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post Feb 18 2018, 01:22
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Salvianaut
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Soviele Konstanten gabs bei Einstein noch nicht wie es sie heute gibt.
Einsteins Theorien enstanden ja noch - wenn ich nicht völlig daneben liege - in einem Steady-State Universum das einzig aus unserer Milchstraße bestand.

Ich glaube übrigens nicht das der Mensch einen andern Status hat als ein Stein - nein , das wertet den Mensch nicht ab sondern den Stein auf - wir nehmen unseren Status einfach nur sehr viel ernster als der Stein das tut (unseres Bewusstseins wegen sind wir albernerweise nur eben sehr viel besorgter um unsere Bedeutung), dem irgendwie noch klar ist das er ganz selbstverständlich ist und das er selbstverständlich diese Welt ist, natürlicherweise. wink.gif

Das ist doch alles biggrin.gif

Wie soll denn etwas ohne Leid entstshen? Wo wäre denn da die Ursache für das Schaffen oder Entstehen?
Ohne Leid gibts keinen Grund etwas zu verändern.
Ohne Leid könnte das Nichts einfach in sich verharren und nicht seinende, nicht leidende, nicht bewegende, Nichtexistenz bleiben.
Das wär doch fürchterlich langweilig und öde.

Ich würde es nicht so sehr aus der Perspektive des Leidens sehen - so sah Schopenhauer es - es ist der Wunsch nach Erfüllung, die Sehnsucht dannach. Aber Erfüllung geht nicht ohne Ermangelung.


Nur der Wille zum Sein schafft Sein. Diesen Willen gäbe es nicht wäre nicht Nichtsein mit Unwillen verbunden und der kann nur aus Leid entsetehn.

Sein und Existenz ist die Imagination von Erfüllung.
Wenn schon Metahphysik, dann vernünftige wink.gif

A. Schopenhauer - Die Welt als Wille und Vorstellung (Hörbuch angelesen)

Der Beitrag wurde bearbeitet von Herr von Böde am Feb 18 2018, 02:12 Uhr.


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post Feb 18 2018, 02:43
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Salvianaut
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QUOTE(Herr von Böde @ Feb 18 2018, 01:22)
Nur der Wille zum Sein schafft Sein. Diesen Willen gäbe es nicht wäre nicht Nichtsein mit Unwillen verbunden und der kann nur aus Leid entsetehn.
*


ist das Schopenhauer 's zitat ?, weil, sonst müßte ich ja ihm quasi antworten, bzw ihm einiges um die ohren hauen ! (hahaha)
aber sinnlich gekürzt aus zitat "Diesen Willen gäbe es nicht wäre sein mit Unwillen verbunden".

und,"Nur der Wille zum Sein schafft Sein", sorry, hört sich für mich für politische standartscheiße, egal welches jahrhundert, an! (ha)

QUOTE(Herr von Böde @ Feb 18 2018, 01:22)
Ich glaube übrigens nicht das der Mensch einen andern Status hat als ein Stein - nein , das wertet den Mensch nicht ab sondern den Stein auf

für einen stein gibt's quasi keine zeit, deshalb alleine wäre das annehmen des bewußtseins eines steines psychedelisch extrem wertvoll, denn, man ist quasi weniger als einen steinwurf vom urknall entfernt, sozusagen.
und, ein stein als bewußte "ich" form kann es sagen wir mal nicht geben, psychedelisch kann dir dieses bewußtsein aber zugeteilt werden, davon zumindest würde ich ausgehen, und, .. dann wär man eben aber auch quasi automatisch nicht nur ein stein, ein bestimmter stein, sondern hätte automatisch auch zeitgleich zugang zur kompletten masse, materie.
was alles könnte man erfahren, hätte man zugang zu dieser bewußtseinsregion, denn, diese wäre eben nicht so scharf abgegrenzt, wie sie uns gewöhnlich bekannt ist.

vermutlich wissen wir aber heutzutage eh so gut wie nichts über masse, glauben aber wahrscheinlich fast alles zu wissen. (hahaha)

edit:
.............. ich bin tot, .....angenommen ich bin nun nur ein stein, ein stein der im weltall treibt, dann gibt's ja keine zeit (für mich, bzw als ich), dann wär praktisch eine sekunde mit zig millionen jahren identisch, und aus dieser unendlichkeit heraus kann man praktisch nur (bzw muß) wiedergeboren werden, weil zeit eben als reine masse, als stein nur "imaginäres verhalten" aufweisen kann.
also, egal wie lange es braucht um dich wieder irgendwo rauszukriechen zu lassen, ... für dich selbst wird's sehr kurz sein ! (hahaha)

Der Beitrag wurde bearbeitet von hillage am Feb 18 2018, 03:05 Uhr.
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post Feb 18 2018, 03:03
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Nein, ich hab Schopenhauer nicht zitiert, es ist höchstesn eine Anlehnung an Schopenhauer.
Das ist schon auf eigenem Mist gewachsen..

Schopenhauer empfindet das Leiden in der Welt ja als Zumutung, sagt die Welt sei die Hölle.
Ich begreiffe Leiden als konstitutiv und notwendig für Existenz.

