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Herr von Böde Geschrieben: Heute, 20:09


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Mir war gar nicht klar des der Waldmeiste eine - wenn auch subtile - psychoaktive Wirkung haben kann.

Aber auch ganz ohne ist er ja geschmacklich sehr interessant und hat von daher bestimmt seinen Sinn auch in der berühmten Bowle. Ich vertrag sie des sauren Weines wegen leider nicht. Meine Oma hat sie gern mal gemacht.

Stellt sich dann aber schon die Frage ob die Grenzwerte wirklich dem Leberschutz dienen mrgreen.gif
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Herr von Böde Geschrieben: Heute, 16:26


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Herr von Böde Geschrieben: Heute, 12:44


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Herr von Böde Geschrieben: Heute, 01:09


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Fraktalbegeistert kann man nicht wirklich sagen, Fraktele sind doch etwas sehr statisches und geschlossenes.
Das hast Du ja mit andern Worten an anderer Stelle auch schonmal mit andern Worten bemerkt.
Da mir das Sein aber als soetwas wie eine Fantasie erscheint und Fantasien etwas offenes, dynamisches haben , stimmt Fraktal nicht wirklich.
Fraktalartig stimmt schon. Einige Ideen (nicht ganz platonische) waren früh statisch (um - ganz Wörtlich - Stoff, Material, zu haben womit gesponnen werden kann) auch die Kontexte sind zielorientiert aber darin frei und dynamisch (Wasser ist die Idee, es fliesst bergab aber wählt sich seinen Weg - das Bild ist natürlich nicht wirklich korrekt).
Sicher keine saubere Formulierung zu früher Stunde crazy.gif



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Herr von Böde Geschrieben: Gestern, 23:20


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QUOTE(hillage @ Apr 18 2018, 23:53)
unser universum (so sehe ich es) ist ein in sich abgeschlossener teil "eines" universums, bzw eine einheit, die in zeit eingeschlossen ist, die ein individuum ist.
unser universum sehe ich als glied einer kette, wobei jedes glied dieser kette ein in sich abgegrenztes universum darstellt.
...


Ok ok, sehe darin keinen Widerspruch zu dem was ich sagte.
Solange es Veränderungen in Gliedern einer Kette gibt verändert sich die Kette als Ganzes.
Somit wäre weder das Kettenglied perfekt noch die ganze Kette solange es Veränderungen unterworfen ist. Und auch dann wenn einzelne Kettenglieder sich nicht mehr verändern sind sie für sich vielleicht perefekt, nicht aber das Gesamtkunstwerk zu dem sie gehören, solange dieses sich (in andern Kettengliedern) verändert.

Das ganze kann man dann auch dynamisch sehen: So sind Naturkonstanten vielleicht "eingerastete", sich nicht mehr verändernte Kettenglieder, die aber dadurch das sie sind wie sie sind die Veränderung anderer Glieder erst bewirken.
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Herr von Böde Geschrieben: Gestern, 23:00


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Ja, ich meine der hat weniger von dieser schweren vanilligen Weichheit, ist "erfrischnder".

Das mag aber wohl auch darn liegen das man bei normalen Rezepturen die erlaubten Grenzwerte gar nicht erreicht.
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Herr von Böde Geschrieben: Gestern, 19:20


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Ein Bsp. für brandgefährliche und zugleich nicht oder schlecht korrigierte Fakenews, quer durch den europäischen Mainstream:



Welchen Schluß soll man sonst ziehen als der das hier mit voller Absicht Kriegspropagande betrieben wird? Da wären die Staatsanwaltschaften doch mal wirklich gefragt.
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Herr von Böde Geschrieben: Gestern, 13:12


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Passt thematisch wie die Faust aufs Auge:

QUOTE(Rüdiger Lenz)
Wenn man so durch die Bücherregale der populären Psychologie streift, fällt einem auf, dass das Thema des Traumas so gut wie nie Beachtung findet. Jetzt kann man ja meinen und dagegen einwenden: Wozu auch. Wozu sollten sich viele Psychologen-Autoren mit dem Thema des Traumas beschäftigen? Traumen kommen selten vor und nur wenige Menschen leiden unter ihnen. Das aber ist ein falsches Bild. Stellen wir uns einmal vor, ein Therapeut würde behaupten, dass alle Menschen unter Traumen leiden. Er würde sagen: Unsere Gesellschaft produziert in so gut wie allen Menschen Traumen. Zwar keine Post-Traumatischen-Störungen, aber Traumen. Und zwar vielerlei von Traumen. Was würden wir so einem Therapeuten entgegenhalten? Das er spinnt? Das er nichts vom Menschen versteht?

