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Geschlossen: Der Nachtthread
hillage Geschrieben: May 18 2008, 05:04


Salvianaut
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so leute, hab heute früh schon ne kleine auspflanzaktion hinter mir. seit n kumpel mal ne umhängetasche vergas, in der sich ua ein kleines döschen befand, und er daraufhin zur polizei mußte, obwohl er mir versicherte, dass seine adresse nur durch fingerabdrücke gesichert werden konnte, ja seitdem achte ich extrem darauf, dass ich beim auspflanzen nicht die kleinste kleinigkeit vergesse.
letztes jahr hab ich mal fast 10 minuten n deckel von ner getränkeflasche gesucht, viel länger häts ich auch nicht mehr gemacht, muß man halt auch alles relativieren.
hoffe, ich finde auch die richtige dosis bei der pulle sekt, die ich mir grad aufgemacht hab. in den letzten wochen hab ich erst begriffen wie hart alk wirklich ist. bin aber kein alk, meine maxdosis ist etwa 5-7 flaschen bier. aber auch nach nur 2 flaschen werd ich nach etwa 2-3 std schlaf automatisch wach, genauso wie bei 5.
wenn ich mir aber vornehme nur 2 flaschen zu trinken, dann so habe ich gemerkt, muß man echt anfangen mit sich zu kämpfen, und das macht mich schon nachdenklich.
mit cannabis komm ich dagegen zur zeit wirklich gut klar, wobei ganz entscheidend dabei die dosis ist. ich rauche nur sehr kleine purköpfchen, und immer selbst angebautes, aber wirklich super gras. mein material stammt natürlich noch vom letzten jahr.
früher war immer auf silvester schluß, auch wenn ich viel geerntet habe.

..... bye.gif
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hillage Geschrieben: May 8 2008, 23:48


Salvianaut
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LSD ist für den körper ungefährlich, bzw wenn die gängigen psychedelischen dosen ca um den faktor 1000 (wikipedia - ich bin aber sicher, dass ich schon mal was von 6000 gelesen habe, zum vergleich, bei alkohol liegt der faktor bei etwa 8 -> wikipedia) erhöht werden, dann kommen wir in bereiche wo es aus toxischer sicht gefährlich wird.
cannabis halte ich dagegen vergleichsweise für sehr toxisch, nur so nebenbei.

körperlich ist es also ungefährlich, aber ihr unterschätzt die macht der psyche, falls man da wirklich was brisantes anfixt, kann als folge alles mögliche auftreten, und es sieht dann so aus als ob es körperlich ist!
viele krankheiten sind eh psychosomatisch.

so wie hier viele wissen wollen wie es nun mit LSD ist, so geht es mir leider mit Psilocybin, denn ich hab es noch nie genommen, weil früher leider kein rankommen war.
ich würde zu gerne vergleichsweise berichten.
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die LSD erfahrungen einer einzelnen person unterliegen einer ständigen änderung, womit ich meine, dass jeder trip anders erlebt wird.

es gibt zwar keine feste regel, aber allgemein kann man davon ausgehen das die ersten lsd erfahrungen lediglich eine spielerei der sinne sind, und bewußtseinsmäßig noch nicht in die tiefe gehen.

auch dosierung spielt eine große rolle, so kann es möglich sein (nach grof), dass man in der schlußphase seines ersten trips bereits in transpersonale bereiche vorstoßen kann, sofern der trip hochdosiert war.
grof betont aber auch das einige (kann momentan kein zahlenvergleich anstellen) selbst nach sehr vielen lsd erfahrungen nicht ein einziges transpersonales erlebniss hatten. es wurde auch in frage gestellt ob mystische erfahrungen unter lsd überhaupt von bedeutung seien, weil man diese ja durch ne pille bekommt, nun, so einfach sind diese also doch nicht zu erreichen, auch nicht mit lsd.
es ist eine sache der eigenen persönlichkeit wie empfänglich man dafür ist, wobei vorher bestandener glaube keine rolle spielt.

ein freund von mir sagt zb gegen salvia ist lsd der letzte dreck, und er betonte wie oft er schon LSD genommen hat (viele oms - pappe). für mich ein zeichen, dass er bisher nicht ein einziges bedeutendes erlebniss mit LSD hatte.

thema Dosierung:
tatsächlich könnte man annehmen mit einem hochdosierten trip hätte man es mit einer ganz anderen droge zu tun. ausnahme ist hochdosiert und viel unterwegs (bewegung, unternehmungen, viel reden -> niedrige lsd priorität, bzw inneres kann sich so nur eingeschränkt entfalten).
kommt man dann aber zur ruhe (hinsetzen musikhören) kann der trip so aufdrehen (muß nicht, aber leicht möglich), dass man annehmen könnte, er fängt gerade an zu wirken. unter hochdosierten trips sind unvorstellbare umschwünge in kürzester zeit (wenige, manchmal sogar nur eine sekunde, möglich - eigene erfahrung!!)
hochdosiert hab ich 3 umschwünge, die übrigens alle euphorisch oder sogar extatisch waren, erlebt. jeder umschwung gehörte zu einem anderen trip.
niedrigdosiert (pappe) hab ich nicht ein einzigen solchen umschwung erlebt. insgesamt hab ich etwa nur 10 mal lsd genommen.
wenn man mit höheren dosen arbeitet, sollte man sich vorher klar machen, dass man jetzt lsd nimmt, und in dieser zeitspanne nichts riskiert, auch wenn es so aussieht als ob man alles unter kontrolle hat. auch kann dies ein rettungsanker sein, wenn man so tiefe erfahrungen macht, dass es mit lsd selbst nichts mehr zu tun haben scheint. dann kann man sich leichter die frage stellen "du hast lsd genommen, vielleicht ist es ja doch alles nur lsd" falls man dann emotional in der zwickmühle steckt wird einem dies erstmal auch nicht helfen, aber man kann sich so evtl klar machen, dass dies so doch nicht real ist.
bei hohen dosen besteht meiner meinung auch eine echte gefahr, dass man durch handlungen oder falsche einschätzungen sein körperliches wohl aufs spiel setzt.

niedrige dosen (ca durchschnittspappe) ist für die psyche auch nicht ungefährlich, zudem wird man damit kaum das finden was man sucht, wenn man schon lsd nimmt, schon gar nicht, wenn man noch in der gegend rumturnt.
stolpert man hochdosiert über eine außergewöhnliche erfahrung (auch wenn sie gut war), wird man vermutlich nie wieder lsd nehmen, weil man dann garantiert in bereiche war, die einem nicht geheuer waren. vermutlich wird man dann auch erkennen, dass sowas nur durch drogen unmöglich erlebt werden kann.
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mir ist auch aufgefallen das viele denken bei lsd müsse man zwanghaft alles analysieren, und wie anstrengend dies doch sein muß. dies ist absoluter blödsinn!!
bisher war ich einmal in einer situation wo dies anstrengend wurde, für etwa 5-10 minuten.
ein ander mal bin ich über unstimmigkeiten (2 unterschiedliche aussagen von 2 personen) kurz ins stolpern gekommen, dafür aber recht stark, so dass ich dachte, die erste aussage hätte nie stattgefunden - war hochdosierter trip, aber auch durchaus mit niedriger dosierung möglich, schätze ich. (unter lsd also besser nicht viel labern, kann man später immer noch, wenn die zeit nicht so kostbar ist)

grob kann man sagen, unter lsd tritt die gefühlswelt in den vordergrund, diese ist absolut dominierend. die gedanken sind aber dennoch interessant. sie können aufschluß über ein thema geben, welches einem selbst erstmal unklar bleibt. praktisch genauso ists auch mit hallus (wenn man welche hat). eine kurze veränderung ist ein hinweis auf ein unbewußtes thema oder ereigniss, welches gerade an der oberfläche ist.
gedanken sind eher in unserer welt anstrengend, unter lsd bekommt man ab und an mal n satz presentiert, ansonsten sind die gedanken unter lsd so, als ob man gerade an einem interessanten projekt arbeitet, wobei interessant und nicht projekt im vordergrund steht.
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insgesamt möchte ich aber doch lieber von unkontrollierten lsd experimenten abraten.
erstmal weiß man nicht mal was man vom schwarzmarkt bekommt.
außerdem stell ich in frage ob die notwendige disziplin eingehalten wird.
insbesondere wenn alkohol mit im spiel ist sehe ich erhebliche gefahren für die eigene psyche, und gerade angetrunken sieht man es wahrscheinlich lockerer mal n tripp einzuwerfen.

