auch deshalb, weil die Bedingungen wie sie bei Schwarzen Löchern herrschen ähnlich zu dem sind, wie es ab einem bestimmtem Abstand zum Zentrum unseres Universums auch sein müssen, also müßte dann theoretisch da auch "Raum" abfließen, es gibt aber einen Unterschied zu schwarzen Löchern, bei diesen gibt es einen Punkt (Zentrum) wo keine Gravitation existiert.
Insgesamt tue ich mich mit "Schwarzen Löchern" aber eher schwer, weil meine Überlegungen sich schwerpunktmäßig eher mit "Raum" beschäftigt haben, anstatt ohne! laugh.gif
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Es gibt übrigens eine Interessante 4 Teilige Doku (der stoff aus dem der kosmos ist), dort zb wird auch das sogenannte "Multiversum" vorgestellt, für mich ist das absoluter Blödsinn!! Ok, nicht absoluter Blödsinn, aber bis zur absoluten Blödsinnigkeit verzerrt wiedergegeben!
Aber insgesamt ist die 4Teilige Doku doch sehr zu empfehlen!

Leider hat sich bis heute die Wissenschaft keine Mühe gemacht, Bewußtsein
(wobei nicht sowas wie reines Denken gemeint ist, sondern Leben allgemein, bzw wissenschaftlich würde man eher am besten mit dem Begriff weiter kommen, wenn man Bewußtsein mit "Zwängen" gleichsetzen würde)
mit in ihr Denkmodell bezüglich des Weltalls zu integrieren, und solange dies nicht geschieht, ist an sowas wie eine "Weltformel" nicht zu denken, bzw kann nicht ernst genommen werden.
Ebenso könnte man eine Weltformel entwickeln, die nur auf Elektronik ausgerichtet ist, manche machen dies sogar laugh.gif , zb hab ich einen "Wissenschaftler" im TV gehört, der sich sicher war, dass man in 500 Jahren die komplette Persönlichkeit eines ganz bestimmten Menschen (wobei er dies zb schon lediglich mit einem Gehirn gleich setzte) kopieren kann, soll heißen in anderer Hardware rein kopieren kann! laugh.gif

Geschrieben von: Sziv87 Feb 8 2014, 19:48

Hi Leute bye.gif

Eine wirklich sehr Interessante Diskussion hier mrgreen.gif

Zur Zeit beschäftige ich mich viel mit gechannelten Texten.
Die Wesenheit Seth hat über 2 Jahrzehnte lang tausende Seiten Text über das Medium Jane Roberts übermittelt.

Ich habe einen Abschnitt gefunden der hier sehr gut zur Diskussion passt. Deshalb füge ich den hier mal ein ^^


QUOTE
Aus "Das Seth Material" von Jane Roberts,  Seite 131

»Seth hat  vorher  einmal  gesagt,  daß  alle Zeit gleichzeitig  existiert«, sagte Jean. »Wie kann er dann frühere Leben oder einen Ablauf von Leben als hinter einander stattfindend darstellen? Das paßt doch nicht zusammen.« Seth kam fast augenblicklich durch und beantwortete ihre Frage.
»Eure Vorstellung vom Wesen der Zeit ist falsch.  Zeit, wie ihr  sie erfahrt, ist eine  euch von euren Sinnen vorgegaukelte Illusion. Sie zwingen euch, Abläufe etappenweise wahrzunehmen, aber das ist nicht die Natur der Realität. Mit Hilfe eurer Sinne könnt ihr von der Realität nur wenig, nur Ausschnitte gleichzeitig wahrnehmen, und so scheint es euch,  daß der  eine Moment  jetzt  da ist,  dann  für immer vergangen ist, daß dann der nächste Moment kommt und dann genauso verschwindet wie der zuvor. Aber das ist eine Täuschung. Alles  im  Universum  existiert gleichzeitig.Die ersten je gesprochenen Worte  hallen  noch  immer  durch  das Universum, und das letzte Wort, das, nach euren Kriterien, dereinst einmal gesprochen werden wird, wurde schon gesagt; denn es gibt keinen Anfang. Eure Wahrnehmung ist es, der alles begrenzt erscheint,weil sie begrenzt ist. Es gibt weder Gegenwart noch Vergangenheit, noch Zukunft. Dies erscheint nur jenen so, die in der Realität der dreidimensionalen Erscheinungswelt verhaftet sind. Da ich nicht mehr in ihr zentriert bin, kann ich wahrnehmen, was ihr nicht könnt.  Es  gibt  aber  auch  in  euch  einen  psychischen Grund,  der  nicht  in  der materiellen  Realität  befangen ist  und  ›weiß‹,  daß  es  nur ein umfassendes Jetzt gibt. Dieses ›Wissen‹ wohnt eurem Gesamtselbst inne. Wenn  ich  euch  sage,  daß  ihr  zum  Beispiel  im  Jahre  1836  gelebt  habt, dann sage ich  das,  weil  ihr  das begreifen könnt.  Ihr  lebt  jedoch eure Leben, die ihr  als Reinkarnationskette seht, alle  zur gleichen Zeit,  aber  das muß euch nach Kriterien  der  euch  vertrauten  dreidimensionalen  Realität  geradezu unverständlich erscheinen. Und doch könnt ihr es verstehen, wenn ihr mir folgt: Angenommen,  ihr  habt  mehrere  Träume  und  ihr  wißt,  daß ihr träumt. In jedem Traum können hundert  Erdenjahre  vergehen,  aber für euch, die Träumer, ist keine  Zeit  vergangen,  denn  ihr  seid  von  der  dreidimensionalen Realität, an die  Zeit  gebunden  ist,  befreit.  Die  Zeit,  die  ihr  in  einem  Traum  -  oder in jedem Leben  -  zu  verbringen scheint, ist nur Illusion, und für das Innere Selbst ist keine Zeit vergangen, denn es gibt keine Zeit.«
Seth hat übrigens verschiedene Analogien benutzt, um die
Reinkarnationserfahrungen zu erklären. Auf Seite 3600 unserer Sitzungsprotokolle  finde  ich  dies:  »Die  verschiedenen  reinkarnierten  Selbst können, oberflächlich  betrachtet,  als  Teile  eines  Kreuzworträtsels  verstanden werden,  denn  sie  sind  Teile  eines  Ganzen,  und  doch  können  sie  auch  getrennt von einander existieren.«


Geschrieben von: Triebfeder Feb 10 2014, 14:19

Wenn ich Seth richtig verstehe, dann könnte man sich das doch wie eine Perlenkette vorstellen, wobei jede Perle ein Universum festlegt. Alle Perlen wechseln ständig Form und Größe. Die Quanten markieren den Zufall und schaffen unendlich viele Zustandsänderungen (=Zeit). Da wir bereits nicht mehr in der Lage sind, alle möglichen Zustände zu überschauen, werfen wir mit Wörtern wie "Zufall" und "Unendlich" um uns. Tatsächlich aber sind es einfach EXTREM viele verschiedene Formen, welche jede einzelne Perle und besonders die Kette annehmen kann.

