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> Gründe, warum Menschen Drogen nehmen.

post Jun 15 2008, 15:39
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Tanzbär
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Immer wieder bleibe ich in Diskussionen wie zB. gerade mit meinen Eltern oder meiner Tante an dem Punkt stehen WARUM Menschen Drogen nehmen. Die negativ-Standarts wie "Flucht aus der Realität" kommen natührlich schnell als Kontra. Ich teile das jetzt mal in positiv/sinnvoll und negativ/sinnfrei ein, schreibe was mir einfällt und bitte euch das ganze mit allem was euch einfällt zu erweitern. Ich editiere dann wie gewohnt diesen ersten Post. Natührlich überschneiden sich einige Stichpunkte.

Produktiv:
  • Steigerung der Kreativität
  • Lernen über Unterbewusstsein
  • Erfahren und Erleben neuer Sichtweisen
  • Versetzung in Zustände, die ohne Drogen nicht möglich sind
  • Selbsterkenntnis, in Stärken wie in Schwächen
  • Steigerung der Geselligkeit und des Gemeinschaftsempfindens
  • Entspannung
  • Kompensation persönlicher Defizite
  • Gemeinschaftserlebniss
  • Stressbewältigung
  • Um Erlebetes zu verstärken, wie z.B. Musik
  • Erleben neuer Dinge, Sichtweisen
  • Neugierde
  • Sexuelle Stimulierung
  • um besser Nachdenken zu können
  • Konzentrationssteigerung
  • Halb verbale Kommunikation - Teilen von abstrakten Gedanken.
  • Spaß
  • Leistungssteuereung
Unbestimmt: (kann sowohl ein sinnvoller als auch ein niederer Beweggrund sein)
  • Langeweile
  • Schmerzunterdrückung
  • Abbau der Hemmschwelle
Controproduktiv:
  • "Flucht aus der Realität"
  • Sucht
  • Gruppenzwang
Grüße,
karline slow(en).gif


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shiva has come
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User is offline tby
post Jun 15 2008, 15:47
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Salvianaut
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ein hauptargument, was niemand versteht der keine drogen nimmt, ist wohl, dass man sich mit bestimmten substanzen in soziale gespräche einfügen kann wie nie sonst, es versetzt einen in eine stimmung in die man sonst nie kommen wird. (zur erläuterung: wieso betrinkt man sich auf partys?)


ps: da fehlt ein L in deinem text wink.gif


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Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Tby: Übermorgen, 12:09.
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post Jun 15 2008, 15:49
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Salvianaut
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Ich will mich einfach nur zudröhnen wink.gif


Also im Ernst, kif zb. zum Entspannen, Stressbewältigung, zum Nachdenken. Gesellschaftliche Etablierung.
Hbwr zum Erleben neuer Dinge, Sichtweisen, Neugier ?

Der Beitrag wurde bearbeitet von Waaagh am Jun 15 2008, 15:49 Uhr.


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A toda madre o un desmadre !
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post Jun 15 2008, 15:54
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Grünschnabel


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- aus langerweile
- zur schmerzunterdrückung
- zur leistungssteuereung
- wegen gruppenzwang
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post Jun 15 2008, 16:07
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Genie im Ruhestand
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Aus: meiner kleinen "alles was wächst is legal" welt





wenn man etwas nie probiert hat, ists ja auch schwachsinnig darüber zu urteilen wink.gif
(mein lieblings argument)


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Seit jeher und in fast allen Kulturen dienten dem Menschen psychoaktive Pflanzen dazu, den Bewusstseinszustand zu verändern und mit der Anderswelt, der wahren Wirklichkeit, Kontakt aufzunehmen.
Zitat aus Christian Rätsch´ Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen.

Das Gefühl, in der wahren Wirklichkeit zu sein, gehört zu den prägendsten Erlebnissen in meinem Leben! Als ich dann diesen Satz las, war ich ziemlich verdutzt, da ich das bereits als meine eigene Erkenntnis vermerkt hatte.
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post Jun 15 2008, 16:12
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Grandmaster Norris
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gemeinschaftserlebnis, zB beim kiffen. Halb verbale kommunikation - teilen von abstrakten gedanken.