hierzu ein beispiel:
ein freund heute mitte 50 kam mal besoffen von ner party nach hause. in der tasche ein döschen mit jede menge mikros. beim pissen (nach seiner aussage) kam er auf die idee sich ne pille einzuwerfen, kurz danach legte er sich pennen.
als er wach wurde sah alles grün aus. er ging zum balkon (es war schon hell - glaub ich), und sah wie der untergrund (boden erdgeschoss, er selbst wohnte höher) immer näher kam. da stieg er übers geländer und wollte nur mal probieren ob er mit dem fuß den boden erreichen kann. plötzlich viel im schlagartig ein "alter, du bist ja auf trip" er hatte vergessen, dass er sich ne pille eingeworfen hat.

zum schluß noch was zur zeit zwischen oraler einnahme und wirkungsbeginn. diese zeitspanne schwankt zwischen 10 minuten und 3 stunden. mein letzter trip (pappe om, 1 ganzer) hat mit abstand am schnellsten angetörnt, nach 10 höchstens 15 minuten (morgens, recht leerer magen) kam die wirkung deutlich durch.
bei einem tripbericht von grof kommt eine ungewöhnlich lange latenzzeit vor, obwohl man davon ausgehen kann, dass das lsd bereits gelöst getrunken wurde, der magen recht leer war (wird so empfohlen), und es sich um 300 mikrogramm handelte.
durchschnittlich kann man von einer zeitspanne zwischen 30-40 minuten ausgehen, und bitte schlucken, nur forengurus legen sie (pappe) unter die zunge. es wurde sogar schon behauptet lsd würde gar nicht wirken wenn man es schluckt, weil, warum sonst sollte es auf papier aufgebracht sein?
das kommt dabei raus wenn man sich auf all das verläßt, was so in foren zusammengelabert wird.

hab gerade noch was über wirkungsdauer gelesen.
wie ich aber schon früher geschrieben habe, sollte man von 6 std ausgehen, und wenn dann noch was ansteht, es mit der wirkung der ersten 6 std vergleichen. bei länger als 6 std wird sich der trip möglicherweise auch noch mal melden wenn man sich schlafen legt, und zwischen wach u schlafzustand ist, auch können dann lebhafte träume in der nacht auftauchen.

die wirkungsdauer von LSD wird mit 4-12 stunden angegeben
quelle stanislav grof - topographie des unbewußten
Eine unkomplizierte LSD-Sitzung kann zwischen vier und zwölf Stunden dauern; die wichtigsten Faktoren, die ihre Dauer bestimmen, sind die Persönlichkeit der Versuchsperson, die Natur und Dynamik des unbewußten Materials, das während der Sitzung aktiviert wird, und die verabreichte Dosis.

meine eigene erfahrung ist, dass höhere dosen die wirkungsdauer eher verkürzen
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hillage Geschrieben: May 6 2008, 23:53


Salvianaut
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also normal müßte eigentlich von 1-14 sein, 3-12 wäre für dein zweck sogar praktischer, weil extremwerte eh egal sind.
und, was sagt der boden am geplanten standort??

außerdem versuche an mehreren stellen anzupflanzen, pro stelle 2-3 pflanzen.
so steigen die chancen überhaupt was zu ernten.
nach meiner einschätzung liegt die totalausfallrate pro stelle etwa bei 50%, dh 2 stellen, eine wird vermutlich dann nix bringen

hab grad noch mal nachgelesen. deine stellen hören sich gut an (boden)
ich würd mich mit dem boden nicht lange aufhalten, empfehle evtl pro 10 liter 1-2 tassen holzasche unterzumischen, zusätzlichen boden würd ich nicht ranschleppen
schätze du brauchst nicht mal holzasche untermischen.

kannst ja pro pflanzstelle 5 liter wasser mit 1/2 tasse holzasche + 2 gehäufte esslöffel 10-10-10 (ca.) kunstdünger anfeuchten. sollte der boden vorher trocken sein (sieht ja momentan nicht nach regen aus), dann vielleicht noch vorher 3 liter wasser pur.
hab mal mit holzaschelösung experimentiert, reichlich holzasche im wasser bringt gerade mal ph 8, die brühe sollte keine probleme machen.
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hillage Geschrieben: May 6 2008, 20:50


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ich würd draußen auf alle fälle mal den ph wert kontrollieren, ph papier gibts in apotheken, und reicht völlig aus. draußen kann der boden recht sauer sein.

und über tierfraß (die beißen eigentlich nur die äste ab, und die liegen dann daneben) würd ich mir auch gedanken machen. selbst wenn die pflanzen 1,5 m höhe haben freßen die viehcher alle unteren äste ab.
wenn möglich draht 1m durchmesser pro pflanze nehmen. wenn die pflanzen größer sind, ist vom draht nicht mehr viel zu sehen.
dann auch so selten wie möglich hin, sonst habt ihr bald n trampelpfad, und den benutzen dann automatisch andere.
erst alle 2 wochen hin (freischneiden), dann 1mal/monat wenn möglich

wichtig ist ne stelle wo viel licht hinkommt, wenn der sommer verregnet ist, dann entwickeln sich so die pflanzen auch gut. hauptsache euer gras ist ende september erntereif, dass halte ich auch für wichtig.

ich benutze zur anzucht lediglich 2 neonröhren, und die reichen aus. nach 3 wochen raus damit. 30 cm halte ich schon für zu hoch, weil die zeit dann anfängt zu rennen, außerden auffällig (transport), und wurzeln nicht tief. könnte so in der ersten zeit wasserprobleme geben.

setzt doch mal n foto rein, würd mich interessieren wie die dinger jetzt aussehen.
und lüfter für so kleine pflanzen halte ich auch für überflüssig. die schießen nur hoch wenn das licht zu knapp ist (konkurrenzkampf um licht)
ist genug licht da, entwickel sich die pflanzen prächtig, sofern die bodenbedingungen einigermaßen ok sind
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hillage Geschrieben: Apr 25 2008, 00:20


Salvianaut
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also leute ich glaube schon das ich mich mit dem thema gut auskenne, ist aber alles relativ, denn wer könnte schon behaupten er wüßte wie unsere materielle welt funktioniert, weiß man ja nicht mal warum sich materie anzieht.
die innere welt ist wesentlich komplexer.
selbst die meisten lsd forscher früher, inklusive eigener erfahrungen, kannten lediglich einen kleinen, meist unbedeutenden teil.
grof wurde zb von seinen kollegen belächelt, weil er versuchte interessante erlebnisserfahrungen einiger patienten auf wahrheit zu verrifizieren, galten sie doch lediglich als ausdruck des unbewußten in symbolischer form, und ansonsten bedeutungslos. ein zeichen für mich, dass grof selbst erkannte, dass die droge mehr potential besitzt als man normal für möglich halten kann.
meine einschätzung für die zukünftige lsd therape: das rad wird wohl wieder erst neu erfunden werden müssen.
zum glück hat jemand gute bücher geschrieben, eines mit dem passenden titel "topographie des unbewußten" und wissenschaftlich wäre man gut beraten dieses material erstmal zur orientierung zu benutzen.

