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hogie Geschrieben: Gestern, 23:30


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QUOTE(kleinerkiffer84 @ Feb 18 2019, 21:36)
Ein Punkt der mich beim Vaporizer noch stört ist, dass ich nicht weis, wann das Gras "verbraucht" ist.
Wiegen? Mach ich auch bei der Pfeffermühle so.
  zum Forum: Allerlei · zum Beitrag: #321442 · Antworten: 76114 · Aufrufe: 3,449,464

hogie Geschrieben: Gestern, 03:30


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QUOTE(mutantenkopf @ Feb 17 2019, 23:45)
Super Thread! Danke auch für die detaillierte Beschreibung der Soße!
Danke!
Ich würde mich freuen, wenn hier ein paar Leute mit experimentieren würden. Nehmt dazu aber zuerst mal den gleichen Teig, möglichst ohne jede Modifikation, denn schon ein paar Gramm weniger Zucker können den Teig deutlich anders werden lassen. Dieses ist nur eines von unzähligen Teigrezepten, aber eines das wirklich gut funktioniert und das jeder beschaffungsmäßig problemlos nach vollziehen kann. In fast allen anderen Rezepten habe ich zumindest Emulgatoren, meistens mehr Weizenkleber, Enzyme und andere Zusatzstoffe, die kaum jemand auf die Schnelle so reproduzieren könnte. Die Ergebnisse sind dabei oft nur deutlich billiger, aber nicht wirklich besser.
  zum Forum: Allerlei · zum Beitrag: #321422 · Antworten: 17 · Aufrufe: 358

hogie Geschrieben: Feb 17 2019, 17:57


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QUOTE(sup? @ Feb 17 2019, 16:02)
Das mit der Ascorbinsäure muss ich mal probieren, Zitronensaft hat da aber nicht genug davon oder?
Ja. Reines Vitamin C bekommst du als kristallines Pulver billig in jedem Drogeriemarkt, teilweise sogar bei EDEKA o.ä. Dass Zitronen viel Vitamin C enthalten, ist eh ein Ammenmärchen, denn du bräuchtest ein halbes Kilo davon. Um Ascorbinsäure undeklariert in Bioprodukte zu schummeln, hat man Pulver aus Saft der Acerolakirsche entdeckt, das knapp 20% Ascorbinsäure enthält.


Original: https://abload.de/img/pizzaschinkenpilze471jap.jpg
Diese Pizza habe ich eben noch schnell gemacht. Der Teig reifte jetzt knapp 9 Tage bei unter +2°C. Er zeigte noch überhaupt keine Anzeichen einer Übergare.




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hogie Geschrieben: Feb 17 2019, 04:07


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QUOTE(Kokobloko @ Feb 17 2019, 04:02)
Also ist es theoretisch möglich das ganze noch zu retten, wenn keine Konti ersichtlich ist?
Ja natürlich! So lange nichts wirklich nachhaltig vergammelt ist, ist alles gut. Ich sehe aktuell kein wirkliches Problem, außer dass der erste Flush im A. ist. Ich wünsche dir viel Erfolg!



  zum Forum: Zauberpilze · zum Beitrag: #321408 · Antworten: 8 · Aufrufe: 110

hogie Geschrieben: Feb 16 2019, 22:36


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QUOTE(mutantenkopf @ Feb 16 2019, 19:14)
Ja, der Ofen ist immer die Schwachstelle in der herkömmlichen Küche. Ich besitze leider auch nur einen Ofen, der maximal 250°C schafft. Viel zu wenig. Ich helfe mir mit folgendem Trick aus, der auch recht passabel funktioniert: Backofen volle Kanne vorheizen MIT eingelegtem Blech, welches auf dem Boden des Ofens aufliegt (und nicht in den dafür vorgesehenen Schienen hängt). Besser ist natürlich ein Pizzastein. Wichtig ist auch Unterhitze und nicht Umluft. Wenn der Ofen heiss genug ist, Blech raus, Pizza drauf, Blech wieder rein. Das dauert keine 5 Sekunden, wenn man es drauf hat. Der Backprozess selbst dauert so um die 5 Minuten.
Das hört sich doch gut an.