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QUOTE(painlezzjr @ Nov 26 2006, 03:28)
und das is der grund warum es heir keinen normalen spamthread gibt...
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Dr.Albert
post Jun 15 2008, 16:25
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Zur Kompensation persönlicher Defizite
Aus Neugier
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post Jun 15 2008, 16:39
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Tanzbär
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sehr gut - weiter so!

Unter "Gesellschaftliche Etablierung." würde ich Gruppenzwang verstehen oder was ist damit gemeint?

Was ist mit "Kompensation persönlicher Defizite" gemeint?

Grüße,
karline slow(en).gif


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Hinweis: Bitte die jeweilige Gesetzgebung in deinem Land beachten!

"All advertising advertises advertising." ~ Marshall McLuhan
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post Jun 15 2008, 16:47
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Salvia Kenner
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[*]Steigerung der Kreativität
[*]Lernen über Unterbewusstsein
[*]Versetzung in Zustände, die ohne Drogen nicht möglich sind
[*]Steigerung der Geselligkeit und des Gemeinschaftsempfindens
[*]Gemeinschaftserlebniss
[*]Erleben neuer Dinge, Sichtweisen
[*]Neugierde
[*]Spaß

Das würde auf mich ganz gut zutreffen denke ich

Der Beitrag wurde bearbeitet von Brainor am Jun 15 2008, 16:48 Uhr.


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post Jun 15 2008, 16:50
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Salvianaut
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Mir würde noch Abbau der Hemmschwelle einfallen, aber das deckt sich z.T. mit dem schon oben genannten.


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QUOTE
Du musst versuchen das Beste aus deinem Leben zu machen und trotzdem Zufrieden sein.

Bild: http://i43.tinypic.com/2eplfkp.gifSchon für die Knochenmarkspenderdatei typisiert?
Nein?

Sind wir nicht alle ein bisschen Alternativlos.org ?
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post Jun 15 2008, 17:14
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Salvianaut
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um erlebetes zu verstärken wie zum beispiel stoned chillige musik hören doer n coolen film schaun


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Die Samenbank ist wieder offen
aktuelle Inventarliste!

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Lolek
post Jun 15 2008, 20:52
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@ Karline Ich hab dir ja versprochen, einen Artikel zu schreiben.
Nun, ich steh so ein bisschen vor einem Problem. Das Thema ist sehr komplex. Es gibt kein klares positiv/negativ (wo gibt es das schon), vieles ist subjektiv.



Da gibt es überhaupt die Frage, was Drogen sind. Wenn es Stoffe sind, die das Bewusstsein verändern, sind es alles Stoffe dieser Welt, da auch ein visuelles Ereignis mein Bewusstsein verändert. Sind es Stoffe die den Hormonhaushalt ändern ist auch Nahrung eine Droge, da Nahrungsaufnahme auch den Hormonhaushalt verändert. Ebenso Sex.
Nun ich gehe mal davon aus, dass ihr Stoffe meint, die nicht alltäglich sind und die mindestens den gleichen Effekt, eher höher, wie z.b. Coffein haben.

Nun, zur Flucht vor der Realität eignen sich Drogen IMHO nicht. Denn es gibt immer einen Punkt an dem man nüchtern ist, an dem man die Droge beschaffen muss und erst dann kann man "nachlegen". Geld beschaffen, Dealer aufsuchen... In dieser Zeit wird man schon sehr mit der Realität konfrontiert. Da ist es besser sich gleich umzubringen.
Gut, ich bin jetzt von den "härteren" Drogen ausgegangen... Dauernd alkoholisiert kannst du nicht sein.
Dauerbreit vielleicht eher, aber da schlägt dan die Set & Setting Theorie ein. Man wird auch darüber nachdenken, wenn man breit ist, die negative Stimmung kann sich sehr gut in die Drogenwelt übertragen.

Auch geht es einfach nicht, den Hormonhaushalt immer nur auf bester Stimmung zu halten, irgendwann kippt das "System".

Der nächste Punkt, sehr eng mit dem obigen verbunden ist die Betäubung und das Vergessen des Stresses. Das funktioniert einfach nicht dauerhaft, man schiebt die Sorgen einfach nur auf. Und dann schlagen sie erst recht zu.