ich selbst hatte mir zur aufgabe gemacht ein wenig versuchen zu vermitteln, mußte aber einsehen das es zwecklos ist, besonders in foren.
vielleicht ist es sogar besser wenn man psychedelisch anhaltend richtig auf die schnauze fällt, dann muß man sich nämlich ernsthaft damit auseinander setzen. die große veränderung oder weißheit wird man nicht durch ein kurzen psychedelischen spaziergang bekommen, selbst wenn dieser offenbart, dass diese welt lange nicht alles ist. deshalb wird man sein eigenes leben oder lebensweise nicht ändern.
anders herum wird man es aber müssen.
es ist dann ein prozess der sich über die jahre langsam wandelt, obwohl du direkt am anfang auf den kopf gestellt wurdest.
oder du hast pech, vertraust der kompetenz der psychiatrie, und wirst voll gepumpt. es so verdecken zu wollen ist der falsche weg. lsd trauma muß mit lsd weiter aufgedeckt werden, ist also momentan therpeutisch nicht beizukommen.


hängenbleiben ist absoluter unterschied zu direktem lsd erleben. es gibt aber unendliche fasetten dieser tragig.
man sollte es nicht als durchdrehen im denken, sondern im emotionalem sehen. die gedanken werden dann aber schnell durch emotionen geformt.

es wird immer behauptet wenn man gut drauf ist, dann ist der zeitpunkt für trip gut, weil es ein verstärker ist.
das ist nicht richtig. im prinzip ist die verstärkertheorie interessant, doch es werden sachen verstärkt, die man bewußt selbst überhaupt nicht kennt.
hierfür beispiel krebspatienten. man sollte doch annehmen wer krebs und den tod vor augen hat sollte auf keinen fall lsd nehmen, doch die wissenschaft hat gezeigt, dass es ein sehr gutes mittel ist, und sogar schmerzen anhaltend verschwinden können. bisher ist dieses phänomen rätselhaft.
ich selbst hab übrigens mal n trip riskiert um runter zu kommen, aber nur deshalb weil ich mich mit der wissenschaft dahinter auskannte. ca eine woche vorher hatte ich meinen ersten, bis heute stärksten psychischen schub, und es sah für mich wirklich so aus, als ob ich mich damit abfinden müsste in der psychiatrie zu verschwinden. angesichts der stärke war mir auch klar das ich eh nicht mehr lang leben würde. mit zittrigen fingern haute ich mir n om rein, danach war ich ruhig. als die wirkung einsetzte mußte ich zu meiner eigenen verblüffung erst mal lachen. der tripverlauf war unkompliziert, nur das ich nach 6 stunden in anderer qualität als lsd einige zeit weiter beeinflußt war, dies konnte ich sehr gut unterscheiden. dies war mein erster trip, den ich verinnerlicht durchlebte (augenbinde, liegend, musik hören), die sicherste methode für psychedelische erlebnisse.

mit hohen und mittleren dosen hatte ich nachhaltig nicht die geringsten probleme, 1/8 om dagegen ne woche drauf (gegen wochenende immer stärker, gefühlsmäßig stärker als hochdosiert, keine optik-war ja auch kein direkter trip mehr) 1/16 om hat mir dann das genik gebrochen, bis heute (über 20 jahre) stark beeinflußt
mit 1200 mikrogramm unkompliziert gestartet, noch einige hochdosierte tripps und einige mittlere pappe ohne probleme, und das ende mit 5 mikrogramm und 6-7 liter bier.
über das zahlenwerk muß man auch erstmal drüber weg kommen.

das wesentliche ist, dass man sein inneres frei entfalten lässt, und wenn was negatives kommt, es nicht zu verdrängen, oder abzulenken, sondern im gegenteil, dann die augen schließen, und was auch kommt, es zuzulassen. wird es verdrängt, dann kann es ähnlich wie eine sehr niedrige dosis einen gefühls bzw erlebniss-seiensraum öffnen, der weiterhin bestehen bleibt, mit allen konsequenzen wie hormonausschüttungen, herzkreislaufprobleme, usw.

das falscheste was man machen kann ist etwa 1/10 nehmen, und meinen es sei ungefährlich. vielleicht ist es sogar am anfang ungefährlich, ist man jedoch schon mal irgendwann in tiefere bereiche vorgestoßen, ist es auf gar keinen fall mehr ungefährlich.

hinter der ganzen sache steckt etwas fantastisches, und ich bin der meinung, dass man sehr viel durch entsprechende literatur verstehen kann, zumal man ohne sie eigene erlebnisse mit der droge nicht mal einordnen könnte, und deren bedeutung verkannt bliebe.
das mittel selbst sehe ich wirklich in erster linie für psychisch kranke von bedeutung.

tut mir ein gefallen, und versucht euch klar zu machen das lsd selbst nur katalysator ist, und in keiner weise toxisch wirkt. es gibt eine personengruppe, bei denen selbst 1500 mikrogramm oder mehr nicht die geringste wirkung zeigt, bei denen hilft es nicht die dosierung weiter zu steigern, sondern etwa 500 mikrogramm alle 2 wochen zu verabreichen. etwa nach einem halben jahr springen sie dann auch allmählich auf diese dosis an, und können zb kindheitsregressionen erfahren. diese gruppe hilft viel mehr die wirkungsweise zu verstehen als alles andere.

übrigens als ich mit drogen anfing mußte ich feststellen das haschisch (war leider n bisschen viel) viel härter war als lsd (sogar hochdosiert). eine frau die in der hippizeit gelegentlich drogen nahm erzählte mir das gleiche - lsd, locker fantastisch euphorisch interessant, aber haschisch ? scheiße. dope ist für somatisch psychisch beeinflußte übrigens extrem hart, zumindest nach meiner erfahrung. konnte ich früher an einem abend locker 2 gramm gutes gras rauchen, so bin ich froh, dass ich heute überhaupt wieder ein bisschen kiffen kann. hab gemessen, dass ich nun mit 1,4 gramm genau 2 wochen jeden abend ca 4-6 kleine bongköpfchen rauche, aber wehe, ich rauche ein köpfchen mit entsprechender menge zu schnell hintereinander, dann lieg ich zitternd vor kälte ne stunde mit schnellem puls im bett. bei richtiger dosierung bin ich aber locker und interessant drauf. dies hab ich mal mit reingebracht, um zu zeigen wie hart cannabis für bestimmte leute ist. würden diese lsd nehmen, hieße das noch lange nicht, dass sie durchdrehen würden, sollten aber natürlich besser die finger davon lassen.

richtig auf die schnauze fallen kann man bei lsd zb wenn man in den bereich des eigenen geburtstraumas vorstößt. also falls man meint diesbezüglich sich keine sorgen machen zu müssen, dürfe man nicht geboren sein. im klartext: jeder der geboren ist, wird irgendwann mit psychedelika auf diesen bereich stoßen, und was einen emotional dann erwartet, wird einen ohne fachliche unterstützung (mut machen dies zuzulassen) überfordern. übrigens horror paranoya auf lsd, so stark es auch wird, hat nicht das geringste mit direktem hängenbleiben zu tun. im günstigsten fall ist der durchbruch im grenzbereich relativ schnell, und auf der anderen seite erwartet einem das gegenteil. solche durchbrüche sind das ziel der lsd therapie, es ist vergleichbar mit einem unkontrolliertem emozionalem programm, welches deinstalliert wurde. denken spielt da überhaupt keine rolle.