Hier die nächste:

Original: https://abload.de/img/pizzaschinkenpilze2c8kyr.jpg


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hogie Geschrieben: Feb 16 2019, 21:10


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Ich würde zuerst die Zombies entfernen und auf den nächsten Flush warten. Nicht zu feucht halten. Dabei das Casing genau beobachten.
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hogie Geschrieben: Feb 16 2019, 02:04


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QUOTE(mutantenkopf @ Feb 14 2019, 23:53)
Eine einmonatige orale Supplementierung mit VitaminB12 hat leider nichts gebracht. Ich werde zum Needle Freak. Zumindest intramuskulär. Mal sehen, ob das mein Allgemeinbefinden verbessert. Ich fühle mich oft grundlos elend und schlapp und depressiv.
Es macht auch überhaupt keinen Sinn, die Injektionslösung von Vitamin B12 beispielsweise i.V. zu geben. Denn die parenterale Anwendung umgeht einfach nur den Verdauungstrakt und macht damit den Unterschied zur oralen Anwendung. Es ist nicht wichtig, binnen Sekunden höchste Plasmakonzentrationen zu erreichen. Deshalb ist es eigentlich auch völlig wurscht, ob man das Zeug i.m., vermeintlich i.m. ins Fettgewebe oder subkutan injiziert. Selbst bei einer versehentlich intraarteriellen Injektion ist nicht viel zu erwarten. Das alles ist sicher auch ein ganz wichtiger Grund, weshalb Vitamin B12 selbst als Injektionslösung niemals der Rezeptpflicht unterstellt wurde.

Ich hatte mir nie weitere Gedanken darüber gemacht, ob ich die leeren Batterien vielleicht doch durch jahrelange, hoch dosierte orale Gabe wieder auffüllen könnte.
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hogie Geschrieben: Feb 16 2019, 00:38


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QUOTE(mutantenkopf @ Feb 15 2019, 16:41)
@hogie
was für einen Ofen benutzt du und wie machts du die Tomatensoße? Die Pizza schaut super aus, da bekommt man richtig Hunger.
Danke! Werde ich im neuen Pizzathread demnächst ergänzen und einfach in den ersten Post editieren, dass er übersichtlich bleibt.


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hogie Geschrieben: Feb 15 2019, 22:02


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QUOTE(Herr von Böde @ Feb 15 2019, 20:19)
Ja, interessanter Teig. Werd ihn nächste Woche mal testen auch wenn mir auch der Zuckeranteil ziemlich hoch erscheint.
Hab mich vor einiger Zeit mal an Quark-Ölteig versucht der auch ziemlich süß ist, für mich zu süß für Pizza.

Die Zuckerzugabe in der Rezeptur ist eher kosmetischer Natur. Der Zucker dient nur als Startnahrung für die Hefe, dass sicher eine gute, kontrollierte Gärung in Gang kommt. Denn besonders bei Temperaturen um 0°C herum tun sich die Hefestämme unserer Backhefe, die es bei jedem Discounter um 10 Cent herum zu kaufen gibt, doch ziemlich schwer. In der Pizza verursacht der Zucker keine merkliche Restsüße, denn der Zucker wird zu CO2 und Ethanol verstoffwechselt, was in der Backhitze neben Wasserdampf als Backtriebmittel dient. Mit Quark oder Milch bringst du Milchzucker ins Spiel, der von diesen Hefestämmen im Gegensatz zu Saccharose nicht verstoffwechselt werden kann und im Teig daher grundsätzlich als Restsüße vorhanden bleibt. Für den Geschmack der Pizza kannst du den Zucker prinzipiell weg lassen, denn er ist nur als Futter für die Hefe gedacht. Rechne aber damit, dass sich die Eigenschaften des Teigs und die Dynamik der Reife dadurch ändern. Das Zeitfenster zwischen Reife und Übergare könnte deutlich kürzer werden.

