Mal Wieder Anfängerfragen-pilzgrow @ SALVIA-COMMUNITY.net
 

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> Mal Wieder Anfängerfragen-pilzgrow, Methodik verbessern

post Aug 15 2018, 18:26
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Karussellanschubser
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Ich bin momentan dabei, Psilocybe Azurescens zu züchten. Diesen möchte ich nun bald draussen in einem Pilzbeet aussetzen und in der Natur heimisch machen.
Bevor ich mich nun daran mache, ein Pilzbeet anzulegen habe ich nochmal 2 Fragen.
Die finde ich in diesem Thread jetzt gerade nicht beantwortet, nämlich:

-> in welchen Zeitabständen sollte man das Pilzbeet giessen, oder vielmehr, welche Methode der Feuchthaltung hat sich bei euch am besten bewährt?
-> Fressen Nacktschnecken den Psilocybe azurescens?

Insbesondere der Punkt mit der Feuchtigkeit ist maßgeblich dafür entscheidend, wo ich das Pilzbeet anlege. Ich hätte ein paar potentielle Standorte in Buchenwäldern, die schattig sind,
jedoch bin ich wegen der Entfernung gerade noch am überlegen. Wenn es nötig sein sollte, in den Sommermonaten im Extremfall alle 1-2 Tage nach dem Beet zu sehen, dann muss ich mir einen Standort in unmittelbarer Nähe suchen, ansonsten würde ich es weiter weg in der Wildnis anlegen. Als Abdeckung würde ich eine dünne Schicht Walderde verwenden. Was meint ihr dazu?

Original: https://i.imgur.com/GtER8qb.jpg


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post Aug 15 2018, 19:38
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Boah, ich beneide Dich ! Mein Myzel dümpelt noch in inzwischen 3 viertelvollen 2l Eimerchen dahin, irgendwie durchwachsen frische Späne immer nur teilweise der andere Teil wird dunkel und bleibt unberührt. In letzter Zeit wars auch noch viel zu warm...

Ich selbst hab 0 Erfahrung schon gar nicht mit Aussenbeeten für diese Pilze.

Schnecken sind schon ziemlich opportunistisch die fressen sicher auch diese Pilze, da bin ich mir mal recht sicher.

Zum Feuchthalten wird idR. wohl mit Laub abgedeckt, solange es nicht unter Wasser steht und Nässe abfliessen kann kann es glaube ich kaum zu feucht werden. Wird die Laubschicht in den unteren Bereichen trocken wäre also Giessen angesagt.
Dh, Wasserzugang und Schatten (im Wald an einem Bächlein?) sind wichtig.
Nadelholzdickungen sind sicher nicht verkehrt auch wenn das Nadelholz selbst wohl nur bedingt brauchbar ist.
Ich hab zwei Plätze im Visier, beide im Wald bzw. Wäldchen in Dickungen mit viel Unterholz und Brombeergestrüpp, in den ich mir erstmal einen unauffälligen Zugang zum Beet - und das Beet - basteln muss. Aber das ist bei mir sicher nochmal 1-2 Jahre hin, 10l Brut pro Beet möchte ich wohl haben.

Macht Sinn das zu beachten in Wäldern mit Wildbestand:



Der Beitrag wurde bearbeitet von Herr von Böde am Aug 15 2018, 19:50 Uhr.


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post Aug 16 2018, 18:41
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Karussellanschubser
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Danke für das Dickungsvideo, dass sollte man sicher beachten, die Wildschweine sind nicht erfreut, wenn man ihnen mit der Tür ins Haus fällt. smile.gif
Ich habe mir jetzt in größerer Seehöhe ein paar Plätze ausgeschaut, die man paranoiasicher betreten kann und an denen in der Regel keine Spaziergänger zu erwarten sein sollten. Es ist auch weit und breit kein Hochsitz.
Dort müsste man ungestört anbauen können. Schnecken sind auf dieser Höhe nicht mehr zu erwarten.

Aber der Knackpunkt ist eben das Gießen, da bin ich mir nicht ganz sicher. Wenn man nur 1x pro Woche hinschauen muss, dass wäre kein Problem, weil ich zum Wochenende dort sowieso einen Naturspaziergang mache, da könnte man schnell gießen. Die Plätze sind nord- bzw. nordostseitig, dh. völlig schattig, pralle Sonne kommt dort nie hin. Wenn das täglich nötig wäre, dann bräuchte ich einen Platz vor der Tür, den man in 5 Minuten erreicht hat und wo einem in der Nacht niemand beim Gießen sieht.


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post Aug 16 2018, 20:01
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Salvianaut
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Die Höhe könnte wirklich interessant sein.
Viele Tiere und Pflanzen - sicher auch Pilze - kommen ja nur bis in eine maximale Höhe vor.
Keine Ahnung ob die Maximalhöhe für diesen Pilz schon bekannt ist, vielleicht betrittst Du Neuuland und schafft Wissen, alles über 1000m könnte interessant sein, vielleicht schon viel weniger. .
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post Aug 18 2018, 19:34
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Karussellanschubser
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Der Platz liegt auf 980 Meter Seehöhe in einem Wandergebiet. Ein Punkt der noch relevant sein könnte, ist die Kälte die dort im Winter herrscht. Im Jänner gibt es meistens eine Phase in der es für 3 Wochen mal unter -20°C hat.
Soweit mir aus dem anderen Thread bekannt ist, ist das Azur Mycel aber sehr widerstandsfähig gegen Kälte.

Ich überlege gerade, ob es jetzt noch einen Punkt gibt, den ich noch nicht bedacht habe:
-> dünn mit Erde, Laub, Moos abdecken
-> 1x in der Woche gießen
-> Standort befindet sich in einem schattigen Buchenwald auf einem Nordhang
-> Kälte im Winter macht ihm hoffentlich nichts aus
-> der Platz ist sehr unzugänglich durch dichtes Brombeergestrüpp, dh. abseits von den Wanderwegen sollten keine Menschen zu erwarten sein
-> der Platz ist keine typische Wildschwein-Dickung (was würde eigentlich passieren wenn ein Wildschwein die Pilze frisst laugh.gif )
-> kein Hochsitz in der Nähe
-> ich kann den Platz aus verschiedenen Richtungen betreten, ohne Spuren zu hinterlassen, damit niemand Verdacht schöpft
-> auf der Höhe sind keine Schnecken zu erwarten


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post Aug 18 2018, 21:12
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Salvianaut
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Hört sich für mich soweit gut an, wenn es so ganz eisig wird kannst die Abdeckschicht ja ein wenig verdicken um das Kriechen des kalten Windes etwas abzumildern.

Wildschweine sind gänzlich unempfindlich die merken wahrscheinlich gar nix biggrin.gif

Der Beitrag wurde bearbeitet von Herr von Böde am Aug 18 2018, 21:15 Uhr.


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