Salvia Risiken @ SALVIA-COMMUNITY.net
 

 
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> Salvia Risiken

post Mar 16 2016, 19:51
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Grünschnabel


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Hallo miteinander smile.gif ,

ich habe vor in absehbarer Zeit mein erstes mal Küchensalbei zu konsumieren. Es gab bereits einige Threads, in denen nach bleibenden Schäden gefragt wurde. Mögliche Folgen wie Paranoia wurden dort nur belächelt. Da ich weder Pharmakologe bin, noch Erfahrung mit Salvia besitze wende ich mich an euch:

"Like most other KOR agonists, salvinorin A does produce effects such as sedation, psychotomimesis, dysphoria/aversion, and anhedonia/depression however."(https://en.wikipedia.org/wiki/Salvinorin_A)

"A drug with psychotomimetic (also known as psychotogenic) actions mimics the symptoms of psychosis, including delusions and/or delirium, as opposed to just hallucinations. Psychotomimesis is the onset of psychotic symptoms following the administration of such a drug.

Some drugs of the opioid class have psychotomimetic effects. Particularly, mixed kappa receptor agonist mu receptor antagonist opioid analgesics can cause dose-related psychotomimesis. This adverse effect, incidence 1-2%, limits their use. Pentazocine and butorphanol fall under this opioid class." (https://en.wikipedia.org/wiki/Psychotomimetic)

Wenn ich das richtig verstehe löst Salvinorin A in den 5-20 Minuten Wirkdauer eine psychosenartigen Zustand aus. Da ich mir über dessen auch bei Cannabis bewusst bin (Paranoia etc) und mich mit der Zeit angepasst habe (besseres Setting, Set), ist diese "Erkenntnis" über Salvia kein Grund den Konsum zu unterbinden.
Interessieren würde es mich trotzdem, wie groß das Risiko ist darauf stecken zu bleiben. Vorallem bei Langzeitkonsum.

MfG KüchenSalbei

Der Beitrag wurde bearbeitet von KuechenSalbei am Mar 16 2016, 19:52 Uhr.
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post Mar 16 2016, 20:45
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Salvianaut
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Ich habe keine wirkliche Ahnung von Salvia.

Das Risiko des "Hängenbleibens" das eine Psychose zum Ausbruch kommt ist bei allen andern Drogen (mal abgesehn von reinen Uppern) deutlich bei Konsumeinsteigern erhöt, bei Langzeitkonsum sinkt das Risiko ganz offensichtlich.
Eine Psychose die latent schlummert wartet dann in der Regel nicht bis zum 10-15 Konsum bis sie sich zeigt sonder bricht wahrscheinlich(er) bei den ersten Gelegenheiten aus.

Ohne Risiko ist es nie, die Gefahr sich durch Stürze und Fehleinschätzungen wärend eines Tripps versehndlich zu verletzen schätze ich als wesentlich höher ein als die von psychischen Langzeitfolgen, ganz ausgesprochen gilt das für Halluzinogene.

Der Beitrag wurde bearbeitet von Herr von Böde am Mar 16 2016, 20:46 Uhr.


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post Mar 16 2016, 22:52
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Salvia ist meiner Einschätzung nach eine der sichersten Substanzen überhaupt.
Ich selber konsumiere es seit fast 10 Jahren und hatte noch kein einziges mal Nebenwirkungen dadurch.

Paranoia treten in einem Salviarausch nicht auf. Das hatte ich noch nie.
Diese Paranoia sind ein sehr cannabinoidspezifisches Problem, bei anderen Drogen tritt das überhaupt nicht auf oder nur leicht, wie bei Uppern.
Aber besonders bekifft, reisst man oft solche Paranoia auf, bei Salvia ist das überhaupt nicht der Fall.


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post Mar 17 2016, 10:21
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Ich kann mir vorstellen, dass durch Salviakonsum eine latente Psychose zum Ausbruch kommen kann, wenn der Konsument es konsumiert hat, ohne zu wissen, worauf er sich einlässt, und das Erlebte dann nicht verarbeiten / integrieren kann. Angenommen, jemand ist sehr auf die Sicherheit angewiesen, die ihm sein erlerntes Weltbild gibt, und erlebt dann etwas wie eine Salviaerfahrung, die das alles nichtig macht, so kann ich mir schon vorstellen, dass derjenige daraufhin eine Psychose oder eine Persönlichkeitsstörung entwickeln kann.
Aber ich meine ausschließen zu können, dass dies bei jemandem geschieht, der hier im Forum aktiv ist und sich informiert und mit Neugier an die Substanz herangeht.