Ich bin so ein Therapeut und behaupte schon seit Jahren, dass wir alle unter einer Vielzahl von Traumen leiden.
(...)




Sehr entgegen kommt der Verwechslung von gesund und krank va. das Funktionalität mit Gesundheit gleichgesetzt wird.
Funktionalität ist Ziel moderner Psychotherapien, Funktionalität für die man sich dann belohnen (vorzugsweise mit Konsum, der nicht nur Ersatzbefriedigung sondern auch eine falsche Bestätigung ist) und gut fühlen, worauf man stolz sein darf.
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Herr von Böde Geschrieben: Gestern, 00:24


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Ja Mai ist die Zeit.
Schau mal bevorzugt in lichten Buchen - oder generell Laubbaumbeständen. Verwechslungsfegfahr besteht des Duftes wegen ehr nicht. Gemeines Labkraut sieht ein bisschen ähnlich aus, das brauchst aber nicht zu sammeln das klebt Dir freiwillig an der Hose biggrin.gif .

Soweit ich mich erinnere sollten nbevorzugt blühende Pflanzen geerntet werden.
Trocknung ist wichtig.

Ja die Zeckenzeit hat auch schon angefangen und es scheint ne Zeckensaison zu werden, hab schon 2 aus meinem Hund entfernt, viel mehr endecke ich (bei diesem Hund, die sind da eindeutig unterschiedlich begehrt bei den Tierchen) sonst meist im ganzen Frühling + Sommer nicht.
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Herr von Böde Geschrieben: Apr 17 2018, 15:29


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Herr von Böde Geschrieben: Apr 17 2018, 14:51


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Sicher keine Dauerlösung und wär ich darauf angewiesen hätte ich auch größere Probleme mit meinem Stolz gehabt.
Ich lebe nicht ganz schamlos von Krankengeld und ziehe das hin.

Aber dieser Stolz ist ganz ein unsinniger.

Der Mensch ist angewiesen auf seine Mitmenschen und in einem echten sozialen Kontext (nicht in einem annonymen Staat natürlich) mit echten (persönlichen) Banden ist es völlig natürlich das Nichtleistende mitgetragen werden oder dann eben Leistungen erbringen die für die Struktur nützlich sind (Babysitten, Kartoffelschälen, Nachhilfe für den Neffen).

Das Problem ist der Staat der uns dieser persönlichen Banden beraubt hat. Dein angenommener Bruder hat nicht das Geld Dich zeitweise mitzutragen weil er beraubt wird um sein Geld das in annonyme Projekte - am besten in die Bundeswehr oder Zinszahlungen (die Leute die genug Geld haben um es zu verleihen bekommen noch mehr Geld) - oder zu einem anderen Arbeitslosen mit dem er nix zu tun hat, der ebenso keine tragfähige Banden mehr hat, fliesst.

Man macht ehrenamtliche Arbeit im Altenheim aber kann sich nichtmehr um die eigne Oma kümmern, ja selbst um die eigenen Kinder kann (und darf, geht es um Hausunterricht) man sich nichtmehr kümmern.
Daran schon wird der Irrsinn doch ziemlich deutlich.
Und auch das Recht die Leistungen entgegenzunehmen von dem der sie vorher gestohlen hat.
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Herr von Böde Geschrieben: Apr 17 2018, 01:27


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Bei (romantischen) Beziehungen ist das ja auch jedem klar, warum sollte es mit Geschäftsbeziehungen anders sein?
Wieder ist es die Vernunft die uns da hineinredet und Ängste schürt. Da wird es noch deutlicher.
Aber auch bei Liebesbeziehungen ist es ja oft die kalte rationale Rechnung : "ohne sie/ihn bin ich ja allein", die uns festhalten lässt an Beziehungen die nicht mehr passen. Oder rationale Gedanken die ein narzistisches (ungesundes) Bedürfniss duch ein dadurch aufkommendes (falsches - niemand hat einen Heuchler verdient!!) "Verantwortungsgefhühl" befriedigen.
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Herr von Böde Geschrieben: Apr 16 2018, 21:55


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QUOTE(AD #1 @ Apr 16 2018, 22:39)
QUOTE(kleinerkiffer84 @ Apr 16 2018, 19:09)
Als absoluten Systemsklaven sehe ich mich leider auch noch immer, da habe ich bis heute den Absprung nicht geschafft, auch mit Psychedelika nicht, diese können einem zwar gewaltig die Augen öffnen, aber wenn der letzte Trip verblasst und sich das Hier und Jetzt als das scheinbar(!) einzige beständige Gefüge erweist, dann ist man wieder im grauen Alltag angekommen.