Man kann sich vorstellen, dass sich die Position von Sandkörnern in der Wüste durch den Wind ändert. Die vielfältigen Zustände der Sandkörner in der Wüste, sind vergleichbar mit Quantum zu Universum. Es gibt Beschränkungen. Es kann nicht jederzeit ein Planet aus dem Nichts entstehen, ein Mensch höher springen als es die Naturgesetze erlauben oder ein Mensch durch die Zeit reisen. Aber seien wir uns ehrlich, es kann derart viel geschehen, dass man die Zukunft nicht planen kann.

Wenn nun ein Beobachter sich von einer Perle zur nächsten begibt, also ständig auf der Schnur reist, so wird er bemerken, dass er - wenn er nur genug Perlen beobachtet, sich Déjà-Vus einstellen. Plötzlich ist in Universum 100 dieselbe Sonne vorhanden wie in Universum 500.000.000. Und in Universum 72 gibt es denselben Menschen namens "Triebfeder" (genetisch gesehen), nur dort lebt er bereits 1836.

Wenn man also aus der Perle herauszoomt und alle Perlen nebeneinander sieht, so haben alle Gemeinsamkeiten und Verschiedenheiten, aber gesamt gesehen, ergeben sie ein riesiges Kunstwerk - vereint zu allen möglichen Zuständen: MULTIVERSUM.

Wie will man nun sagen: Wo fängt die Zeit an? Ist es nicht vielmehr so, dass eine Kette gar keinen Anfang hat... dass alle Perlen schon immer da waren und auch immer da sein werden? Dass die Zeit zwar für die Perle gilt, nicht aber für die Kette.

Geschrieben von: Sziv87 Feb 10 2014, 20:05

Hi Triebfeder bye.gif

freut mich das dich der Seth Text inspiriert hat. Eine interessante Analogie mit der Perlenkette smile.gif
Laut Seth ist physische Realität eine rein psychische Erscheinung *gg* Laut ihm werden die Wissenschaftler noch darauf stoßen wie Bewusstsein Materie beeinflusst. (das Material ist aus den 60ern)
Hast du schon mal was von dem Doppelspalt Experiment gehört ? *gg*

Das unglaubliche (oder beängstigende?) für mich ist ja das man genau mit Salvia die Dinge erleben kann die Seth dort beschreibt. Wenn ich Salvia konsumiere rückt die physische Realität in den Hintergrund. Sie erscheint wie eine Energie Projektion. Andere Realitäten schimmern durch. Zeit scheint plastisch zu werden wie etwas was man anfassen kann.. usw.

Dazu möchte ich das hier noch anhängen.. mrgreen.gif bye.gif


QUOTE
Zitat Seth:

Die Szenerie eurer physischen Umwelt, das manchmal reizvolle Drum und Dran, die körperlichen Aspekte des Lebens, das ihr kennt, all das ist Tarnung, und so nenne ich eure physische Realität eine Tarnung.Und dennoch geht diese Tarnung aus der Vitalität des Universums hervor. Felsen und Steine und Berge und Erde sind eine vitale Tarnung, eine sich durchdringende, Gewebestruktur, die aus winzigen Bewußtseinseinheiten zusammengesetzt ist, die ihr als solche nicht wahrnehmen könnt. In ihnen haben Moleküle und Atome ihr eigenes Bewußtsein, genau wie die Moleküle und Atome in eurem eigenen Körper.Da ihr alle bei dem Aufbau dieser physischen Szenerie eine Hand mit im Spiel habt und da ihr selber in einer physischen Form steckt, so seht ihr, wenn ihr eure physischen Sinne gebraucht, lediglich diese phantastische Bühnenstaffage. Die Realität, die sowohl in ihr als auch über sie hinaus existiert, entgeht euch. Selbst der Schauspieler ist jedoch nicht ausschließlich dreidimensional.Er ist Teil eines multidimensionalen Selbst.

Er hat in sich ein Wahrnehmungssystem, das es ihm erlaubt, durch die Tarnungskulissen hindurch und hinter die Bühne zu sehen. Er macht von diesen inneren Sinnen ständig Gebrauch, obwohl der Schauspieleranteil in ihm sosehr in das Stück vertieft ist, daß er es nicht bemerkt. Im großen und ganzen erschaffen die physischen Sinne die Realität, die sie nur wahrzunehmen scheinen. Sie sind selber ein Teil jener Tarnung, aber sie sind wie Brillengläser, die über eurer natürlichen,inneren Wahrnehmung sitzen und euch dazu zwingen, vorhandene Aktivitätsbereiche als physische Materie zu »sehen«; und so könnt ihr euch auf ihre Wiedergabe der Geschehnisse nur in oberflächlichem Sinne verlassen.
Sie werden euch über die Position der anderen Schauspieler oder über die Uhrzeit aufklären, aber sie werden euch nicht verraten, daß die Zeit selber Tarnung ist, oder,daß das Bewußtsein die anderen Schauspieler formt, oder, daß Realitäten, die ihr nicht sehen könnt, über die physische Materie, die sosehr im Vordergrund steht, hinaus existieren.