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post Mar 17 2016, 14:28
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Salvianaut
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Ich will nicht klugsch... w00t.png aber
Acinonyx@ das eine "Persönlichkeitstörung" (narzistische, antisoziale-"psychopathische", ängstlich vermeidende, schizoide, borderline, abhänige... etc.) durch Drogenkonsum ausgelöst wird kann absolut ausgeschlossen werden.
Die ensteht nicht aus Einzelerfahrungen und nicht im Erwachsenen - oder jugendalter. Die enstseht immer aus andauernden (nicht einzelnen) traumatischen Kindheits - und Frühkindheiterfahrungen und Bindungstörungen. Ganz unmöglich kann ein gesunder Mensch bei dem die Pubertät bereits eingesezt hat - oder später- noch eine Persönlichkeitsstörung entwickeln. (Aunsnahmen bilden höchsten Hirnverletzungen die sich in Folge ganz ähnlich äussern wie Persönlichkeitsstörungen- aber nicht in Folge von Intoxikationen)


QUOTE(Acinonyx @ Mar 17 2016, 10:21)
...
Aber ich meine ausschließen zu können, dass dies bei jemandem geschieht, der hier im Forum aktiv ist und sich informiert und mit Neugier an die Substanz herangeht.
*


So mutig wäre ich nicht mrgreen.gif
Wahrschein lich ist es in etwa so aber der kausale Zusammenhang wird schnell missdeutet:
Menschen bei denen eine latente Psychose schlummert sind durchaus zu typisieren, es sind (oft, nicht immer !!) "Typen" (nicht abwertend gemeint!!) die generell weniger reflektiert an eine Sache herangehen und darum ein Forum wohl gar nicht beachten. Die Psychose bricht also nicht mangels Information aus sondern die mangelde Informiertheit hat einfach die selbe Ursache wie die Psychose.

Eine latente Psychose muss auch nicht zwangsläufig durch Drogenkonsum ausgelöst werden.
Ich habe jemanden erlebt, der mit Anfang 30 eine Psychose entwickelte (er hielt sich für Budda). Er kiffte und "pilzte" seit er 16 war.
Die Mutter hatte ebenfalls eine Psychose.
Jetzt kann man sagen das wiederlegt meine Oben gemachte Aussage. Tatsächlich wurde die Psychose von den Herren Doktores als "drogeninduziert" klassifiziert.
Ich glaube das nicht.
Es ist nicht zu beweisen aber ich gehe jede Wette ein das bei dieser Person die Psychose zum selben Zeitpunkt ganz ohne jede Drogenerfahrung ausgebrochen wäre, maximal war der Wahninhalt mit Bezügen zu östlichen Relegionen durch das evtl. durch den Konsum erst ausgelöste Interesse daran durch den Konsum bestimmt, mehr aber auch nicht.
Bei der Mutter - wenn ich mich recht erinnere - brach die Krankheit exakt im selben Alter aus und die hat sicher niemals etwas anderes berauschendes als Alkohl konsumiert.

Der Beitrag wurde bearbeitet von Herr von Böde am Mar 17 2016, 15:25 Uhr.


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post Mar 17 2016, 14:29
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...Doppelp....

Der Beitrag wurde bearbeitet von Herr von Böde am Mar 17 2016, 14:30 Uhr.


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post Mar 18 2016, 22:25
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QUOTE(Herr von Böde @ Mar 17 2016, 14:28)
Acinonyx@ das eine "Persönlichkeitstörung" (narzistische, antisoziale-"psychopathische", ängstlich vermeidende, schizoide, borderline, abhänige... etc.) durch Drogenkonsum ausgelöst wird kann absolut ausgeschlossen werden.


Ja Du hast natürlich recht - das war ein Flüchtigkeitsfehler von mir - als ich das schrieb, hatte ich die dissoziativen/Konversionsstörungen im Kopf und natürlich ist das keine Persönlichkeitsstörung, hatte wohl an den Ausdruck "multiple Persönlichkeitsstörung" gedacht.
Ich halte es aber für möglich, dass durch den Konsum von Salvia sowohl Psychosen als auch dissoziative Störungen zum Ausbruch gebracht werden können.

Allerdings begünstigen bestimmte Persönlichkeitsstörungen vielleicht diesen Ausbruch.

QUOTE(Herr von Böde @ Mar 17 2016, 14:28)
QUOTE(Acinonyx @ Mar 17 2016, 10:21)
...
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Wahrschein lich ist es in etwa so aber der kausale Zusammenhang wird schnell missdeutet:
Menschen bei denen eine latente Psychose schlummert sind durchaus zu typisieren, es sind (oft, nicht immer !!) "Typen" (nicht abwertend gemeint!!) die generell weniger reflektiert an eine Sache herangehen und darum ein Forum wohl gar nicht beachten. Die Psychose bricht also nicht mangels Information aus sondern die mangelde Informiertheit hat einfach die selbe Ursache wie die Psychose.