Du lebst zwar deinen normalen Systemalltag, aber unterschätz mal nicht dein Wirken. Ich (und ich denke jeder andere, der sie kennt) bewundere deine Tripberichte sehr! Du bist ein Reisender und Pionier und trägst die Wunder anderer Welten in Worten in die unsere. Es gibt sehr wenige wie dich und du drückst dich angenehm klar und nachvollziehbar aus.

Überlege mal was das für die Zukunft bedeutet, wenn KIs deine Berichte lesen und zusammen puzzlen, was dort drüben abgeht. Die Berichte sind und werden unglaublich wertvoll sein.
*



Ja, da ist doch Potrential.
Warum für Lau raushauen die Gedanken?
Vielleicht kann man davon allein nicht leben aber ich für mich persönlich bin völlig weg von dem Gedanken das es die eine Sache geben muss die meinen Lebensunterhalt sichert.
Die Talente nutzen die ja oft auch sehr schön gekoppelt mit den Bedürfnissen sind.

Und ja, manchmal sollte man auf das "positive Denken" verzichten und erstmal klar für sich haben was man nicht will und demzufolge Türen erst schliessen bevor man neue öffnen kann.
Mir persönlich ist das völlig klar und für mich ist das der Weg, natürlich wem soein Eis zu dünn ist und das Vertrauen nicht hat auf die Füße zu fallen der muss es vielleicht anders machen.

Mir jedenfalls ist wirkklich kar ich muss erst austeigen um irgendwo einzusteigen auch um wählen zu können wo ich einsteigen will und ob ich das überhaubt muss.
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Herr von Böde Geschrieben: Apr 16 2018, 15:24


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QUOTE(mutantenkopf @ Apr 16 2018, 13:58)
"Ich tue nichts was ich nicht tun will und ich unterlasse auch nichts was ich nicht unterlassen will, darum sehe ich mich jedenfalls nicht als Sklave."

sagt wohl jeder zwangssteuerzahlende Systemsklave einer raubtierkapitalistischen Hochleistungsgesellschaft. ..


Derjenige auf den das zutrifft könnte das aber auch sagen.
Das ist also kein stichhaltiges Argument.


Nochmal Ich denke es ist ein Unteschied ob jemad abhängig ist von einem System (das trifft sicher auf nahezu 100% der Leute zu, ist Folge unserer infantilen Characktere) oder ob jemand sich einlässt auf die Reglen eines Systems und sich so erpressbar macht.

Mindestens Psychopathen fallen aus der Zweiten Masse aber eben auch diejenigen die Spielfelder ganz bewusst verlassen oder sie gar nicht erst betreten.

Für dieses Bewusstsein können einige Substanzen ganz sicher beitragen.
"Horroprtrips" sind nichts anders als das bewusst machen des Preises den man bezahlt aber verdrängt hat.

Einzig die Schlußfolgerung ist falsch das irgendjemand wüsste was für den andern gilt also predigen dürfte.
Man kann Anregungen geben, Fragen stellen, Dinge in Raum stellen , Einblicke in eigene Perspektiven gewähren.

Den Einblick den ich durch die Begriffswahl Deiner Perspektive bekomme ist die von Wut, Agression und auch Trotz, ganz ähnlich wie die von KK mit Systemsklave.
Eine totale Abwerteung dessen was die Menschen -jeder einzelne - sich selbst gebaut haben.

Ich sage nur es ist nicht nötig die Anderen, die Gesellschfat, den Raubtierkapitalismus zu bewerten.
Fang bei Dir selbst an, rethorische Fragen:
Welche Bedürfnisse glaubst Du befriedigen zu müssen damit Du Dich als Sklave des Systems fühlst?
Welche Bedürfnisse kommen vielleicht genau deswegen zu kurz, so das diese (sicher gesunde) Wut entsteht?
Und dann gilt es eine erwachsene Entscheidung zu fällen, was ist wichtiger.