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hogie Geschrieben: Feb 15 2019, 19:29


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QUOTE(mutantenkopf @ Feb 15 2019, 18:54)
Ein ungewöhnlicher Teig! Relativ hoher Hefe-Anteil, Zucker, Speiseöl und Ascorbinsäure (wozu dient diese?).
Der Hefeanteil ist für Pizzateige eher unterdurchschnittlich, ist aber ein guter Kompromiss, dass man die Hefe noch nicht heraus schmeckt, die Gärung auch bei tiefen Temperaturen kontrolliert in Gang kommt und dafür keinen Vorteig braucht. Das bisschen Zucker ist nur, um die Hefe bei Laune zu halten. Speiseöl habe ich geschrieben, weil ich hier ausdrücklich kein kalt gepresstes Olivenöl empfehle, sondern ein Öl mit hohem Rauchpunkt. Denn Pizzen backt man bevorzugt mit direktem Steinkontakt bei Temperaturen von 300-500°C. Also eher ein raffiniertes Öl als was kalt gepresstes.

Die Ascorbinsäure verbessert die Klebereigenschaften des Dinkels signifikant. Dinkelmehl gilt bei Bäckern als unbeliebt. Denn die Teige neigen zum Überkneten und breit laufen. Sie sind daher kaum maschinengängig und haben ein schlechtes Wasserbindungsvermögen, was Gebäck schneller altbacken werden lässt. Doch hier wird aus der Not eine Tugend, denn genau das alles nutzen wir zu unserem Vorteil.

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hogie Geschrieben: Feb 15 2019, 18:48


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QUOTE(sup? @ Feb 13 2019, 20:11)
Kannst du was an guten Erkenntnissen teilen, hogie?
Gerne.
Ich habe dazu mal einen Pizzathread auf gemacht, dass es nicht gleich im Spam unter geht

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hogie Geschrieben: Feb 15 2019, 18:37


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Ein funktionierender Pizzateig

Dies ist ein bewährtes Rezept für Pizzateig, den man einfach von Hand (ohne Teigkneter und exotische Zusatzstoffe) herstellen kann. Die natürlich vorhandene weiche Kleberstruktur lässt diesen Pizzateig auch für ungeübte Hände gut in Form bringen und er klebt beim Kneten so gut wie nicht an den Händen.

In ein Gefäß (z.B. Messbecher, ruhig etwa doppeltes Volumen vorsehen) geben wir

10g Zucker
10g frische Backhefe
(oder 3.5g Trockenhefe, 7g-Packung Trockenhefe entspricht ca. 20g Frischhefe)
500g lauwarmes Wasser
ca. 30min stehen lassen, um die Hefe zu rehydrieren, erst dann

300mg Ascorbinsäure (Vitamin C)
20g Salz
komplett auflösen (Achtung schäumt auf)
40g Speiseöl hinzu geben. Umrühren, um das Öl besser zu verteilen und zügig in eine Schüssel mit

1000g Dinkelmehl Type 630

hinein geben. Mit einem stabilen Löffel gleich umrühren und dann kurz kneten (nur von Hand), bis alles Mehl eingemischt ist, ein paar Minuten quellen lassen und dann nochmals kurz kneten. Dann forme ich 6 Teiglinge (ca. 260g passen gut für eine Pizza) daraus, mehle sie mit Weizendunst etwas ein und tüte sie einzeln ein (ganzer Frühstücksbeutel mit Platz für CO2) und gleich ab damit in den Kühlschrank.

Original: https://abload.de/img/pizzateiglinge1loj72.jpg

Dann das wichtigste: Es handelt sich um einen Teig mit langer Teigführung!
Pizza gibt es davon erst in den nächsten Tagen. Denn Teig, der lange bei niedrigen Temperaturen geht, entwickelt besonders tolle Aromen. Die Frühstücksbeutel scheinen mir als Verpackung momentan ideal. Sie sind billig, verbrauchen geringste Ressourcen, verkleben nicht mit dem Teig, dass ein wenig Weizendunst zum Bemehlen völlig ausreicht, sind verschweißt wasserdicht und rekontaminationssicher, lassen sich leicht zerreißen, um den Teigling wieder zu befreien.
Der ideale Zeitpunkt, wann man den Teig zu Pizzen backt, hängt von den Temperaturverhältnissen ab. Das sieht man den Teiglingen in den Tüten aber gut an. Hat der Kühlschrank konstant nahe 0°..+2°C, lässt man ihn ruhig 4 Tage reifen. Die letzten Teiglinge kann man davon auch erst nach mehr als 10 Tagen zu Pizzen backen.