Genießen kann man den Rausch IMHO auch nicht. Das liegt wahrscheinlich an meiner Definition von Genießen. Denn wahres Genießen ist für mich, was man im bewussten Status als angenehm, schön empfindet. Und mit "bewusst" meine ich dass einem vollauf bewusst ist, was man tut. Dass man in seinen Körper, in seinen Geist "horcht" und merkt "das tut mir gut".
Viele Drogen lösen dumpfe, unbegründete Glücksgefühle aus, man tut Dinge einfach, nimmt sie nicht mehr wirklich "bewusst" wahr. Man schätzt nicht mehr den Moment, man ist grundlos (damit meine ich wirklich grundlos, nicht anlasslos) glücklich. (-> Mindfulness)

Wer nicht begreift, was ich meine, sollte sich mal "Brave New World" von "Aldous Huxley" zu Gemüte führen.

Auch zur medizinischen Anwendung sollte man vorsichtig sein: Was will man erreichen?, Was erreicht man?
Dauerhaft sollte man sein Leben eben schon noch bewusst erleben können.
Auf jeden Fall sollte ein menschenwürdiges Leben garantiert sein.
Sehr interessant finde ich die Anwendung von Halluzinogenen in der Psychiatrie. Damit würde man ja menschen ZU einem bewussten ER-Leben verhelfen.

Zur Kreativitätssteigerung kann man Drogen durchaus verwenden, aber man sollte halt eben noch bewusst sein, wie schön das "Erzeugte" ist, sonst hat es ja keinen Sinn.

Zur Selbstfindung, zu spirituellen Erfahrungen kann man Drogen ebenso konsumieren, da sie ja zu einem bewussten Leben führen. Sie steigern langfristig ganz klar das bewusste Wohlbefinden (eben durch ihre Folgen).

Auch kann man Drogen zur Extremerfahrungen nutzen - falls alle möglichen Vorkehrungen getroffen wurden. Aber das sollte nicht zu oft passieren, höchstens zum Erfahren des "nicht erstrebenswerten".

Aufputschmittel sind meiner Meinung nach nicht wirklich nötig, weil man sich die zusätzliche Energie nur "ausleiht". Man sollte seine Prioritäten anders setzen, wenn man ohne nicht zurecht kommt.
Auch die Benutzung zum "Raven" finde ich nicht gut, weil man das Leben nicht wirklich bewusst genießen kann.

Überhaupt sollte man sehr aufpassen, dass man keine Abhängigkeit entwickelt, denn ein Entzug ist auf Dauer zu erwarten und das senkt die Lebensqualität.



Drogen die man IMHO moralisch konsumieren darf:

-Coffein, aber sollte nur in Notfällen sein
-Alkohol, aber nicht weiter als angetrunken
-THC, aber auch nur so, dass man noch alles bewusst wahrnehmen kann und nur angebreitet ist
-Kratom, macht nicht dumpf, sondern lässt einen bewusst die positiven Seiten des Lebens genießen
-Halluzinogene, bei korrekter Anwendung
-div. andere Drogen, es gibt einfach zu viele

Drogen die man nicht konsumieren sollte:

-Opiate, betäuben nur
-Nicotin, macht zu sehr abhängig, Wirkung ist IMHO recht bescheiden.
-Alkohol in Mengen, man erlebt nichts mehr bewusst
-THC in Mengen, man wird nur dumm

->Ihr seht, ich stehe für ein weitgehend drogenfreies, bewusstes Leben in Wahrheit, Frieden und Toleranz. Die körpereigenen Drogen bieten die beste Lebensqualität an, die ich mir vorstellen kann smile.gif


Wenn ihr mit irgendwelchen Gedankengängen nicht übereinstimmt, bitte melden biggrin.gif