(Bei dieser Entscheidungsfindung spielt unsere Vernunft in unserer Gesellschaft eine viel zu große Rolle - die mit Substanzen dann mal ausgeschaltet wird und so klarer - ohne Vernunft - sehen lässt -, wir wollen vernünnftig sein weil ja nicht glauben wollen das wir ein ganz normales Tier sind. Aber wenn die Vernunft über unsere Bedürfnisse herrscht anstatt ausschliesslich als Werkzeug zu dienen unsere Bedürfnisse zu befriedigen - wofür sie sich jawohl entwickelt hat - treffen wir nicht die für uns gute gute Entscheidung - wozu natürlich jeder frei ist das zu tun. Umschrieben wird das oft mit "hör auf Dein Herz" , nein hör auf Deine Bedürfnisse. Und nein dann herrscht nicht Mord und Todschlag, wir haben nämlich empathische Bedürfnisse, in Affenhorden herrscht auch kein Mord und Todschlag, ganz ohne Strafandrohung und wir brauchen dem Menschen - auch nicht sich selbst - sicher nicht weniger zuzutrauen als dem Affen .)
Und dannach gibts nix mehr zu motzen man hat enstchieden. Aber Du bist jederzeit frei auch einen Fehler zu erkennen und neu zu entscheiden. Nicht "Wer A sagt muss auch B sagen" sonder "Wer A sagt kann erkennen A war ein Fehler!".
Bedürfnissbefriedigung hat ihren Preis, ja. Und darum sind beühtete Kinder vielleicht viel glücklicher als erwachsene Menschen (wie hillage so schön und passend bemerkt hat). Sie sind nur auch völlig abhängig.

Exkurs:
Viel Drogen werden für Initiationstiten gebraucht. Ein Initiationsritus , schmerzhaft und mit Verletzung verbunden, macht dem Kind klar das die Welt nicht perfekt ist, das sie verletztend und gefährlich ist. Das ist der Schritt zum Erwachsen werden der uns völlig fehlt. Genau das nenen wir Zivilisation.
Wir haben immernoch die Illusion von der perfekten Welt um die Vater Staat und Mutti Angie sich kümmern. Und darum hadern wir mit der Welt weil sie eben nicht wirklich perfekt ist anstatt das wir uns einfach Prioritäten setzten wie Erwachsene das eben tun sollten (meine Meinung).
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Herr von Böde Geschrieben: Apr 16 2018, 12:13


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Naja, wie gesagt man ist nicht versklavt weil man seine Bedürfniss an der Wirklichkeit befriedigt.
Wie versklavt man ist zeigt sich doch nicht daran was man tut sondern daran was man mit sich machen lässt, wozu man sich zwingen lässt.

Ich kann hier nur von mir sprechen aber ich lasse mich zu gar nichts zwingen.
Trinke ich Wasser aus der Leitung? Ja natürlich, bin ich dazu gezwungen? nein, natürlich nicht.

Zwingt mich jemand hier zu schreiben? Nein natürlich nicht.

Das ich ein System nutze bedeutet nicht das es mich zu etwas zwingt.

Eine ander Frage ist wie abhängig man von einem System ist und ob darus ein Zwang enstehen kann.

Natürlich, wollte ich das Reihenhaus, ein Auto das was her macht und eine Reise in den Himmalaya 1-2 mal im Jahr wäre ich "gezwungen" etwas dafür zu tun.
Man ist gezwungen für seine Bedürfinsse etwas zu tun, für sich selbst.
Ich habe derartige Bedürfnisse nicht und es fällt mir leicht auf sowas zu verzichten, ich habe andere Bedürfnisse für die ich gerne etwas tue und das tue ich.
Ich schreibe gerne gerne, denke nach, disskutiere, hier bin ich Skave meiner selbst ich möcht meine Bedürfnisse befriedigen. Das kann ich in Foren tun, als Kommentator als Leserbriefschreiber, vielleicht irgendwann als Buchautor. Deswegen sehe ich mich nicht als Sytemsklaven.
Genausowenig wie der es ist der 8h arbeitet und sich dafür andere Annehmlichkeiten erwirtschaftet. Man tut es für sich.

Ob "Systemsklave" oder nicht kann nur eine Frage der Haltung sein, wie kritisch und wie bewusst tut man das was man tut, wie klar hat man für sich ob man das was man tut auch wirklich machen will.
Wer nicht bemerkt das er Dinge tut die er nicht tuen will oder wissentlich Dinge tut dier er gar nicht machen will, der ist Sklave.