Hat der Kühlschrank nur +10°C, dann sind die Teiglinge schon am nächsten Tag so weit und man hat nicht mehr viel Spielraum, den Rest viel später zu verarbeiten. Wenn der Teig übergart ist, erkennt ihr das schnell (der Teigling fällt zusammen und geht auch im Ofen nicht mehr richtig auf) und könnt damit auch die Qualität eures Kühlschranks in der Praxis testen. Denn durch die Betrugspraxis mit den Energieeffizenzklassen driften viele Haushaltskühlschranke besonders während Abtauzyklen und nach Türöffnungen ganz gerne für längere Zeit in viel zu warme Temperaturbereiche ab. Muss es mal schnell gehen, kann man den Teig auch bei Zimmertemperatur gehen lassen, darf aber kein Ergebnis erwarten, das Hausfrauenqualität signifikant toppt.

Den Teig nach dem Entnehmen mit etwas Weizendunst bemehlen und nicht mehr durch kneten, sondern von Hand zu einem Pizzboden formen. Das geht auch für ungeübte Hände bei diesem Teig sehr einfach. Nudelholz und Teigroller pressen unnötig viele CO2-Blasen aus dem Teig, die wir aber dringend brauchen. Das Nudelholz unbedingt weg lassen und darauf achten, dass man die CO2-Blasen möglichst in einen hoch gezogenen Rand des Pizzabodens bekommt:

Original: https://abload.de/img/pizzabodenodkqz.jpg


das Backen und der Ofen

Pizzen werden im Optimalfall im Steinbackofen bei Temperaturen zwischen 300 und 500°C gebacken. Besonders wichtig ist richtig viel sofort wirksame Unterhitze, dass der Teig sofort aufgehen kann und schnell eine Kruste an der Grenzfläche bildet, ohne den ganzen Pizzaboden wie einen Keks auszutrocknen. Deshalb ist die hohe Wärmekapazität des aufgeheizten Steins hier optimal. Im Umluftofen bei 200°C sind keine genialen Ergebnisse zu erwarten, weil erst das Blech langsam aufgeheizt wird und dann mühsam der Teig. Dabei geht einfach alles zu langsam. Als Faustregel kann ich sagen, wenn eure Pizza länger als 10 Minuten braucht, dann habt ihr noch gewaltiges Optimierungspotenzial im Backprozess. Auch in super Steinbacköfen sollte man von der Verwendung von Pizzablechen Abstand nehmen. Denn sie mindern die Qualität der Pizza signifikant, auch wenn sie den ganzen Prozess vom Handling deutlich vereinfachen und den Ofen sauber halten.

Einfacher und besser als der Umluftherd ist hier schon die Pfannenpizza. Eine einfache Elektrokochplatte mit aufgeheizter (Gusseisen-)Pfanne liefert genügend Hitze und Wärmekapazität. Diesem System fehlt auch bei geschlossenem Deckel eher die Oberhitze, was gar nicht so schlimm ist, wenn nur der Käse schmelzen muss und man einen Belag nimmt, der nicht erst mühsam selbst durch gegart werden muss (also z.B. etwas Kochschinken oder Salami geht damit prima, rohes Gemüse eher nicht).... - to be continued -

Pizzasosse (Pizzaiola)

Original: https://abload.de/img/pizzasossevdkfv.jpg

Es wäre unsinnig, sie bei uns aus frischen Supermarkttomaten kochen zu wollen. Man greift viel besser auf möglichst sonnengereifte Vorprodukte wie passierte Tomaten und Tomatenmark oder auch geschälte Tomaten der Haupterntesaison als Basis zurück. Bei vielen Produkten kann man Ernte- bzw. Herstellungsdatum erkennen und damit sogar sicher stellen, dass das Tomatenmark aus der Haupterntesaison stammt. Die meisten traditionellen Rezepte der Pizzasosse sind eher spartanisch, meist nur pürierte Tomaten, Basilikum und Salz.