@Karline Wie du siehst, habe ich mir schon ein paar Gedanken gemacht, aber ich kann es sehr schwer in eine neutrale und artikelwürdige Form bringen. unsure.gif


bye.gif Lolek

P.S. ich würde dieses Thema schon eher im Philosophicum posten.
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post Jun 16 2008, 00:55
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Salvianaut
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Meiner Meinung nach ist es etwas ganz natürliches, dass Menschen Drogen zu sich nehmen. Definitionsgemäss sind die Luft, die wir atmen und die Nahrung, die wir essen, Drogen. Unser Körper und unser Verstand sind dazu bestimmt, mit der Umwelt zu reagieren und würden mehr Menschen einsehen, dass sie nicht von der "Aussenwelt" abgetrennt sind, sondern nur als Teil dieser funktionieren, hätten wir einen Haufen weniger Probleme und würden uns nicht Schritt für Schritt einem Orwell'schen Alptraum annähern, in dem die Bevölkerung der Feind der Regierung ist, den es mit vollumfänglichen Mitteln zu kontrollieren gilt. Das oft vorgeschobene, polarisierend verwendete "Recht auf Rausch" mag nicht existieren, doch niemand soll das Recht auf Natur und Verbundenheit mit dieser in Frage stellen dürfen, ebenso wenig, wie das Recht auf Spiritualität, das Recht, sich selbst im Zusammenhang mit der Welt zu erfahren. Keine Arbeitsstelle, kein materieller Besitz, keine Institution und kein Fernsehprogramm kann uns dies ersetzen. Wer keine Religion hat, der hat auch keinen Geist.

Ich sage Dir einmal, warum ich Drogen zu mir nehme, gezielt und selektiv und mit vollem Bewusstsein. Drogen erlauben es mir, meinen Platz in der Welt zu relativieren und mich als Teil der Schöpfung wahrzunehmen. Ich fresse nicht länger den Müll, den man mir serviert. Die Regierung ist ein Übel, mit dem ich wohl leben muss. Sie raubt mich aus und gibt den Reichen, stiehlt meine Freiheiten und erlaubt anderen, über die Stränge zu schlagen. Sie ist ein Werkzeug weniger, Macht auf viele auszuüben. Die Medien und Konzerne lügen mir schamlos ins Gesicht, wollen mein Wissen und Denken manipulieren und damit die wichtigsten Grundlagen meiner Freiheit, die Möglichkeit, zu entscheiden, untergraben. Die Wissenschaftler servieren mir tollste Theorien, die ich als Wahrheit anerkennen soll, dabei wissen sie selbst nicht einmal um die grundlegendsten Dinge und betreiben eine Religion, die innen hohl ist und von Streben nach Anerkennung und Geld angetrieben wird und auch die Medizin bildet hier keine Ausnahme. Selbst mein Nachbar lässt schnell seine moralischen Bedenken fallen und handelt rücksichtslos eigennützig, wenn er keine Entdeckung zu befürchten hat, weil seine Moral auf keinem Fundament ruht, sondern eine Blase aus gesetzlichen Regelungen ist, deren Übertretung mit Strafe belegt ist. Es mag viele Menschen geben, die in diesen Bereichen aus anderen, besseren Beweggründen tätig sind, doch die Strukturen fördern dies nicht. "Einige benehmen sich, die anderen nehmen's sich. Nur selbst essen macht fett." (Otto Waalkes)

Mit Drogen entfliehe ich dieser Realität nicht, aber ich erkenne Sie dadurch. Ich erlebe meine Verbundenheit und sehe, wie die Menschen gehetzt versuchen, ihren Besitz anhäufen, weil man ihnen ihre Sicherheit nimmt, wie sie körperlicher Schönheit hinterherjagen, weil man ihnen ihren Selbstwert nimmt, wie sie sich gegenseitig beissen, weil sie Angst haben und wie jeder sich selbst der nächste ist, weil sie von der Natur abgekapselt leben.

Diese Realität existiert im Kontext vieler Welten und mit Hilfe von Drogen kann ich diese wahrnehmen und den Funken der Göttlichkeit in allem und jedem erkennen, den man in uns auszulöschen versucht. Glauben ist glauben, sehen ist Wissen.