Wie klar ist mir welches Bedürfniss Priorität für mich hat, das Bedürfniss in den Urlaub zu fahren oder das Bedürfniss mich von Leuten fernzuhalten die mir nicht gut tun und mich meine Arbeit nicht machen lassen oder sie sabotieren?
Ich bin mir da sehr klar drüber.
Ich tue nichts was ich nicht tun will und ich unterlasse auch nichts was ich nicht unterlassen will, darum sehe ich mich jedenfalls nicht als Sklave.

Es geht um bewusste Entscheidungen bei der Frage ob Sklave oder nicht um die Klarheit möglichst nicht nur darüber das Bedürfnissbefriedigung immer einen Preis hat sondern auch welchen sie hat.

Hier Leute die tun was sie tun wollen, ein Päärchen sogar und genauso wirken die auch, wo trifft man denn noch so enstpannte Leute?



Und da hat KK völlig Recht, die meisten (inklusive er selbst wohl wink.gif ) verstehn gar nicht mehr das sie es einfach wagen können zu tun was was sie wollen und grade deswegen zu leben, es nicht nur zu dürfen sondern auch zu können!!
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Herr von Böde Geschrieben: Apr 15 2018, 15:09


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Herr von Böde Geschrieben: Apr 15 2018, 14:11


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Die Argumentation ist schon schwiereig,. denke ich auch.

Macht einen die Tatsache das man seine Bedürfnisse (die einen doch in Wirklichkeit viel mehr ausmachen als die Weltbilder die man hat) an der Wirklichkeit befriedigt zum Sklaven?

Es geht wohl auch mehr um Geisteshaltungen nämlich um Obrigkeitshörigkeit (Systemsklave)oder Orientierungslosigkeit (Flacherdler) . So hab ich KK verstanden, jedenfalls beim "Systemsklaven".
Ginge es um Handlungen, nicht um die Geisteshaltung kommt man am Ende immer auf unsere körperliche Existenz zurück.
Dann ist der Löwe Sklave des (Öko-)Systems das ihm Beute zur Verfühgung stellt.
Das kann man wohl so sagen in Wirklichkeit ist er aber Sklave seiner Bedürfnisse also seiner selbst und das schlliesst Sklaventum dann wohl aus.
Dann kommt aber die Frage welche konkreten Handlungen sich aus einer Geisteshaltung ergeben?
Und das ist ein bisschen die Gefahr die ich meine. Das ist das in Sicherheit wiegen, als hätte man tatsächlich selbst nichts mehr zu tun, als reiche die Erkenntniss.

Die Frage nob man Sklave eines Subjektes ist oder innerlich orientierungslos kann man sich mit etwas Fantasie selbst beantworten, schätze ich.
Wie gut käme ich klar wenn das Weltbild des vermeitlichen Gegners das stimmigere ist und ich das herausfinde? (Für viele ist selbst diese rein hypothetische "was wäre wenn?" Frage ein Ding der Unmöglichkeit).
Wie abhängig bin ich von meinen Weltbildern, wie stark indentifiziere ich mich damit?
Und dann : wie stark handele ich meiner Geisteshaltung entsprechend, einfach gesagt - motze ich oder tue ich was?
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Herr von Böde Geschrieben: Apr 15 2018, 10:11


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  zum Forum: Allerlei · zum Beitrag: #317800 · Antworten: 232 · Aufrufe: 14,942

Herr von Böde Geschrieben: Apr 14 2018, 13:11


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  zum Forum: Allerlei · zum Beitrag: #317799 · Antworten: 232 · Aufrufe: 14,942

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Herr von Böde Geschrieben: Apr 14 2018, 12:57


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Ja, das meine ich. Es war sicher nicht halb so überheblich gemeint wie es klang aber genau das ist die Gefahr.
Nicht nur den andern abzuwerten sondern sich selbst damit in "Sicherheit" zu wiegen, eine falsche Sicherheit was man eigentlich - tief in sich - auch weiss.

Aus dem Fenster gelehnnt könnte man sagen das diese Sicherheit eine Unsicherheit überdeckt die irrationale Angst auslöst.
Und Angst ist es die zu unkritischen Haltungen (abwertend Systemsklaventum) erst führt.

Systemsklave ist eine ebenso unkritische Schublade wie Verschwörungstheoretiker oder Esospinner oder Drogenheini.