viele sind zb von ihrer geburt dadurch beeinflußt, dass sie heftig im geburtskanal ums überleben kämpfen mußten. grof nennt diese phase perinatale matrix 3 (PM3)
solche leute haben dann im leben beispielsweise panik wenn sie im supermarkt an der kasse in der warteschlange stecken. posttraumatische biochemische prozesse schalten sich ein, und lassen den betreffenden evtl vermuten kurz vor einem herzinfarkt zu stehen, weil man ja spürt, das irgend was nicht stimmt.
neulich gings im tv darum warum einige autofahrer nicht in tunnel fahren wollen, und es wurden panische beispiele gezeigt. dies ist auch typisch für pm3, und das, was einem im geburtskanal erwartet.
ein psychologe erklärte, es hinge mit der urzeit in höhlen zusammen, und mit den gefahren, die damit verbunden sein.
ich sage dazu, wenn einer auf die idee kommt in so einem tunnel zu zelten (war auch schon mal im tv), dann, weil man sich in der urzeit in hölen sicher fühlte. dies macht die planlosigkeit der gängigen psychiatrie deutlich.

wer hier nicht nur die pro/kontra lsd fahne schwingen will, dem rate ich dringend "topographie des unbewußten" zu lesen. auf platz 2, aber weniger verständlich, weil zeitweilig sehr wissenschaftlich ist "lsd psychotherapie".
alles andere kann da nicht rankommen.
andere bücher wie lsd mein sorgenkind sind zwar sehr lesenswert, was das lsd spektrum angeht aber eher uninteressant, auch wenn gelegentlich einige beispiele angeführt sind.
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hillage Geschrieben: Apr 23 2008, 02:02


Salvianaut
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ok, hatte das (ein) pdf geöffnet, nur englisch gesehen, und sofort wieder geschlossen
und ob die studie nun im knast oder sonstwo gemacht wurde ändert nichts daran das die zahlen nicht so weiteres übertragbar sind. sollte eigentlich klar sein wie ichs gemeint habe.

nach den zitaten brauchte ich übrigens nicht lange zu suchen, mir gings nämlich auf den keks, vor allem zeit betreffend, was einige darüber schreiben. und einige meinen bei höherer dosierung noch n paar stunden drauf schlagen kann ja nicht schaden. deshalb hab ich einige sachen rausgesucht, und auch anderswo schon vor längerer zeit reinkopiert.
und da hier nach fakten quellen gefragt wurde, können die zitate ja nicht schaden.

es ist sogar ein großer unterschied ob man sich frei bewegt oder ruhig im raum sitzt. in ruhe wirken psychedelika viel tiefgreifender, dies ist vorteilhaft. hab letztens gelesen das pilze von den ureinwohnern in dunklen räumen eingenommen werden. bei lsd soll man es ähnlich machen, somit werden unnötige risiken vermieden. wenn schon psychedelische drogen, dann sollte man sie auch richtig entfalten lassen können.
ich selbst halte für private selbstversuche hohe dosen für am sinnvollsten.
außerdem glaube ich, dass die erwartung an hallus im pappebereich (unter 100 mikrogramm) überzogen sind.
ich selbst hatte schon tripps deutlich über 100 mikrogramm, die praktisch hallufrei verliefen. 3 mal jeweils eine ganze pappe von unterschiedlichen tripps (sorten) verliefen komplett hallufrei, aber auch ein ganzes rotes sternchen (mikro), welche nach pyramide als zweitstärkste sorte eingeschätzt wurde, hatte nur sehr wenig optik. es gibt aber auch optik wie man sie so nicht vermutet. zb konnte ich bei diesem sternchen deutlich sehen das eine zigarette hinterlistig, ja gerfährlich aussah, besonders gefährlich an der grenzschicht zwischen asche und blättchen. dabei sah sie optisch überhaupt oder kaum anders aus als sonst.
bei einem anderen sternchen hingegen hatte ich die verrückteste optik, die ich so auch für unmöglich hielt, gestochen scharf, aber etwa 10 mal so schnell bewegte sich eine ganze gruppe von leuten aber nur dann wenn ich selbst meine position veränderte. interessant war bei diesem tripp auch, das der gipfel dieses trips etwa nur 10-20 minuten vor tripende auftauchte. mit gipfel ist natürlich stärke gemeint, und was für einer. das es solche gibt, hätte ich nicht für möglich gehalten. die optik der gruppe war übrigens nach dem gipfel, bei dem ich die augen geschlossen hatte. die optik seh ich heute als gipfelreste, und als hinweis, dass ich mit meiner umgebung verschmolzen war.
optik sollte man auch so sehen, dass es optische unterstützung eines inneren erlebnisses ist, etwas worüber man momentan noch nichts weiß. hofmann hat dies mal schön ausgedrückt, er sagte, dass man unter lsd keine halluzinationen habe, sondern eine andere sichtweise.

ich selbst hoffe, dass lsd bald für sehr schwere psychische erkrankungen wie schizophrenie, ptbs usw eingesetzt wird. als beispiel für erfolge zb depression, bei der eine einzige hochdosierte lsd erfahrung dramatische besserungen bringen kann. bei behandlungen wird es aber bereiche geben, wo niedrige dosierungen günstiger sind.
grof betont im übrigen, dass ihm selbst es nur 3 mal passierte, dass patienten nach lsd behandlung anhaltende reaktionen hatten, alle 3 fälle traten am anfang seiner arbeit auf, wo er noch nicht so vertraut mit dem umgang dieses stoffes war, insgesamt hat er ca 5000 leute behandelt, und er weist darauf hin, dass es sich um psychisch schwer kranke handelte.
und richtig schwere psychische erkrankungen sind mit heute gängigen methoden praktisch nicht zugänglich. dies ist mit lsd vollkommen anders, und gerade weil man damit so leicht in tiefe bereiche eindringt, kann es auch gefährlich werden.

ob lsd gefährlich werden kann hängt also in erster linie von umgebungsvariabeln ab. meine einschätzug ist, dass in diesem punkt die ansichten zu locker gesehen werden.

weitere ansichten von mir:
auf trips sollte immer drauf stehen das es sich um lsd handelt, und wieviel.
pappe ungeeignet, sehr große reaktionsfreudige oberfläche.
mikros mit 200 mikrogramm dosieren, mit sollbruchstelle zum halbieren.
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hillage Geschrieben: Apr 22 2008, 02:02


Salvianaut
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hm, ich vermute die statistik beruht auf zählung, welche im knast gemacht wurden. (hab die datei nicht angesehen)
man sollte dabei dann nicht vergessen, im knast gibt's kein schnaps (oä)
somit ist sie für unkontrollierte selbstversuche zb nicht vergleichbar.
ich selbst rate bei LSD dringend vor mischkonsum ab.

im netz sich über lsd schlau zu machen ist problematisch, weil man auf viel widersprüchliches stößt, oder sogar auf optisch sehr gut gemachte seiten, die aber falsche informationen liefern. ich erinnere mich an eine page, die ich abspeicherte. späteres genaueres nachlesen brachte dann zahlreiche fehler zutage.

alles was mit chemie zu tun hat ->wikipedia
hab grad noch mal nachgelesen, scheint so, als ob man es etwas erweitert hat, zb wirkt nur d-LSD, alle anderen LSD isomere sind unwirksam
interessant auch die löslichkeit in wasser:
wenig löslich in Wasser (2,1 mg/l bei 25 °C) -> 210 mikrogramm in 100 ml wasser bei 25 °C

wenn man sich über die wirkung von LSD informieren möchte, dann empfehle ich stanislav grof (lsd psychotherapie + topographie des unbewußten)

man hört immer wieder, dass nur psychisch krank veranlagte psychosen von lsd bekommen können.
ich bin mir absolut sicher, stanislav grof würde nie behaupten, ihm selber könne durch lsd nichts passieren.



Zum Thema Dosierung hier nachträglich Auszüge aus dem Buch von Stanislav Grof mit dem Titel LSD Psychotherapie

Seite 156 Zeile 31-36
Ein anderer Aspekt der psycholytischen Therapie, auf den wir eingehen müssen, ist die Verabreichung niedriger und mittlerer LSD-Dosen im Vergleich zu den sehr hohen Dosen in der psychedelischen Behandlung. Auch wenn dies gängigen und naheliegenden Meinungen widersprechen mag, sind Sitzungen mit hoher Dosierung im allgemeinen viel ungefährlicher.