Ihr könnt jedoch durch den Gebrauch eurer inneren Sinne die Realität, wie sie wirklich und unabhängig von dem Schauspiel und eurer Rolle darin existiert, wahrnehmen. Um dieses aber zu erreichen, müßt ihr zumindest vorübergehend eure Aufmerksamkeit von der ständig sich entfaltenden Aktivität abwenden - die physischen Sinne sozusagen abstellen - und sie jenen Vorgängen zuwenden, die euch sonst entgangen sind. Stark vereinfacht ausgedrückt, würde die Wirkung eine ähnliche sein, wie wenn ihr eine Brille gegen eine andere austauschen würdet, denn die  physischen Sinne sind im Grunde genommen für das innere Selbst ebenso künstlich wie Brille oder Hörgerät für das physische Selbst.
Von den inneren Sinnen wird somit nur selten ein vollständig bewußter Gebrauch gemacht.Ihr wäret beispielsweise mehr als desorientiert, ihr wäret vielmehr zutiefst erschrocken, wenn von einem Augenblick zum anderen eure euch vertraute Umwelt plötzlich verschwände und durch ein anderes Datensystem ersetzt würde, auf das ihr verständnismäßig nicht vorbereitet wäret. Daher muß ein Großteil der Informationen, die euch über die inneren Sinne zukommen, in Begriffe übersetzt werden, die euch verständlich sind. Solche Informationen müssen mit andern Worten für euch als dreidimensionale Wesen irgendwie sinnvoll sein. Euer besonderes Tarnungssystem ist nämlich nicht das einzige, müßt ihr wissen.

Andere Realitäten haben völlig andere Systeme, aber alle Persönlichkeiten sind mit inneren Sinnen ausgestattet, die das Kennzeichen allen Bewußtseins sind, und durch diese inneren Sinne wird eine innere Kommunikation unterhalten, von der das normale, bewußte Selbst wenig weiß. Es gehört zu meinen Obliegenheiten, euch mit einigen dieser Kommunikationsformen bekanntzumachen.Die Seele oder Wesenheit ist demnach nicht mit dem Selbst, das dieses Buch liest, identisch. Eure Umwelt ist nicht allein die euch vertraute, euch umgebende Welt, sondern sie wird gleichfalls von den Umwelten früherer Leben gebildet, auf die ihr gegenwärtig nicht eingestellt seid. Eure wirkliche Umwelt besteht aus euren Gedanken und Gefühlen, denn aus diesen formt ihr nicht allein diese Realität, sondern jede Realität, an der ihr teilhabt.Eure wirkliche Umwelt weiß nichts von Raum und Zeit, wie ihr sie kennt. In eurer wirklichen Umwelt werden keine Worte benötigt, denn alle Kommunikation ist unmittelbar. In eurer wirklichen Umwelt schafft ihr die euch bekannte physische Welt.Die inneren Sinne erlauben es euch, die Realität wahrzunehmen, die von der physischen Form unabhängig ist.

Geschrieben von: Kosmos Feb 11 2014, 01:30


Dass es den Dopplereffekt auch bei Licht gibt ist experimentell nachgewiesen


Was nicht automatisch heißt, dass er auch der Grund für die Rotverschiebung des Lichts ferner Himmelskörper ist.

Jain
Natürlich gibt es andere Faktoren wie z.B. Gaswolken, aber die reichen einfach bei weitem nicht aus um die Rotverschiebung welche man beobachten kann zu erklären.


ein Photon abzubremsen ist unmöglich, weil es keine Ruhemasse hat.

Ein Photon besitzt aber Energie, die u.U. teilweise verloren gehen könnte. Es ist in jedem Fall sinnvoll andere Erklärungsversuche für die Rotverschiebung zu untersuchen.

Absorption kann man im Spektrum sehen.
Beim Dopplereffekt verschieben sich sämtliche Wellenlängen gleichmäßig.
Genau das wird beobachtet und gemessen.

Sinnvoll ist es auf jeden Fall, aber wenn es bei den Verfassern entsprechender Pamphlete schon an den Grundkenntnissen fehlt ist das eher peinlich als wissenschaftlich...


Außerdem, wie soll denn ein Lichtstrahl altern, wenn er sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegt? Aus Sicht des Photons vergeht keine Zeit wink.gif

Kannst du das experimentel nachweisen? angel.png

Ich nicht - dafür fehlen mir die Technischen Gerätschaften.
Ich weiß jetzt auch nicht, wie man so ein Experiment an einem Photon aufziehen sollte, aber im Grunde genügt es mir, zu wissen, dass die Relativitätstheorie auch so schon recht gut erprobt ist.
Ein recht bekanntes Experiment hierzu wurde mit Atomuhren und einem Flugzeug durchgeführt - Ergebnis: Bewegte Uhren gehen langsamer.
Anderes Beispiel, ohne Relativitätstheorie kein GPS, da Uhren unter gravitativem Einfluss ebenfalls langsamer gehen.
Drittens kann man auf dem Erdboden Teilchen (deren Namen ich leider grade nicht mehr weiß) Messen die in der Atmosphäre beim auftreffen kosmischer Strahlung entstehen - spannend, weil diese eigentlich zu schnell zerfallen um heil anzukommen. Einzig die relativistischen Effekte aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit verschaffen ihnen genügend Zeit.

Warum soll die Relativitätstheorie für alles was wir kennen gelten, außer für Photonen? Diese Frage zu klären wäre hier zwingend der erste Schritt


Einstein war übrigens sehr unglücklich, weil seine Gleichungen ein expandierendes, oder in sich zusammenfallendes Universum verlangen und hat daher die 'Kosmische Konstante' hinzugefügt, welche das ausgleichen sollte - später bezeichnete er dies als seine 'größte Eselei' alberteinstein.gif

Und heute haben wir duzende von diesem Eseleien, und ein kosmologisches Erklärungsmodel, dass sich immer mehr nach der Mathematik -die falsch sein kann- richtet und immer weniger an Beobachtungen und experimentel nachweisbaren Hypothesen.

Ich weiß jetzt nicht genau welches Thema du im speziellen meinst, aber wenn eine Theorie beobachtbaren Tatsachen wiederspricht wird kein Physiker an ihr festhalten.

Übrigens, die Dunkle Energie sind 70% und Dunkle Materie 26% - also 96% die dazuerfunden werden mussten was durchaus mit der kopernikanischen Revolution mithalten kann wenn man das kleine Detail außer acht lässt, dass beide nur Hilfskonstrukionen sind, die die Gleichungen intakt halten sollen bis man verstanden hat was wirklich dahinter steht.

An der Stelle hast du den Finger direkt in der Wunde. Wir verstehen nicht, wie die beobachtungen in einen theoretischen Rahmen zu bringen sind. Aber anstatt zuzugeben, dass wir noch viel zu wenig wissen, wird die Phantasterei, der die meisten Physiker zustimmen als Fakt dargestellt und viel zu wenig nach alternativen Erklärungsmustern gesucht.