Sie ermöglichen es demjenigen der sie benutz die Augen zu zu machen, Perspektiven nicht zu verstehen, sie nicht anzuschauen mit der Entschuldigung die ganze Schublade stehe für Unsinn und Blödmänner. Dahinter steht nur die unbewusste Angst man selbst sei völlig auf dem Holzweg.

Ja, wahrscheinlich ist man das aber auch Holzwege sind Wege.

Edit:

Dazu passen die ersten Worte von H.J. Maaz dieses aktuelle Uploads wunderbar...

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Herr von Böde Geschrieben: Apr 13 2018, 22:21


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Muss denn irgendjemand bekehrt werden?
Was ist das für ein Anspruch?

In dem Sinne bin ich dann doch bei hillage, indem das Universum zwar nicht perefekt ist aber jede aktuelle Wirklichkeit (damit auch jeder Mensch) so sein muss wie er ist um das Universum zur Perfektion zu führen.
"So sein muss" heisst nicht unfrei.
Der "Systemsklave" macht schon Sinn. Für sich selbst indem das Seinige tut und für ander die wenigstens sehen wie sie nicht sein wollen. Die Poarität ist wichtig in ihm selbst wie im Kontrast zu anderen.

An sich selbst zu arbeiten ist absolut alles was man tun kann, alles andere artet in Anmassung aus, Bevormundung, Missonierung, auch damit sich selbst als besser zu finden als jemanden der nichtmehr genausoviel an sich selbst zu tun hat als der "Systemsklave". Das führt fatal in die Irre.
Erst wenn Du die Möglichkeit ernstlich in Betracht ziehst das nicht Du sondern der Systemsklave Recht hat kannst Du deutlich sehen was Du noch nicht geschafft hast.

Als Pädagoge ist mir völlig klar - das war immer meine Einstellung - das meine Arbeit Arbeit an mir selbst ist an der der Klient teilhaben und maximal profitieren soll.
Ich bin bereit mich einzustellen auf die jeweilige Situation, ich lerne sie kennen, lasse mich ein, um eine Idee zu bekommen was nötig ist, wo ich jemanden wie abholen wann und wie ich ihm den Fahrersitz überlasse. Das ist arbeit an mir. Der schönste und bereichernste Teil der Arbeit im Übrigen.

Jemandem etwas aufzuzwingen wovon er nichts wissen will wird nur Trotz erzeugen. Ein Rückzugsreflex wo das Gegenteil gefragt ist. Neugier und Perspektiven sind nötig um den Trotz zu überwinden.

Edit:
das genau, das sinnlose Hineinstopfen, ist es ja woran unser Bildungssystem offensichtlich krankt.
Es werden Formeln auswendig gelernt anstatt das mein Problem hat für dessen Lösung man die Formeln -unter Anleritung - oder gar allein - selber finden muss.
In Mathe ist das am deutlichsten, es macht vielen deswegen Probleme weil sie die Probleme nicht kennen die die Formeln und Regeln nötig machen.
Wie kamen Leibniz und Newton denn auf die Idee die Infinitesimalrechnung zu erfinden? Warum braucht man Grenzwerte und warum machen sie Sinn?
Die Leute düfen nicht tüfteln an Problemen oder für eine abstarkte Aufgabe ein konkretes Problem erfinden, das würde zu schnellem und leichtem Verständniss führen, sie sollen einen Lösungsweg auswendig lernen zu dem sie keinen Bezug haben, im luftleeren Raum quasie, das auch noch unter Zeitdruck und Beobachtung (die ständige Gefahr sich vermeintlich lächerlich zu machen), das ist kein Lernklima.
Das ist Bekehrung zur Mathematik. Das Gegenteil wird idR. erreicht, ist man irgendwie damit durch will man nix mehr damit zu tun haben. Und 6 Monate nach dem Abi ist schon gründlich vergessen wie man Klammern ordentlich auflöst oder eine Gleichung umformt. Man hatte die Regeln auswenig gelernt aber den Sinn nie verstanden, weil es nie einen Grund für Neugier gab.
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Herr von Böde Geschrieben: Apr 13 2018, 21:57


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Herr von Böde Geschrieben: Apr 13 2018, 20:41


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Herr von Böde Geschrieben: Apr 13 2018, 17:49


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Herr von Böde Geschrieben: Apr 13 2018, 16:56


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