Seite 157 Z 11-19
Niedrige und mittlere Dosierungen aktivieren sehr wirksam die latenten Inhalte und bringen sie nahe an die Oberfläche, lassen jedoch zu, dass ein widerstrebender Patient vermeidet, sie voll zur Kenntnis zu nehmen und wirksam zu bearbeiten. Sitzungen dieser Art können in Übermüdung enden, mit dem Gefühl, dass etwas unerledigt geblieben ist, mit mancherlei unangenehmen emotionalen und psychosomatischen Nachwirkungen, mit anhaltenden Reaktionen oder prekärem emotionalem Gleichgewicht, die spätere "Rückblenden" begünstigen können. Im nächsten Kapitel werden wir einige Prinzipien und Techniken bei der Durchführung psychedelischer Sitzungen behandeln, die zu besserer Auflösung führen und die Häufigkeit anhaltender Reaktionen und Rückblenden verringen.

Seite 188 Z 36-38
Irgendwo zwischen 400 und 500 Mikrogramm scheint die Droge einen Sättigungspunkt zu erreichen; weitere Erhöhungen der Dosierung erziehlen kaum mehr eine zusätzliche Wirkung.


Ergänzung von mir
Psycholytische Therapie - Dosierungsbereich um 50 Mikrogramm, psychedelische Therapie - Dosierungsbereich 200 (eher 300) - 1200 Mikrogramm (auch 1500 in Einzelfällen)
(Pappe mit 100 Mikrogramm dürfte bis Einnahme wegen Zersetzung ca. 70 Mikrogramm LSD enthalten, ich selbst habe noch nie eine hochdosierte Pappe angetroffen, was bei LSD in Pillenform früher ganz anders war!!)



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wie lange wirkt LSD??
Auszug aus Buch Stanislav Grof - LSD Psychotherapie

Seite 199 Z 16-18
....die Zeit, wenn die pharmakologische Wirkung der Droge abklingt, in der Regel ungefähr die sechste Stunde nach der Einnahme.

ich selbst kann diese zeit bestätigen, hab natürlich nicht exakt gemessen.
interessant mein erster trip pyramide mikro april 78 - nach aussage anderer volle dosis 1200 mikrogramm
wirkung 6 std gegen 11 früh geworfen, euphorischer locker start direkt mit starker optik, bis zum schluß starke optik, runterkommen innerhalb einer minute (von 100 auf 0, die sonne stand noch hoch im westen (deshalb 6 std kommt hin))
bei anderen trips ähnliche zeitverläufe, aber nicht so schnelles runterkommen.

wenn man tript, dann morgens mit zimlich leerem magen.
ich würde heute auch raten die zeit des wirkungsbeginns zu notieren, und alles was nach 6 std passiert mit dem zu vergleichen was davor passierte, bzw quallitätsunterschiede.
ich vermute das nach 6 std nur "aktivierte areale" einfluß haben, eher mit posthypnose zu vergleichen als mit LSD geprägtem erleben. das könnte heißen, dass leute die zb nach 8 std noch deutlich beeinflußt sind, psychisch labil sind.
außerdem, was sein könnte, und ihr könnt ja mal drauf achten: je niedriger die dosis, je länger der trip.
aber auf keinen fall umgekehrt!!!
------------------------------------
man sollte auch nicht erwarten, dass ein lsd erlebniss sich wiederholt, vielmehr ist es ein abarbeiten unbewußten materials. bei mittlerer dosierung dauert es einige zeit (x mal lsd) bis man tiefere schichten (geburtstrauma, transpersonale erlebnisse) erreichen kann. bleibt man dann aber weiter von diesem trip beeinflußt, sind die auswirkungen viel stärker als bei problemen, die mit der eigenen biographie zu tun haben, außer das leben war ernsthaft bedroht, etwa fast ertrunken oder erstickt.

die ganze thematik ist sehr komplex.
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hillage Geschrieben: Apr 20 2008, 02:17


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die abbildung zeigt ein beispiel zur thc konzentration.

die werte sind sortenabhängig, aber grundsätzlich interessant, um eine vorstellung zu bekommen.

quelle: Mel Frank & Ed Rosenthal - Enzyklopädie des Marihuana-Anbaus (Seite 103)

Bild: http://i28.tinypic.com/2yl8b5u.jpg

weiter wird in diesem sehr empfehlenswertem, leider vergriffenem buch, eine methode zur konzentrationssteigerung des thc gehalts mit blattmaterial beschrieben.

Seite 380/381
Auslaugen:
Sinngemäß:
gebraucht werden schon trockene blätter
Thc ist wasserunlöslich, und verbleibt im pflanzenmaterial.
blätter auslaugen mit lauwarmen wasser, einige stunden (dann vorsichtig umrühren, und wasser weg kippen).
wiederhole die prozedur 1 mal

wenn man heißes wasser nimmt, wird ein teil des thc als öl freigesetzt, welches an der oberfläche schwimmt (nur so nebenbei)

lösliches material (bis zu 25 %) wird im wasser gelöst, und so vom material getrennt.
auslaugen: einzige fermentationsmethode, die mit schon getrocknetem material durchgeführt wird.

------------------------
auslaugen hab ich hier mal mit reingebracht für teetrinkerknowhow.
außerdem steht irgendwo im buch, dass man gras erhitzen muß um die volle psychoaktivität zu erreichen. (glaube was von 95 grad C gelesen zu haben)
optimaltee: trockenes material mit lauwarmen wasser auslaugen, dann in wasser aufkochen, und später fettsubstanz (milch, brühe) als lösungsmittel für thc hinzugeben.

oder doch lieber nach auslaugen und nochmaligem trocknen rauchen.

vor allem aber gras dunkel lagern, weil thc sehr lichtempfindlich ist. alles andere bis einschl. zimmertemperatur ist egal, was thc zerfall angeht.

grad mal nachgelesen:
nach 30 wochen tageslicht (licht aus nordfenster, keine direkte sonne) bei 21 grad -> 35 % thc verlust.

dunkel gelagertes gras verliert dagegen bei 21 grad C nur ca. 12-15 % nach einem jahr.
(experimentdurchführung: uni.. mississippi)



selbst hergestelltes öl sollte man innerhalb einer woche verbrauchen. ich hab mal aus sehr gutem gras eine kleine menge zu öl verarbeitet, weil ich wissen wollte wie gut gutes öl ist. ich benutzte extra diäthylether als lösungsmittel.
der aufwand lohnt sich nicht, hatte mir mehr vorgestellt.
die präparierten kippen waren aber überraschend geruchsneutral.