Der Begriff 'Dunkel' soll genau das zum Ausdruck bringen.
Irgendein funktionierendes Erklärungsmuster wäre schon mal grandios und darüber hinaus auch zwingend notwendig, bevor man überhaupt nach "Alternativen" suchen kann.
Sobald es eines gibt werden die Physiker aber auch sicher einen anderen Namen als 'Dunkel' dafür finden laugh.gif

Dunkle Materie bedeutet nichts weiter als ein Phänomen, welches sich am ehesten wie Materie verhält, dessen tatsächliche Natur aber unbekannt ist - alles was wir sehen ist der Einfluss von Gravitation, welcher sich unter anderem durch Gravitationslinsen zeigt.

Dunkle Energie ist das, was das Universum beschleunigt expandieren lässt - ein Vorgang der gewiss einiger Energie bedarf, aber mehr als das weiß man nicht, es liegt im Dunkeln.


Das Problem ist nicht, dass die Physiker so indoktriniert sind, dass sie keine anderen Theorien zulassen wollen - damit würden sie ihre Wissenschaft ja ad absurdum führen.

Die meisten theoretischen Physiker sind eigentlich Philosophen, die sich Physiker nennen, weil sie nicht erkennen, dass sie mit konzeptionellen Gedankenspielen arbeiten und die Produkte von ihrem Hirnschmalz dann auf physikalische Dinge übertragen wollen (Reifikation). Gleichzeitig sind sie aber als Philosophen nicht gut genug, um solche logischen Fehler zu erkennen.

Einige Beispiele könnten das sicher untermauern und auch klarer machen, wis genau du das meinst smile.gif

Wenn Interesse besteht, suche ich bei Gelegenheit mal etwas Material mit Argumenten gegen die Urknalltheorie raus.[/quote]
Immer her damit smile.gif

*



http://www.santilli-foundation.org/Confirm-No-Exp-GERMAN.pdf

Habe ich jetzt nur die erste Seite gelesen.
Steht da auch irgendwo eine andere Erklärung für die Kosmische Hintergrundstrahlung? Ohne die kommt man am Urknall nämlich nicht vorbei, und somit auch nicht an der Expansion des Universums.


Eine kurze öffentlich rechtliche Doku über das Thema
(youtube)6klp_Trd9J4(/youtube)

Wer ein mal bei klarem Verstand die Tagesschau gesehen hat weiß, dass auch die öffentlich rechtlichen gerne mal gequirlte Scheiße senden, wobei ich hier allerdings nicht einen einzigen alternativen Erklärungsansatz für irgendetwas gehört habe.

Die Behauptung, dass Alle Supernovae gleich hell seien ist allerdings vollkommener Schwachsinn - jede Explosion eines Sterns ist anders.
Die Supernovae, welche zur Messung von Entfernungen und Rotverschiebung genutzt werden sind ein Sonderfall. Supernova Typ 1A tritt auf wenn ein weiser Zwerg einem anderen Stern Gas entzieht und dabei 1,4 Sonnenmassen erreicht => großer Knall mit wohldefinierter Helligkeit und Spektrum

Der Studiogast Dr. Unzicker sagt im Grunde gar nichts, außer dass man nicht davon ausgehen sollte, dass die Naturgesetze anderswo genau so funktionieren wie hier.
Warum sie anderswo anders sein sollten verschweigt er genau so wie er eine Antwort schuldig bleibt, wie denn ein Universum mit örtlich unterschiedlichen Naturgesetzen überhaupt zusammenhalten soll.
Seine Behauptung, dass das Gesetz der Gravitation nur innerhalb unseres Sonnensystems überprüft wurde ist schlicht falsch, wenn man nicht davon ausgeht, dass das Licht ferner Sterne und noch fernerer Galaxien sich auf dem Weg zu uns auf mysteriöse Weise völlig verformt und verändert.

Der Witz an der Geschichte mit dem Äther die hier ebenfalls Erwähnung findet war ja gerade der, dass so lange gesucht wurde bis man den Gegenbeweis hatte.
Damals ging es um die Annahme, dass eine Welle immer ein Medium braucht, in dem sie sich ausbreitet - genau das hatte man bis dahin ja auch immer beobachtet, entsprechend blöd wäre es gewesen, einfach so davon auszugehen, dass Licht keines bräuchte.
Genau die Wissenschaftliche Methodik, die dort zu neuer Erkenntnis geführt hat wird auch heute noch angewandt - jüngstes weithin bekanntes Beispiel ist der Bau des LHC im Cern um die Existenz des Higgs-Boson zu beweisen.

Zur Ehrenrettung der öffentlich rechtlichen ein sich köstlich echauffierender Prof. Lesch zum Thema "Wird Licht Müde?"

http://www.youtube.com/watch?v=3l_sqWbuCAs

http://viaveto.de/plasmaverse.html Sie kann natürlich völlig danebenliegen, sie tut es wahrscheinlich sogar. Dafür bietet sie einige neue interessante Blickwinkel und Gedankengänge und formuliert, was an dem konventionellen kosmologischen Weltbild auszusetzten ist.

Heute schon etwas spät dafür - liefern die eine Erklärung für die Hintergrundstrahlung? Sonst spare ichs mir gleich...

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Bei gechannelten Texten sollte man immer sehr vorsichtig sein. Diese Gefilde sind ein riesiges Sammelbecken für Lügner und Wichtigtuer... Ehe man sichs versieht kauft man fünf Bücher in denen nichts als abstruse Monologe von Scharlatanen stehen.

Den Seth finde ich allerdings ziemlich spannend. Besonders die Beschreibung unserer Realität als eine Bühne und unserer Physischen Sinne als Brille finde ich sehr treffend.
Von Seth habe ich auch früher schon mal gelesen.

Meine Theorie zu Paralelluniversen ist auch gut vergleichbar mit der Perlenkette.
Ich denke allerdings eher an ein Fraktal:
Selbstähnlichkeit im großen, wie im kleinen, ohne jemals identisches hervorzubringen - ein sich fortentwickelndes Konstrukt, das alle Möglichkeiten in sich vereint.
Was sonst soll Bewusstsein in Reinform auch tun? Und genau das ist meiner Meinung nach der Urquell Urgrund von allem.

Das allerdings hat nichts mehr mit Physik zu tun, denn die beschäftigt sich per Definition einzig mit dem, was Seth als Bühne beschreibt und mehr sollte man von ihr auch nicht erwarten, denn dafür ist sie nicht gemacht.