Die Menge an Tomatensoße ist bei der neapoletanischen Pizza ziemlich gering. Es ist nur ein ordentlicher Löffel, Größenordnung etwa 50 Gramm. Ich empfehle die Chance zu nutzen, möglichst viele Gewürze und Aromen in das bisschen Soße zu bringen. Denn dort haben wir beim Backen die niedrigsten Temperaturen und die Gewürze verbrennen dort nicht und sind in der Soße am besten geschützt. Ich mache viele Gewürze (z.B. Knoblauch, Oregano, Basilikum, Rosmarin, Pfeffer) in die Soße hinein. Die Soße darf für mich deutlich überwürzt erscheinen, dass man sie mit Nudeln kaum mehr essen könnte. Weil die Tomatensoße aber nur ganz dünn auf die Pizza gestrichen wird, landet von den ganzen Zutaten trotzdem nicht viel in der Pizza.

Neben vielen Gewürzen kann man für die Pizzasoße auch den „Ketchupeffekt“ zu seinem Vorteil nutzen. Dabei geht es nicht um die Pointe des gleichnamigen schwedischen Kinofilms aus 2004, sondern um ein bei allen Ketchuprezepturen verwendetes Gleichgewicht von süß/sauer/salzig auf dem Niveau ungewöhnlich hoher Konzentrationen, die dabei immer wieder „rund“ schmecken. Eine ketchupartig relativ hohe Süße passt meiner Meinung nach gut in die Pizzasoße, sofern man sie sparsam dosiert.

- to be continued -

der Käsebelag

Original: https://abload.de/img/pizzakaesenikxe.jpg
Das hier sind jeweils etwa 50g mittelalter Gouda und Büffelmozzarella. Es ist für mich keine Glaubensfrage, der Käse kommt definitiv auf den Boden nach der Tomatensoße und nicht am Ende über den Belag (z.B. über die Salamischeiben), wo er in der Ofenhitze schnell ankokelt und dabei ekligst denaturiert, unnötige Schadstoffe entwickelt und auch schnell bitter schmeckt. Auch wenn diese Unsitte viele Imbisse praktizieren, um ihre paar Krümel Käse, falls es überhaupt welcher ist, ganz offensichlich zur Schau zu stellen.

Falls man Mozzarella in Lake verwenden möchte, muss man berücksichtigen, dass dieser extrem viel Wasser enthält und schnell eine Pfütze auf der Pizza bildet. Die schneeweiße Farbe und hervorragenden Schmelzeigenschaften machen ihn trotzdem interessant. Deshalb mit frischem Mozzarella sehr sparsam umgehen und unbedingt mit anderem, gereiftem Käse mischen. Es gibt auch gereiften Mozzarella mit geringerem Wassergehalt, der mit dem anderer Käsesorten wie Edamer, mittelaltem Gouda oder Emmentaler vergleichbar ist. Etwas würzigerer Käse wirkt Wunder. Auch ein bisschen Parmesan oder Grana Padano ist geschmacklich toll, schmilzt aber als Hartkäse nicht mehr richtig und vergällt bei hohem Anteil die Textur durch seine trocken-sandig-raue Eigenschaft. Deshalb wird der Hartkäse meistens nur fein gerieben in kleiner Menge (gestrichener Teelöffel reicht schon) über andere Käsesorten gestreut, um diese geschmacklich zu pimpen. Besonders gut funktioniert das beim fad schmeckenden Kuhmilchmozzarella in Lake als Alternative zum sehr viel teureren Büffelmozzarella.

Ich habe auch Experimente mit Analogkäse gemacht, keiner davon hat auch nur ansatzweise überzeugt. Er sah schon aus wie Kerzenwachs und schmeckte auch so. Die Pizzen waren für die Tonne. Analogkäse werden meistens mit anderem billigem Käse gemischt und kommen dann als "Pizzamix" oder "Gastro-Mix" in den Handel. Es sind vorwiegend Imbissbuden und kleinere Lieferdienste, die ihn verwenden und ihn häufig nicht korrekt deklarieren. Denn als "Käse" darf das Zeug nicht verkauft werden, auch nicht im Mix mit richtigem Käse. Aber Kontrollen sind selten und die Bußgelder dafür sind Peanuts.
- to be continued -