--------------------------------------
die lagerung halte ich für wichtiger als alles andere was hier diskutiert wurde, deshalb hab ichs hier mit reingebracht.

ich selbst schmeiß männliches material weg, eine W reicht für mich eh im jahr.

das prozentverhältniss aus bild kann ich aber so nicht bestätigen, meiner meinung gibts bei weiblichen blüten einen kräftigen sprung. es soll aber sorten geben, bei denen es so nicht ist.

falls blätter nicht törnen, sollte man sich evtl auch mal überlegen ne pause zu machen.
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hillage Geschrieben: Apr 17 2008, 03:54


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hallo Surak

dein Sinicuichi hört sich ja auch gut an, hab grad mal den bericht gelesen.

also der geschmack von dem zeug was ich meine geht sehr stark in richtung menthol, könnte sogar als zusatz mit drin gewesen sein.
die glut erzeugte auch mehr rauch als sticks oder zigaretten, farbe des krauts sehr dunkel, auch äußerlich zigarellomäßig, direkt hinter glut durch verbrennen feuchtigkeitsansammlung.

mit der wirkungszeit bin ich mir nicht so sicher, hatte ja nur ne schachtel. nach erinnerung ist man so nach 45 minuten zwar noch drauf, bin mir aber eigentlich sicher, dass sich der haupttörn nur ca 30 minuten hält.

ich war wirklich begeistert von dem törn. hab dann leider die schachtel weggeworfen, und in dem laden war ich leider auch nicht mehr.

mir fällt ein, ich würd ja lachen, es wäre salvia, denn ich habs bisher noch nie geraucht. an spychedelisches zeug trau ich mich nämlich seit etlichen jahren nicht mehr ran. spiele aber seit einiger zeit mit dem gedanken einen kleinen rauchtest zu machen. in diesem punkt schätze ich zb salvia auch anders ein als lsd, denn bei lsd würd ich nie den rat geben, dass zb 10 mikrogramm zum testen ungefährlich seien, im gegenteil, denn sehr niedrige dosen erhöhen die gefahr das was unerledigt bleibt, und man somit evtl was hochgeholt hat, was sich nicht mehr so einfach zurückdrängen lässt. lsd ist da sehr mächtig. mein tipp dazu: nie unter geschätzte 30 mikrogramm, bzw 1/4tel 1/3tel trip. (und auf keinen fall alkohol, denn man kann dann saufen bis zum geht nicht mehr, selbst bei niedriger dosis, aber alk blockiert dennoch gehirnbereiche, somit sind bestimmte regionen evtl ausgeschlossen, und dies könnte gefährlich sein)
dies ist meine eigene theorie, die aber auf eigene praktische verschätzungen aufbaut, wo diese elemente allesamt vertreten waren.

salvia halte ich da für viel ungefährlicher, selbst das ich mir sicher bin, dass salvia sehr wirksam ist.
pilze schätze ich da schon in sachen psychosen gefährlicher ein als salvia.
leider kann ich über salvia und pilze nur spekulieren, aber was lsd angeht, da bin ich mir sicher. kleinste dosen können sehr tief eingreifen, obwohl man beim törn dies überhaupt nicht merkt, doch tage später kann der prozess erst richtig aufdrehen, und dann kann man nicht mal mehr abwarten bis der trip abtörnt, weils unstofflich weiter geht. hohe dosierungen sind mit diesem übel überhaupt nicht zu vergleichen, ja hochdosiert hab ich unter lsd nie groß gelitten, aber bei der niedrigen dosis (lsd) hab ich nach einigen tagen echt gedacht ich kratz ab, vor allem weils immer stärker wurde. zum glück war beim erstem mal der spuk nach ner woche zu ende. dosid: 1/8tel pappe
mehrere hoch dosierte mikros (ganze) verliefen dagegen unproblematisch.

sorry, wollte nur erklären warum ich bisher zu viel respekt hatte n kleinen salviatest zu machen, und außerdem komm ich bei dem thema psychedelik schnell in schreiblaune cool.gif
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hillage Geschrieben: Apr 16 2008, 18:08


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hallo

also ich such n zeug was ende der 80er jahre in zigarettenschachteln (absolut professionell verpackt) verkauft wurde, und zwar in venlo. der laden war eine art kramladen für allerlei zeug, und ich kaufte damals skunk körner. möglich das man in diesem laden sonst kein gras usw kaufen konnte. die schon ältere verkäuferin (besitzerin ?) legte mir einfach ne schachtel auf tisch und meinte "ist legal"
für mich sieht dieser beitrag so aus als obs damals löwenohr gewesen sein könnte. wenn dem so ist, würd ichs gerne anbauen.

wirkung: gras ähnlich, absolut lockerer törn, optimismusgeprägt, wirkung etwa 30-45 minuten.
beim rauchen kams mir so vor als ob zimlich viel kondensat in dem zeug ist.

weiß evtl jemand was da in venlo verkauft wurde.
eine schachtel zigaretten damit kosteten 10 gulden, die schachtel war dunkelblau.
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hillage Geschrieben: Apr 16 2008, 00:05


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kühlschrank gemüsefach soll ideal sein. trocken einlagern. filmdose
wenn nicht kühlschrank dann wenigstens keller. denke das ist auch schon ganz gut
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hillage Geschrieben: Mar 18 2008, 00:55


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hallo tby

danke für den link
mal sehen, vielleicht sind die lowryder ja so wie sie sind schon ok. für ausgedehnte experimente fehlt mir der sichere rahmen.
für outdoor insgesamt sollte man nach meiner meinung auf alle fälle pflanzen bevorzugen, die ende september in voller blüte stehen.
braucht man auch noch den oktober, muß man mit niedrigem sonnenstand klarkommen, und oft ist das wetter dann auch wechselhafter.
bei den meisten beschreibungen zu den körnern wird der oktober auch eingeplant. das verwundert mich ein wenig. ich hatte schon einige sorten, die ende september voll in blüte standen. diese zeitliche sicherheit möchte ich gerne haben.
----------
noch was zu den lowrydern:
habe gelesen, dass jede hanfsorte dieses gen besitzt, es ist nur nicht aktiviert. theoretisch könnte es vielleicht bei jeder sorte zufällig zu einzelnen aktivieungen kommen, auch ohne kreuzen.

wenn man die möglichkeit hat viele exemplare einer sorte zu ziehen, dann wird man nach meiner growbibel (von mel frank+ ed rosenthal) auch so einige pflanzen haben, die aus der rolle fallen, und früher blühen als der große rest. kreuzt man diese, dann sollten die nachkommen auch diese blütezeit besitzen. wer plant zu kreuzen, sollte dies auch mit berücksichtigen.

mfg
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hillage Geschrieben: Mar 17 2008, 19:19


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hallo Richtung Mond

die töpfe sind nicht zu klein, 10 cm durchmesser reicht auch für die ersten 3 wochen.

vermische die holzasche gut mit blumenerde, ein bisschen sand ist auch ok.
die körner in feuchtes tuch einlegen, bis es aufplatzt, der weiße zipfel, der sich zeigt ist "wurzel" und gehört nach unten gepflanzt. körner dann zwischen 6 u. 12 mm einpflanzen, auf keinen fall tiefer, sonst kannste lange warten. mache dafür löcher mit kugelschreiber in erde, samen rein, und nur mit sand bedecken, den du dann sofort mit zersteuber feucht hältst. durch den sand kann der same gut durchbrechen. manche erde ist nämlich sehr faserig, dass kann zum problem für durchbruch werden.

so, das ist erst mal das wichtigste für den anfang.

suche aber mindestens 4 stellen in der natur, wo du deine pflanzen ziehen kannst.

....wenn sich die pflanzen blicken lassen, dann sei vorsichtig mit wasser, sonst verfaulen die wurzeln. die kleinen pflänzchen verbrauchen nur sehr wenig wasser.
evtl oberfläche mit zerstäuber leicht benetzen.
benutze keine heißen lampen, wenn kunstlicht , dann neon, und abstand zur pflanze für sämlinge im idealfall NUR 1 cm (oder weniger), dass macht denen nichts.
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hillage Geschrieben: Mar 16 2008, 04:36


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ich hab zz noch einige wenige körner, bestehend aus 2 sorten, eine sorte davon möchte ich weiter benutzen, die andere nicht. es soll angeblich skunk sein, ist aber fraglich.
problem ist dabei eh, dass ich die sorten erst richtig unterscheiden kann wenn sie in blüte gehen, deshalb werde ich meine wunschsorte auch nur mit blütenstaub einer anderen sorte kreuzen können.
außerdem der ganze aufwand ist eigentlich nur deshalb wichtig, weil ich evtl mal längere zeit in der arktis verbringen möchte. ruderaliseigenschaften sind dafür wie gemacht. im sommer 24 std licht. da kann man sich ja gut einige körner mitnehmen. alles andere kannste da vergessen.

mir gehts nicht so sehr um grass mit super thc gehalt. ich rauche nur bong ohne taback, und mit superkleiner schraube.