Geschrieben von: hillage Mar 9 2014, 00:34

ich hab mir im gegensatz zu diesen hier hochgezüchteten fragestellungen eine schon nahezu unglaublich banale frage gestellt.
woher weiß ich eigentlich das die erde rund (bzw eine kugelform osä) ist, und keine scheibenform (bzw ebene fläche).
nun, man müßte zugeben das man der wissenschaft glaubt, oder denen glaubt, die es selbst schon gesehen haben, aber selbst weiß man es eben eigentlich nicht, weil man es selber eben noch nicht direkt gesehen hat.
lächerlicher vergleich? ja und nein!!
Es gibt sicherlich leute, die wissen über etwas haben, was man nicht so leicht nachprüfen kann, und die wahrscheinlich auch oft nur durch ein einmaliges ereignis an dieses wissen gekommen sind.
für mich zb ist es absolut unverständlich, dass die wissenschaft bis heute nicht in der lage war, den beweis zu erbringen, dass das was einige drittes auge nennen, eine absolute tatsache ist!
für mich ist dies beweis genug wie stümperhaft sich bisher "wissenschaft" mit dieser thematik beschäftigt hat!
für mich ists zudem eine absolut witzige kuriosität, dass gerade diese thematik den schlüssel für viele fragen liefern könnte was ursprung unseres universums usw angeht.

ich hab weiter oben auch fast alles zu "seth" gelesen, ich rate allerdings davon ab sich auf etwas zu verlassen was ein "laberkopf" geschrieben hat, denn es ist für jemanden relativ leicht aus vielem geschriebenem etwas interessantes zusammen zu setzen, und eine art religionspfad aufzuzeigen.
zudem, egal was der goldene weg wäre, ohne eigene innere erfahrungen kann es "diesen" für einen selbst dann nicht geben, bzw dann ist eben jeder weg der goldene, weil zb unsere welt eben doch ein teil "der absoluten wahrheit" ist!!
wir zb sind jetzt dabei genau das zu erschaffen was mache als gott bezeichen, und dies ist aus meiner sicht irgendwann auch für die wissenschaft verständlicher als zu behaupten das gott uns erschaffen hat. es kann eigentlich auch nur unverständlich sein, weil wir eben auch ein teil gottes sind, wobei ich eigentlich lieber den begriff "gott" vermeiden würde, weil er eben mit bestimmten vorstellungen belastet ist, die dem verständnis eher im wege stehen.
geauso missverständlich ist der ausdruck "satan". "wissenschaftlich" zb wäre es besser zu behaupten, dass satan unsere welt erschaffen hat, im auftrag (bzw als teil) gottes, und genauso erfüllen wir hier, jeder für sich, seinen auftrag.

Geschrieben von: Triebfeder Mar 12 2014, 12:10

Dass wir alle einen Teil Gottes in uns haben, verstehe ich noch (Stichwort Seele), aber wie passt der Teufel dazu?

Geschrieben von: hillage Mar 19 2014, 09:37

hi Triebfeder
hab ja weiter oben beschrieben, dass wir eben mit bestimmten vorstellungen vorbelastet sind.
sowas wie einen "uns aufgeschwatzten" teufel gibt es meiner meinung nach nicht, es sei denn der teufel wäre zb meinungsfreiheit.

ich bin 1990-91 (dachte gerade erst es war 1988, konnte dies aber für mich schnell korrigieren) zufällig über interessante literatur in einer bücherei gestoßen, als ich für mich nach lösungen für psychiche schmerzen (ausgelöst durch psychedelika) indische literatur gezielt durcharbeitete (brauchte nicht mal lange suchen), wobei mein eigentliches vorhaben vorher war nach indien zu fahren, und mir so vielleicht etwas nehmen lassen zu können, was mir aus heutiger sicht gegeben wurde.
ich war wirklich überrascht wie detailliert da "dinge" erklärt wurden, die für die westliche welt absolut fremd sind, gleichzeitig sind mir ähnlichkeiten zu LSd erfahrungen aufgefallen, wie sie in grofs literatur zu finden sind, und, ich selbst hab erfahrungen gemacht wie sie in der "indischen literatur" beschrieben werden.
ich las zb das erste mal was über 3. auge, hatte aber zu dieser zeit schon selbst einmal eine eindeutige erfahrung damit gemacht, zwar 2* sehr schnell hintereinander nur jeweils ca 5 sekunden lang, aber das reicht vollkommen aus!
man überlege sich mal, was es bedeutet, wenn man dies dann wissenschaftlich auf den grund gehen möchte! 2*5 sekunden, aber eine unglaubliche erfahrung, und absolut clean, nur reines "holotropes atmen" bei einem workshop (hab 2 jahre lang workshops dazu besucht).
für mich ist im nachhinnein auch klar, dass es sich um zusammengetragenes wissen östlicher "mystiker" handelt, und nicht um erfahrungen die nur eine person gemacht hat, oder größtenteils selbst gemacht hat, deshalb sehe ich auch das was hier weiter oben zur person "seth" steht eher kritisch.
bei der literatur wurde aber zb auch geschrieben, das es wesentlich sei "einen meister" zu haben, wie beschrieben sehe ich dies jetzt sehr kritisch!!!
aber wie auch schon beschrieben, 1a literatur für sucher!
jetzt sollte auch deutlich werden warum ich "innere erfahrungen" für so wichtig halte, aber, man könnte auch dadurch ebenso auf eine vollkommen fragliche spur (meiner meinung nach) kommen.
für mich war das eine zeit lang ein echter konflickt, nicht weil ich leichtgläubisch wäre, sondern weil ich 17 jährig (1987) eine psychedelische erfahrung von großer bedeutung hatte, nämlich, nachdem ich davon überzeugt war das ich tot sei, und mich einige zeit in einem "strom des glücks" bewegte, wobei ich nur sinnlichen zugang zu emotionen u akustischem brodeln hatte, und ich ebenso schnell wieder aus dem strom rausgezogen wurde wie ich hinnein geriet (ca 3 sekunden), mußte ich mich anschließend damit auseinandersetzen, dass es wahrscheinlich auch einen "höllenstrom" gibt, und ich unmittelbar davor stehe sehr schnell da hinnein gezogen zu werden.
jo, fast zeitgleich hörte ich sehr deutlich u klar die worte "es gibt keinen unterschied zwischen DIR und deinem MEISTER", wobei mir damals aber absolut klar war, dass "der meister" gemeint war, bei dem ich kurz zuvor zur probe gearbeitet hatte, und der ein "absolutes arschloch" war!
aber es war klar, bei "ihm" und "mir" handelt es sich um ein und dieselbe person, und ich fragte innerlich "die stimme" "aber der meister ist böse, ich hab immer ......"
ich erhielt aber keine antwort, wobei anzumerken ist, dass ich es auch jetzt für eine einmalige art der kommunikation halte, und was "werte" angeht kaum übertroffen werden kann.
jo, zeitgleich hatte ich ja die befürchtung wie beschrieben gleich wieder in einen emotionsstrom gezogen zu werden, eben diesmal dann in einen höllenstrom, .... das war damals gegenwärtig das eigentliche thema für mich, als ich mich versuchte davon zu lösen, und meine augen öffnete, da hatte ich eine sehr eigenartige optische wahrnehmung. immer wenn ich mich etwas spontaner bewegte (wobei ich die ganze zeit in einem sessel saß), dann bewegten sich alle anwesenden im raum "zeitraffermäßig", und ansonsten überhaupt nicht, und das ganze hielt vielleicht so ca 3 minuten an, also ca 3 minuten lang "konnte" ich sie durch meine bewegungen quasi rumzappeln lassen (wobei sich kein mensch so schnell bewegen könnte), also entweder dies, oder absolter stillstand!
wenn man das mal vergleicht mit "es gibt keinen ubterschied zu dir und deinem meister", bzw in beziehung setzt, so ist dies schon sehr deutlich, und, es ist eben für mich wahrheit, mit der ich in berührung gekommen bin!
bei dieser "botschaft" ist es für mich heute um so wichtiger klarzustellen, dass nicht eine person im vordergrund steht, sondern das quasi jeder ein und dieselbe person ist!
gehe davon zb aus, so gibt es "menschlich" keine ungerechtigkeit mehr, weil sich alles gegenseitig neutralisiert. sehr interessant das darin quasi das karmagesetz verankert ist, und, wer würde "freiwillig" alle leben als mensch leben wollen die es gibt!!
in gekürzter fassung: "kann es eine grausamere hölle geben, als immer wieder geboren zu werden?"
wenn dem so wäre, warum sollte ich "ein leben wie zb meines jetzt" als unschätzbar wertvoll halten, und nicht verfluchen?
nun, es scheint so (aus dieser sichtweise heraus), dass es ein sehr wertvoller lebensabschnitt sein könnte, gründe zu haben sein leben zu verfluchen!