Ich wollte mit dieser Aussage nur den Thread-Ersteller beruhigen, dass ich aufgrund seiner interessierten Nachfrage es nicht für wahrscheinlich halte, dass er ein Kandidat für eine "Drogenpsychose" ist smile.gif

QUOTE(Herr von Böde @ Mar 17 2016, 14:28)
Es ist nicht zu beweisen aber ich gehe jede Wette ein das bei dieser Person die Psychose zum selben Zeitpunkt ganz ohne jede Drogenerfahrung ausgebrochen wäre


Natürlich geht das auch ohne die Drogenerfahrung. Aber die Drogenerfahrung - gerade bei etwas, das das gewohnte Weltbild so sehr auf den Kopf stellt wie Salvia - kann für gefährdete Personen sicherlich ein Trigger-Erlebnis sein.


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post Mar 18 2016, 22:45
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QUOTE(Acinonyx @ Mar 18 2016, 22:25)
...

Natürlich geht das auch ohne die Drogenerfahrung. Aber die Drogenerfahrung - gerade bei etwas, das das gewohnte Weltbild so sehr auf den Kopf stellt wie Salvia - kann für gefährdete Personen sicherlich ein Trigger-Erlebnis sein.
*



Ganz ohne Frage.

Am Ende mus der TS selbst entscheiden.
Zu viel Grübeln hilft nicht weiter.

Auf dem 10m Brett stehnd ist es gut zu wissen das der Sprung bzw. das Unten Ankommen weh tun kann einen aber nicht umbringen wird- wenn man es nicht allzu blöd anstellt, daneben spingt und sicher ist das unter ausreichend tiefes Wasser wartet.

Die praktische Vorbereitung - erst recht wenn man noch gar nicht recht weiss wie es wird- halte ich für wichtiger. Das ein dummer Unfall passiert ist wahrscheinlicher als die Psychose (denke ich jedenfalls).

Der Beitrag wurde bearbeitet von Herr von Böde am Mar 18 2016, 22:45 Uhr.


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QUOTE(Herr von Böde @ Mar 18 2016, 22:45)
Auf dem 10m Brett stehnd ist es gut zu wissen das der Sprung bzw. das Unten Ankommen weh tun kann einen aber nicht umbringen wird- wenn man es nicht allzu blöd anstellt, daneben spingt und sicher ist das unter ausreichend tiefes Wasser wartet.

Kein gutes Beispiel. Ich weiß von einem gemobbten Jungen, der auf den 5m-Turm des Schwimmbads geschleppt und ins Wasser geworfen wurde. Der Bademeister kam zwar zu spät, um diese Tat zu verhindern, hatte aber dann geistesgegenwärtig reagiert und ihn sofort aus dem Wasser geholt. Atemstillstand war längst eingetreten. Der Junge konnte erfolgreich reanimiert werden. Er hatte jede Menge Wasser in der Lunge.

Eigentlich kaum vorstellbar, dass das so zu einer fast tödlichen Situation kommen konnte. Denn der Junge war alles andere als Nichtschwimmer. Nach dem Eintauchen ins Wasser braucht man eigentlich gar nichts machen. Man hat genügend Auftrieb, um von ganz alleine an die Wasseroberfläche zu kommen. Ein guter Schwimmer, der dieses Szenario aber noch nie trainiert hatte, macht in Panik aber oft genau das Gegenteil. Er versucht sich gegen das Wasser zu wehren. Orientierung hat er in Panik eh keine mehr und schwimmt deshalb aktiv weiter in die Tiefe. Denn er steuert gegen die Kraft, die ihn eigentlich an die Wasseroberfläche zieht, bis ihm die Luft ausgeht. Dann tritt die volle Symptomatik der Hypoxie ein = Mega Drogenrausch unter dem man immer weniger willentlich kontrollieren kann, bis man einfach Wasser einatmet. Spätestens nach wenigen Atemzügen tritt Bewusstlosigkeit ein. Das war es dann, wenn dich keiner reanimiert. cool.gif


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post Mar 19 2016, 00:49
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Joa, sicher ist der Tod unsure.gif

Der Beitrag wurde bearbeitet von Herr von Böde am Mar 19 2016, 00:49 Uhr.


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Naja eine 100% Sicherheit gibt's nicht, da habt ihr recht. Ich werde einfach Set/Setting optimieren, am besten alleine tagsüber zuhause. So fühl ich mich immer auf Cannabis am wohlsten.

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Aktuelles Datum: 27th April 2017 - 12:06
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