übrigens die andere sorte ist sogar stärker was thc gehalt angeht, geht aber später in blüte, und hat viel kleinere blütenhaare, außerdem stärker schimmelanfällig. soll angeblich viktory sein.
dennoch ziehe ich die andere sorte für kreuzen vor.
habe selber aber noch nie pflanzen gekreuzt.

da ich auf outdoor angewiesen bin, und im sommer evtl eh länger weg bin, ists fraglich ob das mit den körnern klappt.
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hillage Geschrieben: Mar 15 2008, 21:58


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Hallo zusammen

also die info mit Cannabis ruderalis find ich sehr interessant. hab mich natürlich schon über googel schlau gemacht wink.gif , und besten dank für die hinweise nachträglich.

wie siehts eigentlich aus wenn man sich aus AT 10 körner schicken lässt, hab nämlich keine lust da mit dem auto hin.

außerdem hab ich folgende frage:
wenn ich nun Lowryder_1 mit skunk kreuze, geht das resultat dann auch so schnell in blüte wie die Lowryder, und macht es einen unterschied ob ich von den Lowryder den blütenstaub nehme und ne weibliche skunk bestäube, oder von skunk den blütenstaub nehme, und ne weibliche Lowryder bestäube
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hillage Geschrieben: Mar 12 2008, 05:07


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10 liter für draußen reicht auf keinen fall, selbst 20 liter sind viel zu wenig. 60 liter, und bei hitze im juli/august alle 2 tage 15 liter wasser geben. so ungefähr meine einschätzung

wenn du die pflanzen im garten hättest, und jederzeit gießen könntest, dann würden wahrscheinlich 20 liter ausreichen (pflanzen bis 1,8-1,9m). allerdings wenn sie in blüte gehen, solltest du sie besser anpfloggen, bzw wie ein zelt abspannen.
ich selbst habe schon eine 1,8m hohe pflanze im 20 liter eimer (übrigens ohne loch unten, aber mit 5 cm sandschicht, und nach einpflanzen vorsicht mit wasser) hochgezogen. ab 2m nimmt man besser gut 30 liter.

mach dir nicht soviel stress, für gut 3 wochen reichen deine kleinen töpfe allemal, aber nach der 4. gehen die pflanzen richtig ab.

und falls die ganze sache schief geht, aus fehlern lernt man.
einige müssen sogar männlein neben weiblein stehen lassen, um einzusehen, dass man das nächste mal besser doch die männlein ausrupft, bevor sie die pollen frei geben.

und da du eh erst 17 bist, wie ich gerade lese, sollte das erste anbaujahr eh als lehrjahr angesehen werden
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hillage Geschrieben: Mar 12 2008, 00:38


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ich glaube es gibt eigentlich nur vorteile wenn man die pflanzen so früh raussetzt.

- anpassung an sonnenlicht besser (dennoch bei leichtem regen raussetzen)
- wurzeln bei niedriger bis mittlerer größ sind schon tiefer im boden - wichtig für trockenperioden
- kleine pflanzen kann man unauffälliger transportieren (unhängetasche + 20 cm langes kunststoffrohr mit passendem durchmesser reichen)
---------------
ich hatte mal ein versuch gestartet, wo ich etwa knapp 1m große pflanzen raussetzte. sie waren schon gestresst, weil sie so schnell wuchsen, dass ich mit dem raussetzen überfordert war.
nach dem rauspflanzen bekamen sie einen schock, die meisten blätter wurden fast weiß, was ich so noch nicht gesehen hab. die meisten blätter schmiss die pflanze ab.
nach recht langer zeit fingen sie sich, waren aber nicht besonders gut entwickelt.
ein rauchtest ergab dann noch, dass die sorte praktisch nicht törnte, was natürlich nicht mit dem umpflanzen zusammenhängt.
ich hab mir daraufhin nicht die mühe gemacht um sie zu ernten, sondern vergammeln lassen.
leider können heute viele die bedeutung der recht guten samenkörner nicht hoch genug einschätzen, ich hab früher dabei öfter totalverluste gehabt.

auch traue ich niemandem mehr, was die örtlichkeit betrifft, denn nicht selten werden die pflanzen von den besten kumpels plattgemacht. auch unter kiffern gibts jede menge arschlöcher, und heute garantiert mehr als früher, weil kohle mehr inn ist.
außerdem hab ich mal erlebt wie sich misstrauen bei 2 meiner besten freunden breitmachte, und wo ich davon ausgehe, das sie sich nicht beklaut haben.
auf alle fälle waren die pflanzen weg, und die gedanken fingen an zu kreisen.
schon aus diesem grund sollte man immer einzelgängerisch vorgehen.
+++++++++++++++++++
bei outdoor am spannendsten sind die plätze.
letztes jahr hab ich nach 15 jähriger pause mal wieder einen versuch gestartet. hab auch fast so lange nicht gekifft, und vom markt hol ich mir grundsätzlich nichts mehr.
ich fand einen super platz, und zäunte meine 2 schönsten exemplare seperat ein. ist eine weiblich, so dachte ich, dann reicht das eh für mich.
als ich dann so nach 6 wochen mit dünger anrückte, waren die pflanzen fast komplett von schnecken verspeist worden, was ich bis dahin noch nie erlebte. totalverlust an diesem platz. eine erholte sich zwar, blieb aber kümmerlich, und war am ende gar männlich.
voll sauer nach der schneckenatacke besuchte ich einen weiteren platz erst gar nicht mehr, wo ich dann nämlich ebenfalls mit viel schnecken rechnete. dieser platz war nur ein experiment, und die pflanzen sogar uneingezäunt, weil ich vermutete, dass kanickel nicht dorthin vordringen konnten.
als ich dann an der stelle war, erblickte ich 2 N mangel gekennzeichnete pflanzen, stark eingewachsen, und mit ca. 1,5m höhe. dünger hatte natürlich vorsorglich dabei.
somit erntete ich letztes jahr eine schöne weit über 2m weibliche pflanze. die andere war zwar auch weiblich, knickte aber bei einem sturm bei blüteanfang um. die andere hab ich dann mit eisenstange, seil+draht gesichert.
-----------
und die körner hab ich ca. am 25 april erst eingeweicht, mit sicherheit einige tage nach dem 20., das weiß ich genau.
somit gibts kein grund möglichst früh mit gras anzufangen. hätte ich noch später angefangen, hätte ich vermutlich beide pflanzen ernten können.
********************************

außerdem: eigentlich um so größer, um so schlechter, also wieder anders als meist gedacht.
meine topsorte hab ich leider verkannt, und keinen nutzen daraus gezogen.
eine bekannte war in thailand, und gab mir körner. nie sah ich so winzige körner, und dass aus äquatorgebiet, wo blüte eh unwahrscheinlich war.
ich meinte, dass diese körner ungeeignet seien, doch auf ihr drängen setzte ich einige töpfe mit den dingern zwischen meine geplanten.
so wie die körner aussahen, so verhilten sich auch diese pflanzen, was die größe anging, und ich machte mich darüber lustig.
nach ca. 4-5 wochen gingen praktisch alle pflanzen in blüte, obwohl sie 18 std licht bekamen, was ich bis heute nicht verstehe. es kann eigentlich nur an der sorte liegen.
ich erklärte, dass ich eh nichts davon gehalten habe.
na ja, wenigstens was zum rauchen.
vom törn war ich voll überrascht, absolut lockeres starkes high.
und als ich nichts mehr hatte war mir auf einmal klar, das dies die beste sorte für outdoor überhaupt war.
voll unauffällig wegen der größe
es kann koninuierlich geerntet werden, wenn man ständig neu aussät.
ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass ich was mit der belichtung fallsch gemacht habe.
leider hatte ich dann kein saatgut mehr, was mehr als ärgerlich war. darüber kann ich mich bis heute aufregen.
  zum Forum: Sonstige · zum Beitrag: #111706 · Antworten: 25 · Aufrufe: 5,530