aber nochmal speziell zurück zu der frage: "was ist satan (bzw der teufel)"
in der "östlichen buchreihe", zu der ich was gelesen habe, wird "satan" als "universeller geist" beschrieben, und seine hauptaufgabe ist seelen in "niedrigen welten wie unsere" so lange wie möglich gefangen zu halten, wobei er nicht nur zb welten wie unser universum erschaffen hat, sondern auch welten welche weltallmäßig hirarchisch höher liegen. der universelle geist soll aber auch selbst keine seele besitzen, und somit nicht in der lage sein, selbst eine entscheidung zu treffen!
also wenn man sich zb mal vorstellt, dass die literatur aus den 60ern stammt, und wenn man zb dies heute mit computern vergleicht, so ist das zb ein sehr interessanter vergleich, bzw warum wurde auf diese betonung früher überhaupt wert gelegt, bzw wie kommt man auf so was?
gleichzeitig gibt es parallelen in der beschreibung zu seele und hollographie, bzw zb wird behauptet, dass selbst ein pantaffeltierchen (oder virus) beseeltes bewußtsein ist, bzw spiritualität (wobei dieser begriff hier in unserer welt nur sehr vorsichtig benuntzt werden sollte, bzw besser eher gar nicht, wegen planlosigkeit, bzw voreingenommenheit), und im gegensatz zu einem menschen nur ein sehr kleiner bereich bewußt zugänglich ist, der rest ist verdeckt.
auch hier gibt es sehr interessante parallelen wenn man sich vorstellt das dies literatur aus den 60er jahren ist, die in irgendwelchen abgeschiedenen winkeln indiens ihren ursprung hat.
also, dies zb verglichen mit LSD erfahrungen wie sie auch teilweise bei grof in büchern vorkommen, dass ist auch vergleichsweise sehr interessant.
grof zb dachte
(im gegensatz zu seinen kollegen, die nicht in der lage waren sollche rückschlüsse zu ziehren, ganz einfach weil ihnen die inneren erfahrungen dazu fehlte)
mal eine zeit lang, dass er was ganz besonderes entdeckt hätte, aber er mußte feststellen, "dies hat es quasi schon immer gegeben!!", bzw ist eben erfahrung (quasi urerfahrung) im sinne von menschlichkeit, und wenn man sich mal menschlichkeit (bzw menschliche erfahrungen - was natürlich auch innere erfahrungen mit einbeschließt, wobei zb insbesondere beachtenswert ist, dass zb bei indianern amerikas zumindest teilweise gilt (sagen wir mal verwandt regionsbezogen) oder galt, dass wahnsinnige heilig sind!
hier im west zb hat man meiner meinung nach überhaupt keinen plan, welche wissenschaflichen erkenntnisse man durch psychisch kranke gewinnen kann!
nebenbei, ich hab mir heute seit neujahr mal ne flasche wein gegönnt, die ich jetzt fast auf habe, und mir selber kommts so vor, als ob ich im mittelteil dieser "schreibleistung" "die größten hänger" hatte, aber ausgerechnet da hab ich mich gefragt, wie ich so blöd sein kann, mir damit meine zeit zu vertrödeln, womit ich auch jetzt eher übereinstimme!
wozu schreibe ich eigentlich diesen scheiß?, meine ich damit vielleicht die welt verbessern zu können?
sorry, aber jede globale leidensperiode (nennen wir es einfach mal so) ist besser dazu geeignet!
tja leute, so zb ist ua auch unsere welt, aber, jederzeit ist auch alles möglich, nicht zuletzt weil es auch LSD gibt (hoffen wir das mal so einfach)