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Ich fragte die Göttin wo ich hier bin und sie antwortete: "Zuhause!". Ich fragte die Göttin: "Und warum bin ich dann eine Sonnenblume auf der Mistschaufel?". ~kleinerkiffer84
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post Jun 16 2008, 01:26
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Salvianaut
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«Bewußtseinserweiterung», auch wenn es keine eher negative Konnotation für «Drogen»-Gegner hat. Es ließe sich umformulieren nach:

Erfahren und Erleben neuer Sichtweisen

Neue Sichtweisen betreffen natürlich auch altbekannte Dinge, Vorgänge, Denkmuster. Die Erkenntnis muß also nicht zwangsläufig eine neue sein, aber sie ist eine intensiv erfahrene, da der Blickwinkel ein anderer ist. Das führt dann noch zu :

Selbsterkenntnis, in Stärken wie in Schwächen


@Lolek
Bei Alkohol in Mengen würde ich das vom Typ abhängig machen. Hat bei mir zumindest schon das ein oder andere mal den Prozess der Selbstreflexion und dem Betrachten mich betreffender Situation aus größerer Distanz gefördert, also in den beiden oben genannten Punkten wink.gif


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döp!!!11!1 ¡klick mich fett!
QUOTE(erdbeertoertchen @ Jan 17 2011, 23:32)
wikileaks ist terror unso, weil es uns zwingt uns mit sachen auseinanderzusetzen vor denen uns hauptberufliche journalisten zu schützen versuchen.
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post Jun 16 2008, 02:43
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Salvianaut
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hi karline

die erste frage müßte doch eigentlich heißen, gründe, warum leute mit drogen anfangen.

wenn ich für mich zurückspule, so wäre dies zum thema drogen das wichtigste.

zigaretten ... erwachsen werden, sich so fühlen wollen, neuguer

drogen: als das thema in der schule dran kam, war für mich eh klar, dass ich das probieren werde.

gründe: neugier, hallus erleben wollen. wahrscheinlich eh schon gen wie geniemäßig formatiert (kausalkörperdiktatorisch eben, oder nennen wir es einfach schicksal)
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fakt ist für mich aber auch, wer mit heroin anfängt, der will sich eigentlich schon umbringen, aus trotz, aus selbstbestrafung, aus gründen, die die gesellschaft einfach nur nervend wiederspiegeln.
meist geht es um beziehungen, oder besser, um starke, sehr starke emotionen.
----------------------------
Gründe, warum Menschen (bekannte) Drogen nehmen.

ändert sich mit eigener entwicklung erheblich.

kiffen + alk (gleichzeitig) sehr interessant für musik, sowohl mit 20, als auch heute, mit 47.
im unterschied zu früher muß ich aber bald die notbremse ziehen, und alk absetzen. obwohl ich momentan nur ca. 3 flaschen bier/tag trinke, seit ca. 3-5 wochen, merke ich im vergleich zu früher erhebliches suchtpotential, und körperlich ist es auch beeinträchtigend. außerdem existiert dabei verblödungspotential.

wenn ich über meine vergangenheit u drogen nachdenke, so gibt es für mich nur eine droge, die etwas gebracht hat, mehr als ich je für möglich gehalten habe, und das ist eindeutig LSD. obwohl ich mich damit voll auf die schnauze gelegt habe, es hat mir fast unendlichviel gebracht, es hat mir was gebracht, was für andere bewußt nicht existent ist.
im prinzip geht es eigentlich nur um eine einzige LSD erfahrung, die anderen waren weniger spektakulär, obwohl auch normal unvorstellbar.
dies war dann aber auch n grund da nicht mehr dran zu gehen, zumindest mit normaldosen, was sich als das verkehrteste überhaupt rausgestellt hat.
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für meine zukunft könnte gelten:
gelegentlich kleine purköpfchen gras rauchen, natürlich selbstgezogenes. gras ist körperlich am tag danach zb voll locker, also überhaupt keine probleme, könnte sogar abends regelmäßig rauchen.
wichtig ist dann aber unbedingt, dass die dosis voll unter kontrolle bleibt. ich würde nicht mehr irgendwo an nem anderen ding dran ziehen zb. bin aber auch körperlich extrem sensibel gegen viele stoffe.
zum vergleich: kaffee ist für mich teufelszeug.

übrigens hab ich mal über 10 jahre lang weder alk getrunken, noch gekifft oder zigaretten geraucht.
kippenfrei bin ich noch heute (seit 1995).

so kann man die sache aus 2 lebensabschnittten vergleichen

mfg
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Aktuelles Datum: 22nd July 2018 - 15:25
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