hillage Geschrieben: Mar 11 2008, 22:17


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falls du noch keine erfahrung mit outdoor gemacht hast, und deine pflanzen nicht nur in garten, sondern in wildnis aussetzen möchtest, dann solltest du dir lieber gedanken über pflanzenfresser machen. ich empfehle gitterdrat 50 cm hoch + 1m durchmesser. leider zimlich auffällig.
habe mal zaun an gefräßiger stelle entfernt, wobei die pflanzen schon über 1,5m waren. 2 tage später kontrolliet, dann sofort wieder eingezäunt. sämtliche untere äste waren einfach abgebissen. ist aber nicht überal so schlimm

mit mist hab ich schlechte erfahrung gemacht, mal ne ganze ernte verloren, weil er zu frisch war, dann kann die pflanze nämlich keinen stickstoff mehr aufnehmen. seit dem benutze ich nur noch kunstdünger, aber hornspäne oder haare sind sehr gute bodenverbesserer falls du noch den boden bearbeitest.
holzasche ist auch sehr guter bodenverbesserer. enthält viel K und reichlich spurenelemente, und wirkt saurem boden entgegen. auf 10 liter boden 1-2 tassen asche sind gut.

rasendünger ist gut + billig. hoher N gehalt, und mittlere werte mit P+K. bleib dann aber bei der selben sorte, weil sich einige kunstdünger untereinander nicht vertragen sollen. auflösen und gißen, einige körner um die pflanze streuen, und dann länger nicht mehr hingehen, sonst entstehen trampelpfade.
****************
außerdem nicht so lange anziehn
3 maximal 4 wochen, und dann bei leichtem regen raus.
fange mitte april an, dann ist alles leichter und unauffälliger
..und die ernte ist dann auch sehr gut
  zum Forum: Sonstige · zum Beitrag: #111666 · Antworten: 25 · Aufrufe: 5,530

hillage Geschrieben: Feb 18 2008, 03:26


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2 sachen will ich im zusammenhang mit joints loswerden

1. Seitenbrand. ..wird meiner meinung nach meistens falsch, und zu spät behandelt. sollte so gemacht werden.
ganz wenig spucke auf finger, und an richtiger stelle direkt in die glut auftupfen. falsch ist dick spucke auf blättchen. besser die glut abschwächen.
außerdem sollte man ständig die glut an richtiger stelle abschwächen, und nicht erst wenn sie sich schon an einer stelle tiefer eingebrannt hat. somit entsteht erst kein seitenbrand.

2. ich drehe die blättchen nicht zusammen (zündschnur), sondern falte den rand stück für stück nach innen. evtl vorher etwas abreißen. ideal ist wenn man dann in der mitte noch etwas die mischung sieht. danach kannte anglühen, und etwas pusten (3-4 sekunden), dann glüht nur der rand außen, und frißt sich schnell nach innen. dann ziehen.

und am besten nicht mit gras oder dope übertreiben. weniger ist mehr.
  zum Forum: Einsteiger · zum Beitrag: #106558 · Antworten: 13 · Aufrufe: 14,153

hillage Geschrieben: Feb 17 2008, 15:06


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hallo Hoehlenmichi

also an deiner stelle würd ich mich auch eher auf totalverlust einstellen.

ich bin zwar kein profi mit salvia, und selbst bei stecklingen (aller art) hab ich kaum erfahrung, sehe die sache bei deinen pflanzen aber so:

keine blätter, also kann deine pflanze keine sonnenenergie umsetzten.

wenn wirklich wurzeln dran waren, dann hast du vielleicht glück, und irgendwo sprießen ein paar blätter, jedoch wird dies wohl sehr lange dauern, und deshalb vermutlich eher alles wegfaulen.
ich würd auf alle fälle die erde nicht nass halten, sondern leicht erdfeucht. deine pflanzen können eh kein wasser in blätter schicken, somit wird auch nichts verbraucht, sondern wasser verdunstet einfach aus dem boden, und das geht langsam.
intuitiv würd ich die dinger in direktes sonnenlicht stellen, wann immer möglich.
vielleicht haste glück, ist aber unwahrscheinlich.

darf man fragen wo die dinger herkommen, privat oder firma? bye.gif
  zum Forum: Indoor · zum Beitrag: #106393 · Antworten: 25 · Aufrufe: 1,624

hillage Geschrieben: Feb 15 2008, 13:47


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ok danke

hab sie grad mal rausgestellt und eingesprüht, werd sie in einer stunde wieder reinstellen.
die garage ist übrigens auch keller, und die luft ist recht trocken, obwohl es ja auch nicht gerade warm da ist. also insgesamt keine guten bedingungen. immerhin hab ich sie bisher durchbekommen, und in den letzten tagen hat das tageslicht den pflanzen gut getan. zimlich gelbe blätter allerdings.
ja und die stecklinge sind nun schon teilweise 5 monate alt, aber nicht viel gewachsen. wurzeln suche ich am loch des blumentopfes vergebens.
ich vermute, das niedrige temperaturen das wachstum stark unterdrücken.

mfg
  zum Forum: Allgemein · zum Beitrag: #105970 · Antworten: 3 · Aufrufe: 962

hillage Geschrieben: Feb 15 2008, 13:16


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hallo

ich hab eine salvia (und einige kleinere pflanzen aus stecklingen) in der garage. dort bekommen sie nur licht von einer 15W energiesparlampe.

ich würd sie tagsüber gern von 12-18 uhr rausstellen, weiß aber nicht ob sie evtl bei 3 grad C absterben können.

sehe immer auf thermometer, und meine grenze ist bisher 5 grad C, damit kommen sie ganz gut klar.

wann wirds für salvia gefährlich?
  zum Forum: Allgemein · zum Beitrag: #105964 · Antworten: 3 · Aufrufe: 962

hillage Geschrieben: Feb 15 2008, 03:51


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QUOTE
Du solltest nicht alles glauben was irgend welche Leute schreiben ...


habe gestern nach LSD info gesucht, und amüsanten text gefunden

http://www.nussbaecher.com/schule/lsd.pdf

sehr interessant wie rechercheergebnisse ausfallen, und wie sich leute dann die wirkung vorstellen.
  zum Forum: Allerlei · zum Beitrag: #105935 · Antworten: 17 · Aufrufe: 1,644

hillage Geschrieben: Feb 14 2008, 00:55


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hier was originales
Bild: http://i30.tinypic.com/15wwua.jpg
zur besseren erkennung gelber stamm

hier der link für original bildgröße
http://i32.tinypic.com/n3lpwo.jpg
ist auf alle fälle komplett hochgeladen. hab grad mit firefox lediglich n halbes bild gehabt
datei zu groß für direkteinfügen (1,22 MB), deshalb nur der link. finde das bild ganz ok, deshalb hab ichs mal komplett hochgeladen
  zum Forum: Sonstige · zum Beitrag: #105688 · Antworten: 52 · Aufrufe: 3,978

hillage Geschrieben: Feb 13 2008, 02:43


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hallo

für outdoor am besten so planen, dass man so gegen 10. mai raussetzt.
ich empfehle auch nur 3 wochen unter neonlicht anzuziehen.
die körner einweichen würd ich nicht vor 10. april.
zu früh bedeutet später komplikationen (größe, licht, transport, umpflanzen)
letztes jahr hab ich nach dem 20. april angefangen, und hatte nachher schöne pflanzen. frühere versuche mit vielen pflanzen sehr früh zu beginnen, entpuppten sich als fehlschläge.

dies schon mal vorab bye.gif
  zum Forum: Sonstige · zum Beitrag: #105473 · Antworten: 91 · Aufrufe: 22,115

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