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ok, zwischendurch mal n bisschen was über "teilchen", speziell neutrinos.
keine ahnung ob, aber speziell hier im forum sollte eigentlich nachzulesen sein, dass neutrinos mein interesse geweckt hatten, und zwar aus einem einzigen grund, weil sie masse quasi anscheinend widerstandslos durchdringen können, also zb auch unseren gesamten planeten,
ich hatte hier im forum auch geschrieben, dass neutrinos deshalb eine art raummaterie sein könnten, und wenn diese dann zb die erde durchdringen, dass sie dann anfangs erst abgebremst werden, aber nachdem sie von einer richtung kommend den erdmittelpunkt überschritten haben, wieder anfangen zu beschleunigen, quasi alles aus sicht von raummaterie eben.
ok, nun gut, später sorgten neutrinos plötzlich für aufsehen, weil sie sich angeblich schneller bewegen als das licht.
nun gut, nach meinem vorgestelltem bewegungsmuster, bin ich eh von einer ganz anderen bewegungsform ausgegangen, ich hab aber versucht was über neutrinos in erfahrung zu bringen, über wiki eben (hab ich wahrscheinlich davor auch schon versucht wink.gif ), ok, aus jetziger (aktueller) sicht muß ich sagen, dass das was da versucht wird zu erklären in mir nicht nur unverständnis geweckt hat (ist mehr als 6 monate her das ich mir den mist da durchgelesen habe), sondern ich hab mich auch gefragt was "wiki" teilweise für einen zweck erfüllen soll, wenn da zb (nur ua) wie im beispiel neutrinos eben für die allgemeinheit unverständlicher mist rüber gebracht wird.
ok, ich hab hier auch schon geschrieben, dass ich eine englisch schwäche habe, aber in deutsch traue ich mir teilweise zu sowas wie den "universellen geist" erkennen zu können, zudem hab ich zumindest teilweise ein bisschen allgemeinwissenschaftlich was drauf.
also, ich hab mich gefragt, warum kann man bei wiki über neutrinos eigentlich nicht sagen, dass und dass ist wissenschaftlich bei neutrinos unumstößlich, und zwar in einem klarem deutsch, aber, stattdessen muß ich mich fragen ob denen (bzw eben den meisten, die da mit gemischt haben) überhaupt etwas daran liegt, der öffentlichkeit wissenschftlich wichtige und unzweifelhafte fakten (sprich eindeutiges bewiesenes) verständlich rüber zu bringen.
ok, plötzlich hieß es , dass neutrinos schneller sind als lichtgeschwindigkeit, was meiner früheren theorie quasi sehr entgegen kam, nur, wie gesagt hatte ich eigentlich ein vollkommen anderes bewegungsprofil im sinn gehabt.
ok, nun zb eine parallele zu dem was ich über glaube und erde weiter oben geschrieben habe, und ich muß jetzt zb sagen, dass mich das was ich bei wiki über neutrinos gelesen habe überhaupt nicht überzeugt, ua zb schon nicht, weil man es sinngemäß überhaupt nicht verstehen kann, selbst wenn man dies oder jenes über irgendwelchen wissenschaftenlichen "kram" (ja, ist für mich jetzt quasi zum großteil nur noch irgendwelcher hingeschissener kram) "vorher" eigentlich noch ganz gut verstanden hat.
ok, (ok, ist mir aber auch nicht so wichtig), ich ziehe es weiterhin in betracht, dass neutrinos einfach in einer für uns anderen zeit existieren (+raum, anstelle von raumkrümmung), ganz einfach weil ich bei wiki eben dazu nur unverständlichen mist gelesen habe, und nicht nur dazu, sondern dies spiegelt sich in vielen "wissenschaftlich angehauchten" wieder, ja selbst was mol u gase angeht (ein spezialgebiet von mir) war vor einigen jahren selbst für mich nur unverständlicher mist "digitalisiert", was aber einige monate später in sachen verständlichkeit aufpoliert wurde.
also nochmal zusammengefasst, wer darauf angewiesen ist bei wiki etwas zu verstehen, es aber nicht kann, es liegt wahrscheinlich nicht daran das ihr bekloppt seid, sondern nur daran, dass die "spezies" dieses themas sich in deutsch nicht richtig ausdrücken können (oder wissenschaftlich arrogante arschlöcher sind)!

jo, ich zb fands interessant, dass zb jemand als messfehler für die "überlichtgeschwindigkeit" der neutrinos einen wackelkontakt angegeben hat (hört sich zumindest gut an), ich hab aber einfach mal nachgerechnet, weil mich interessiert hat wie groß die abweichungen überhaupt waren, und, auf einer strecke von ca 700 km betrug die abweichung für laufzeit im sinne der lichtgeschwindigkeit lediglich 5 cm !!!!!!!!!!!
ok, wie kann man überhaupt so genau eine strecke im vorfeld messen!!!
und, was soll ich noch sagen, soll ich fragen wofür "wir" wissenschaftler brauchen, die sich einen dreck darum scheren etwas "sichtbar" zu machen!!!

was ist in der zwischenzeit passiert, warum finden keine bestrebungen in dieser richtung mehr statt?
also ich kann nur von meiner sicht aus sprechen, und ich war eben vor jahren schon neugierig ob neutrinos eben eine kombi zwischen raum u materie sein könnte, vielleicht ebenso wie radioaktive stoffe (chemische "elemente") eine "kombi" in bestimmtem sinne aus masse und energie sind (ok, wissenschftlich-politisch könnte man jetzt vermutlich kleinholz aus meinem gelaber machen, philosophisch-wissenschftlich hingegen denke ich schon interesse geweckt zu haben.

ok, was solls!! wink.gif

Geschrieben von: zodd Mar 27 2018, 17:44

QUOTE(AD #1 @ Jan 29 2014, 22:45)
QUOTE(kleinerkiffer84 @ Jan 29 2014, 22:10)
Denn es ist schon seltsam, dass sich die sogenannte dunkle Materie, mit keiner bekannten Methode richtig nachweisen lässt, da sie keinerlei elektromagnetische Emissionen zeigt.
Das würde für diese oder ähnliche Theorien sprechen.