Schopenhaers Philosophie ist düster und pessimistisch das aber nur wegen seiner Perspektive, nicht wegen dem sachlichen Inhalt der nur upgedatet werden müsste.

Das sollte jemand tun, dringend...

In dem angelesenem Hörbuch wird nochmal etwas deutlich (grad festgestell):
"Das Subjekt ist das nichterkannte, das Objekt das Erkannte".

Das bedeutet, konsequent gedacht, es gibt kein Subjekt.
Vorstellung ist vom Objekt nicht zu trennen, ohne Objekt ist Vorstellung keine Vorstellung. Es ist eine unzulässige Abtraktion, eine herbeigezogenen Dualität.

Es gibt nur Vorstellung aber kein vorstellendes Subjekt und in der Tat auch kein Objekt.

Aber nochmal was zu dem was Du mir um die Ohren hauen willst.
Du kannst diese bewusst gewählte "blumige Sprache" exakt ins Mechanische übersetzen.

Fluß zwischen Polaritäten.
Gäbe es keinen Minuspol (Dein Leiden) käme kein Fluß zum Pluspol (meine Erfüllung) zusatnde.
Mechanik ist nur materiell, und Materie ist eben nicht fundamental.

Also brauchst Du eine Polarität zwischen Leiden und Erfüllung um die Existenz zu begründen.

Darum passt die "blumige Sprache" - auch in bewusster Abgrenzung zur modernen Wissenschaftsprache - besser.

Der Beitrag wurde bearbeitet von Herr von Böde am Feb 18 2018, 03:10 Uhr.


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post Feb 18 2018, 03:19
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QUOTE(Herr von Böde @ Feb 18 2018, 03:03)
In dem angelesenem Hörbuch wird nochmal etwas deutlich (grad festgestell):
"Das Subjekt ist das nichterkannte, das Objekt das Erkannte".

Das bedeutet, konsequent gedacht, es gibt kein Subjekt.
Vorstellung ist vom Objekt nicht zu trennen, ohne Objekt ist Vorstellung keine Vorstellung. Es ist eine unzulässige Abtraktion, eine herbeigezogenen Dualität.

Es gibt nur Vorstellung aber kein vorstellendes Subjekt  ......
*


auf psychedelischer ebene ist gerade das "subjekt" das vorstellende, bzw kann sehr aussagekräftig sein, .....

9 wörter könnten dir mehr mitteilen, als alle philosophischen bücher dieser welt, bzw so ist's mir (kann jetzt sagen unterm strich) ergangen!

(hahahaha)
edit:
oder angenommen 2 objekte müssen kombiniert werden, um den sinn zu interpretieren, so wird durch die überlagerung ein subjektivierungsprozess herbeigeführt.
zudem soll es sich um 2 bilder handeln, die eigentlich innerlich (mit geschlossenen augen) erkannt wurden, 2 bilder, eins von person_a, das andere von person_b, wobei die frage ob sogar zeitgleich, nicht beantwortet werden kann.
das eine bild gesteht aus einer sonnenmarkise, das andere enthält ua als sonnenwind sichtbar gemalte luftschlangen, ...........
ich hab hier im forum schon öfter speziel dazu (zu diesen beiden bildern) einiges geschrieben !
sehr leicht sollte objektive aussagekraft durch reine subjektivität erkannt werden können, nuw erstmal nur zusammenhänge !! (hahaha)
psychedelisch --> sowas wie seele aufschließen ---> die seele hat gesprochen (durch 2 bilder) !!
für als normal, unvorstellbar !!
edit 2:
ich hab übrigens nur einmal was über schoppenhauer gelesen, indirekt, wo einstein bei der frage ob es nu richtig war den bau der atomnombe vorangetrieben zu haben, erklärte, dass nach schoppenhauer es quasi eh nur sowas wie "der gewollte wille" geben kann, oder so ungefähr ! (hahaha)

ich empfehle dir mal 2 bücher ! (hahaha)
1. henky hentschel - auf dem zahnfleisch durch eden (wohin einer kommt wenn er geht)
2. henky hentschel - nadelstreifen, eine enttäuschung mit rückfällen

Der Beitrag wurde bearbeitet von hillage am Feb 18 2018, 04:04 Uhr.
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post Feb 18 2018, 10:07
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QUOTE(hillage @ Feb 18 2018, 04:19)
auf psychedelischer ebene ist gerade das "subjekt" das vorstellende, bzw kann sehr aussagekräftig sein, .....



Ja ja, das "denkt man".

Aber was ich ja sagen wollte ist das Nichts vorstellt.

Vorstellung braucht keinen irgendwie gedachten Träger.

Nichts stellt vor. Das ist die Welt.

Vorstellung in Nichts von Etwas.

Nur so bekommst Du einfach die Welt (meinetwegen den Urknall) hin, als sontane aber anhaltende, an Komplexität zunehmende Imagination.

Dann müssen aus dem Nichts nicht komplizierte Dinge wie Raum, Zeit und Materie entstehen sondern nur ein Gedanke.
Dieser Gedanke lässt alles andere dann nach und nach, hereinbrechen in die Fantasie.

Der Beitrag wurde bearbeitet von Herr von Böde am Feb 18 2018, 10:12 Uhr.


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