der übrige Belag

Zuerst sollte man im Auge behalten, dass der Wareneinsatz für eine Pizza unglaublich gering ist. Pizza ist nicht umsonst ein Essen geblieben, das man überall zu erschwinglichen Preisen bekommt. Da man für den Belag nur sehr wenig braucht, sollte man dafür auch wirklich nur beste Zutaten nehmen. Das hier sind 30g Kochschinken und nicht einmal 2 ganze Champignons und die Pizza ist bereits voll belegt. Um Imbisse, die nicht einmal mehr einen ordentlichen, gewachsenen Schinken auf die Pizza machen, sollte man einen großen Bogen machen. Was sich offiziell nicht mehr Schinken nennen darf, kann von Formfleisch bis zu Separatorenfleisch gehen.

Original: https://abload.de/img/pizzabelago1jdd.jpg
- to be continued -




PS: schreibt Ideen, Fragen, Anregungen, Erfolge und Misserfolge ruhig hier in den Thread. Die Anleitung ist noch nicht fertig. Ich werde je nach Zeit und Lust die wichtigsten Dinge zur Anleitung in diesem ersten Beitrag ergänzen, dass der Thread möglichst übersichtlich bleibt. smile.gif


Original: https://abload.de/img/pizzaschinkenpilze37kjpo.jpg


  zum Forum: Allerlei · zum Beitrag: #321383 · Antworten: 17 · Aufrufe: 358

hogie Geschrieben: Feb 14 2019, 02:09


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QUOTE(mutantenkopf @ Feb 13 2019, 01:20)
Gut, ich bin auch eher der "Zerkocher". Da ich mich die letzen Jahre hautpsächlich auf (meinst nordindische) Curries, zum Beispiel aus der Kashmiri-Küche, spezialisiert habe, bei der (hauptsächlich) Lamm stundenlang ausgekocht wird, esse ich wenig "frisches" Fleisch. Vielleicht kommt der Mangel aber auch von jahrelangem Alkoholmissbrauch uder/oder einer Gastritits.
Alkohol ist sicher kein Vitaminpusher. Aber scheiss drauf. Wenn man mit ein paar Milligramm Vitamin B12 o.ä Wunder bewirken kann, dann sollte man das einfach tun. B12 muss man aber für einen schnellen Effekt zwingend injizieren. B12 kann man für viele Jahre in der Leber speichern, doch wenn die Batterien mal komplett leer sind, bekommt man sie durch Essen und Vitamintabletten nicht mehr wieder aufgeladen.

  zum Forum: Sonstige · zum Beitrag: #321375 · Antworten: 37 · Aufrufe: 1,381

hogie Geschrieben: Feb 13 2019, 00:50


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QUOTE(mutantenkopf @ Feb 13 2019, 00:35)
Woher kam der Vitamin-B12-Mangel? Habe nämlich ebenso einen und mein Internist meinte, dass das eigentlich für Nicht-Vegetarier sehr ungewöhnlich ist.
Ja das ist so. Das Fleisch, das ich esse, ist aber in den meisten Fällen schon ziemlich vegan geworden. Denn dazu gehören auch stundenlang gekochte Bolognese, Gulasch und Fleisch, das genügend pasteurisiert oder gar autoklaviert ist. Soweit es dabei um hitzelabile Vitamine geht, ist solches Fleisch mehr als vegan. Daran hatte ich für keine Sekunde einen Zweifel...
  zum Forum: Sonstige · zum Beitrag: #321366 · Antworten: 37 · Aufrufe: 1,381

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hogie Geschrieben: Feb 13 2019, 00:39


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QUOTE(mutantenkopf @ Feb 13 2019, 00:07)
Pizza ist mehr als ein Essen, Pizza ist ein Konzept. Man kann also Pizza nicht verallgemeinern. Allerdings, da gebe ich Dir recht, mag fast jeder eine gewisse Art von Pizza. Es soll Leute geben, die ziehen sogar eine Tiefkühlpizza vom Discounter einer frischen Holzofenpizza vor. Im Grunde sind das zwei verschiedene Speisen, die nur den selben Namen tragen.
ja, da gebe ich dir vollkommen Recht. Pizzen bekommt man aber auch richtig gut hin, was gewöhnlich kaum ein gewerblicher Imbiss in der Stadt schafft. Die verkaufen nur ihre Scheisse an Betrunkene und dumme. Ist halt so.