So etwas abstrakter gesprochen fände ich es genau umgekehrt seltsam. Es gibt da draußen einfach noch viel viel viel mehr. Wir sind aber Teil des Systems, deswegen können wir schlecht dahinter gucken. Mit einem Mikroskop das aus Atomen besteht ist es schließlich ja auch schwer sich Atome anzugucken.
Ich sehe unsere Realität als eine rausgerenderte Version von dem, was dahinter steckt. Deswegen werden wir auch bestimmte Konstanten nie komplett erklären können. Beispiel dazu:
Wenn wir ein Schachbrett, auf dem schon so 30 Züge gespielt wurden, sehen können wir alle möglichen Optionen für die Zukunft berechnen. Wir können bestimmen, nach welchen Regeln sich die Figuren/Partikel verhalten (okay, etwas unglückliches Beispiel. Beim Schachbrett folgen die Figuren natürlich den Spielzügen der Spieler und bewegen sich nicht eigenständig. Trotzdem sind für sie alle Regeln definiert). Allerdings ist es uns unmöglich das Spiel komplett zurück zu berechnen. Wir können nicht sagen, ob auf E4 vorher ein Springer stand oder nicht. Es gibt kein logisches Prinzip, dass uns eine Antwort liefert. Es gibt lediglich Wahrscheinlichkeiten.
Ich denke das ist das, was gemeint ist, wenn man davon spricht, dass Quanten sich "zufällig" verhalten. Ich finde das unglücklich formuliert. Es ist nicht zufällig, es ist nur für uns nicht endgültig klärbar. Genauso können wir für zukünftige Ereignisse immer nur eine gewisse Wahrscheinlichkeit vorher sagen.
Wir haben einfach keine Möglichkeit alle Faktoren zu bestimmen, weil diese sich außerhalb unseres Systems (die vierdimensionale Raumzeit) stattfinden. Es ist als würde man versuchen die Lottozahlen vorher zu sagen indem man die Hand in die Trommel steckt und versucht die Positionen der Kugeln zu ertasten:
Einerseits ist es unmöglich gleichzeitig alle zu erfassen und andererseits beeinflusst man ihre Position nur durch's hereingreifen.

Spannend bleibt die Frage, welche Techniken und Werkzeuge sich in der Zukunft auftun und uns den Weg ein Stück weiter erleuchten. Ich denke da zum einen an künstliche Intelligenzen, die wir so programmieren können, dass sie mehr als vier Dimensionen begreifen können. Ich denke das wird ein ganz großer Schritt werden. Wir werden es zwar dann immernoch nicht verstehen können, aber immerhin können diese Systeme dann wenigstens soviele Ergebnisse ausspucken, dass wir unser Weltbild zumindest annähern können. Zum anderen werden Quantencomputer unsere Möglichkeiten in dem Bereich extrem erweitern, besonders in Kombination mit künstlichen Intelligenzen. Eine Intelligenz, die nicht an evolutionäre Relikte gebunden ist mit der Rechenleistung gegen die die der heutigen Supercomputer wieder auf Taschenrechnerniveau erscheint.

Letztendlich wird es keine finale Ursache geben. Und falls doch, wird es niemals einen Beobachter geben, der sie finden und verstehen kann:
Eine Darmbakterie im Fisch wird nie verstehen können was ein Fisch ist.
Ein Fisch wird niemals verstehen können was ein Aquarium ist.
Ein Mensch wird niemals ein Haus verstehen, wenn er es nicht verlassen kann.
Systemabwärts kann man ein Objekt untersuchen und im Bezugsraum erklären. Systemaufwärts kann man sich von innen umgucken und Vermutungen anstellen, was sich außerhalb befindet.
Im Endeffekt sind wir auf zwei Seiten der Skala beschnitten. Aber es gilt immer einen Schritt weiter zu gehen und die Grenzen neu zu stecken.
*




Heute diesen Artikel gelesen: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Zahlen-bitte-Die-unkonstante-Gravitationskonstante-3998839.html
und da fiel mehr dieser Beitrag wieder ein, nach Jahrelanger Abwesenheit xD. Die Theorie, dass die Gravitation vom Ort im Universum abhängt finde ich auch nach all den Jahren noch sehr interessant. An einem Ort der älter ist, von dem aus sich also die Raumzeit schon viel weiter ausgebreitet hat, kann ich mir bei einem Erdähnlichen Planeten, eine viel höhere Gravitation vorstellen. Dieser Planet wird ja von wesentlich mehr Raumzeit umgeben, die er krümmen muss und so eine Raumzeitkrümmung müsste sich ja theoretisch bis zum Rand des Universums fortsetzen, wobei sie immer schwächer wird, je weiter man sich von dem krümmenden Planeten entfernt.
Mittlerweile entstehen mit den Tensornetzwerken zu Verschränkten Zuständen, die mittels Neuronaler Netze auf tiefen Ebenen sehr einfache symmetrische Strukturen vermuten lassen, die richtigen mathematischen Werkzeuge.


Nach meinem LSD Erlebnis (damals 2014) habe ich mein BWL Studium im Nebenfach aufgegeben und bin auf eine Physik/Informatik-Mischung umgestiegen und keinen einzigen Tag bisher bereut biggrin.gif , schon krass welche Auswirkungen so ein Tröpfchen LSD auf das eigene Weltbild haben kann. Quantencomputing und Machine Learning sind meine Hauptrichtung, da musste ich schmunzeln, weil du beides in deinem Beitrag erwähnt hast xD. Shors Algorithmus wird auf jeden Fall alles auf den Kopf stellen, dazu ein neues Quanteninternet, das dank dem No Cloning Theorem absolut sichere Systeme für eine Blockchain schafft, die ohne aufwendige Kryptographieberechnungen auskommt. Ich habe außerdem so ein komisches Gefühl, dass wir durch Quantencomputer neue elementare Erkenntnisse über die Primzahlen zu verstehen lernen werden. Meiner Meinung nach herrscht zur Zeit zu viel Wind um Machine Learning und zu wenig Interesse in Richtung Quantencomputing. So richtig interessant wird ML erst, wenn man sich die Superposition der Quantenparallellität zunutze machen können wird.

Geschrieben von: Herr von Böde Mar 27 2018, 18:56

Auf jedenfall interssant und es wir nochmal die prinzipielle Unschönheit von Konstanten deutlich die sich nicht herleiten lassen sondern einfach festgestezt werden damit eine Theorie nicht aus den Fugen gerät.

Selbst wenn wir über den gesamten Zeitraum des menschlichen Daseins konstante Werte messen würden - was ja offenbar nichtmal der Fall ist - ist in keiner Weise ausgeschlossen das wir nicht genau genug oder lange genug messen oder gar beides.

Das bedeutet schlußendlich auch das es keinen prinzipiellen Unterschied zwischen Glaube und Wissenschaft gibt.
Die Methoden mögen sich unterscheiden aber was am Ende geglaubt wird bleibt immer und in jedem Fall Glaube und das Wissen um den aktuellen Wissenstand (nicht um die Wirklichkeit oder Wahrheit) von dem die eigene Methode schon fordert ihn zu falsifitzieren.

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