  zum Forum: Allerlei · zum Beitrag: #321365 · Antworten: 76114 · Aufrufe: 3,449,464

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hogie Geschrieben: Feb 11 2019, 04:24


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Jetzt mal nur eine Frage:

Pizza ist doch ein typisches Nerd-Essen, das fast jeder mag. Ich habe mich mit Rezepten darum schon in der Vergangenheit beschäftigt und auch eine Rezeptsammlung darüber für den Wert eines mittleren Kleinwagens verkauft. Das ist für einen Gastronomen, der alleine schon 20000 EUR Miete im Monat für sein Lokal bezahlt, effektiv kein Geld. Inzwischen habe ich aber genügend neue Pizza-Rezepte, die das alte Projekt nicht mehr kompromittieren.

Habt ihr Lust auf Pizza-Experimente?

  zum Forum: Allerlei · zum Beitrag: #321351 · Antworten: 76114 · Aufrufe: 3,449,464

hogie Geschrieben: Feb 10 2019, 21:50


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Original: https://abload.de/img/pizzad31xj8k.jpg

Das mit der 10min-Pizza klappt wieder super. Die richtige Teigreife des Hefeteigs lässt sich sehr gut über die Temperatur steuern, dass man die Teiglinge über etwa 10 Tage verteilt backen kann, ohne neuen Teig machen zu müssen. Theoretisch kann man sie auch einfrieren, denn die Enzymaktivität der Hefe bleibt dadurch erhalten.
  zum Forum: Allerlei · zum Beitrag: #321349 · Antworten: 3365 · Aufrufe: 259,258

hogie Geschrieben: Feb 10 2019, 18:54


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QUOTE(Acinonyx @ Feb 10 2019, 08:41)
Der ganze Topf ist mit einer klebrigen Schicht überzogen, ungefähr so wie Harz.
Edit: Ich habe den Topf jetzt mit Backpulver eingerieben, da ich keine Natronlauge im Haus habe wink.gif - und tatsächlich ist das meiste Klebzeug damit weggegangen!

Auch wenn du keinen Geschirrspüler benutzt, beschaffe dir unbedingt mal etwas von dem Reiniger. Das ist als Massenprodukt ein sehr preiswerter, hoch alkalischer Reiniger auf Basis von Natriumcarbonat (früher hatte man auch Hydroxide) und Reinigungsenzymen, vor allem Amylasen und Proteasen. Man kann den Reiniger sehr gut für andere Zwecke off-Label benutzen. Auch für hartnäckige Flecken in Wäsche ist es ein billiges Massenprodukt Als Alternative zu teuren Fleckensalzen.
Backpulver verwende ich eigentlich nicht einmal zum Backen, weil kein Hersteller genaue Angaben über die Zusammensetzung macht. Die Inhaltsstoffe können sich jederzeit ändern und die Zutaten wie Weinsäure, Citronensäure, Phosphate, Natrium-/Kaliumhydrogencarbonat, Gluconsäure-Delta-lacton habe ich eh hier herum stehen. Warum nicht genau wissen, was man ins Essen kippt?
So existieren sogar Backpulver auf Basis von Aluminiumsalzen, vor allem in den USA. Vielleicht ist auch deshalb Trump so wie er ist und es liegt gar nicht daran, dass er als Kind zu heiß gebadet wurde. wink.gif

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hogie Geschrieben: Feb 10 2019, 18:10


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Clostridum Botulinum ist ein anaerober Keim, davor hätte ich jetzt bei den Pilzen die geringste Angst. Hau sie aber trotzdem in die Tonne, denn es ist so einfach, neue zu züchten. Ein Risiko einzugehen, lohnt sich wirklich nicht.
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hogie Geschrieben: Feb 10 2019, 03:22


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QUOTE(kleinerkiffer84 @ Feb 9 2019, 14:28)
Geile Aktion  laugh.gif  laugh.gif
Mich würde es komplett reizen in der Firma am Server zu minen. Vielleicht sollte ich das mal als Verbesserungsvorschlag einreichen, ungenutzte Hardwareressourcen zum Minen zu verwenden.  mrgreen.gif
Ich gebe dir meinen Rat, lass unbedingt die Finger von den Servern in deiner Firma. Denn selbst wenn du von Anfang an den Gewinn an Kinder in Afrika spendest, wirst du nur auf vielen Ebenen angreifbar. Ich habe das mal bei uns in der Uni erlebt, als sich ein paar Jungs ein paar Terabytes wirklich ungenutzten Plattenspeicher auf Servern für Privatzwecke geborgt haben. Die Server liefen eh und ein signifikanter Stromverbrauch fiel dafür definitiv nicht an. Wäre der Speicherplatz tatsächlich gebraucht worden, wäre er unverzüglich frei gemacht worden. Es war aber fast unmöglich, die Jungs aus dieser Situation wieder halbwegs heil heraus zu holen, ohne dass sie zumindest trotzdem für fast alle als "Verbrecher" da standen.




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hogie Geschrieben: Feb 10 2019, 02:27


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QUOTE(Acinonyx @ Feb 9 2019, 15:14)
Eine andere Frage, ich habe heute Schwarzwurzeln gekocht und frage mich, wie ich dieses Klebezeug jetzt am besten wieder vom Kochtopf weg bekomme... Du hast doch da sicher eine Idee, hogie, oder?  smile.gif
Ich kann mir die Art der Verschmutzung nicht vor stellen, denn mit Schwarzwurzeln hatten mich mal einst meine Eltern gefoltert und bis heute sind niemals mehr welche in meine Nähe gekommen. tongue.gif
Im Zweifel Laugen. Wenn Reiniger für Spülmaschinen nicht reicht, dann Natron- oder Kalilauge. devil.png

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Wichtig: Spam
hogie Geschrieben: Feb 9 2019, 04:35


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So klappt das auch bei uns mit den Bitcoins: mrgreen.gif

https://www.golem.de/news/landkreis-zwickau...902-139261.html

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hogie Geschrieben: Feb 9 2019, 02:49


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Die nächsten Pizzen zeichnen sich im Speiseplan schon ab. Es geht die nächsten Tage wohl mit Pizza weiter. laugh.gif

Original: https://abload.de/img/pizzad2djkju.jpg

Die Frage wäre dann immer noch, was man drauf macht. Es gibt ja auch ziemlich gewagte Pizzabeläge. Hat jemand Ideen, was schmecken könnte? Darf auch ein ausgefallenes Experiment sein. Erfolge existieren nur, weil es auch Misserfolge gibt. Im schlimmsten Fall fliegt so ein Teil halt in die Tonne, denn der Wareneinsatz für eine Pizza ist echt so unglaublich gering, dass das Porto nach Afrika keine sinnvolle Alternative wäre wink.gif

Ein gewagtes Experiment war mal eine süße Variante mit Camembert-Preiselbeeren (natürlich ohne Tomatensoße). Das Ergebnis war sogar richtig gut. Bitte her mit Ideen. Es ist Samstag, da kann man auch noch etwas beschaffen, was noch nicht im Kühlschrank liegt. mrgreen.gif

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hogie Geschrieben: Feb 8 2019, 20:39


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Original: https://abload.de/img/pizzad1wbjb3.jpg

Ich bin gerade wieder auf dem Pizzatrip. Ich habe mich dabei an ein mehr als 10 Jahre zurück liegendes Teigrezept erinnert, das noch ganz ohne Emulgatoren und viele Tricks auskommen musste. Es nutzt die speziellen Klebereigenschaften des Dinkels, um einen gut formbaren, wenig klebrigen Pizzateig hin zu bekommen. laugh.gif



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hogie Geschrieben: Feb 8 2019, 01:42


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QUOTE(Acinonyx @ Feb 3 2019, 21:44)
Die sehen ja lecker aus, das hätte ich jetzt auch gern! Machst Du bitte einen Versandhandel damit auf?  biggrin.gif
Danke! Mein ewiges Motto auf Salvia-Community ist aber "selber machen macht schlau". Anleitungen dazu gebe ich wie immer gerne. Umsetzen, sollte das dann jeder selbst.

In meinem nächsten Leben werde ich besser gleich eine Sekte gründen.. tongue.gif

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