Horrortrips, Gedankenschleifen Und Sonstiges @ SALVIA-COMMUNITY.net
 

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> Horrortrips, Gedankenschleifen Und Sonstiges

post Nov 6 2015, 23:15
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Salvianaut
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Hm ich weiss nicht, evtl reden wir auch aneinander vorbei biggrin.gif

QUOTE(hillage @ Nov 6 2015, 23:22)
QUOTE

zum Beispiel oder massive optische und akkustische Verzerrungen die beim ersten mal evtl. zu Angst führen, können später Hauptziel des Trips werden. (Ein Spielzeug das man erst nicht mag, weil man evtl. nicht weiss wie es funktioniert, sich dadurch vielleicht sogar dran verlezt, dann aber, hat man es erst "begriffen" zum Lieblingsspielzeug wird

vergleiche selber mit folgendem! wink.gif
QUOTE
psychedelisches hat eher nichts mit denken zu tun, ich würde es eher als spiel der sinne ansehen, wobei emotion die hauptrolle spielt.


Da verstehe ich jetzt den Unterschied zwischen dem was Du sagst und dem was ich sage nicht.
Mit Gedanken (auf dem Trip) hat das doch gar nichts zu tun.
Nur damit das gleiche Triperlebnisse erst zu Angst fürhren und später eben nicht mehr.
Massive Wahrnehmungsveränderung, eigendlich egal welcher Art und Form haben mich früher manchmal beunruhigt, ja manchen sehr angstvollen Trip beschert, einfach die Tatsache nicht mehr so zu funktionieren wie im Alltagsbewustsein (und eben auch die Tatsache das all diese Triperleben als genauso real empfunden wird wie das Alltagsbewustsein bedeutete eine echte, tiefe Verunsicherun) hat mich erschreckt, manchmal böse erschreckt.
Heute ist das gar nicht mehr so, wenn es schräg wir bin ich einfach nur noch fasziniert, das Bewusstsein (die Erfahrung zu machen, nicht nur das theoretische Wissen darum) das auch die Alltagswahnemung nur "eine" mögliche Wahrnmung und keinesfalls die letztgültige "Wahrheit" ist hat mich als Menschen bereichert.
Was früher beunruhigend war lässt mich heute ehr kichern....

QUOTE
sprich, emotion ist das fundament, auf das alles andere aufbaut, was nichts anderes heißen sollte, dass emotion quasi durch optik eher unterstützt wird, du aber zb machst quasi gedanken zu "dem" fundament, und, ich sag jetzt mal so, dem in anführungszeichen soll vielleicht heißen, dass es auf das "dem" ankommt, sprich, alles was zu dem dem dazugehört, mit emotion als fundament, bzw zu charakteristik dazugehörend, womit man es überhaupt zu tun hat.

Ich glaube da hast Du mich falsch verstanden, auf einem Trip denke ich nicht viel und wenn dann ehr bruchstückhaft, ich lasse mich einfach auf das erleben ein...

QUOTE
----------------------
eine quote stufe höher:
QUOTE
Da "Horrortrip" ja das Thema ist, ist halt meine Behauptung dass das Risiko in unangenehme Emotionen abzurutschen mit zunehmender Erfahrung sinkt.
Sinneseindrücke, das Gefühl der Verschmelzung (mein "Festkleben")

ich hab für mich weiter oben verschmelzen mit einssein gleichgesetzt, festkleben zb passt da sinngemäß quasi überhaupt nicht zu.
und, gehe eher davon aus, dass zb das risiko hängen zu bleiben eher mit zunehmenden psychedelischen erfahrungen steigt, weil man eben immer tiefere schichten erreicht, und gerade bei tief liegenden schichten ists quasi überhaupt möglich hängen zu bleiben, und, was zb ist schon ein interner horror gegen hängenbleiben!! wink.gif, überleg mal, wenn du hängen bleibst, dann kannst du vielleicht sogar die meiste zeit eher klarer denken, aber, du verlierst deine emotionale stabilität, und, was zb, was sollte an einem ich schon stabil sein, wenn emotion es nicht ist!


Emotionen können ja niemals wirlich stabil sein, die schwanken doch von jahr zu Jahr, von Tag zu tag, von Stunde zu Stunde biggrin.gif
Sonst wärs ja langweilig, Mr. Spock muss ein ödes Leben führen mrgreen.gif
Ich glaube Du täuscht Dich was das Risiko des "Hängenbleibens" mit zunehmender Triperfahrung angeht.
Ob dies nun tatsächlich überhaupt vorkommt oder nicht, eine Psychose, egal ob drogeninduziert oder nicht bricht in der Jugend und im frühen Erwachsenalter aus.
Wer die entsprechende Veranlagung hat, wird davon ehr nach den ersten Tripps etwas zu spühren bekommen als nach dem 30-40-50sten.
Ich hab 7 Jahre auf ner psychiatrischen Station gearbeitet, ich hab nie einen ü 30 Jährigen erlebt bei dem erstmalig eine Psychose auftrat, auch keine Kiffer oder "LSD-freaks", ganz wenige nur mit Anfang 20, die meisten waren zwischen 15 und 19.
Das Risiko des Hängenbleibens hat bestimmt auch nichts mit der Tiefe der einzelnen Triprfahrung zu tun.
QUOTE
bist du guter , bzw geschickter handwerker?
du verlierst dies komplett, ja kannst anfangs nicht mal einen nagel in die wand kloppen, weil deine emotion dir fremd geworden ist, kein witz!
aber ok, dafür kannst du eventuell durchaus anderen besser als vorher erklären wie man dies oder das am besten macht, und, überleg mal wenn dir dies zb klar wird, ok, du bist dann eben im vergleich zu vorher eine 0 im handwerklichem, aber, fachlich bist du sogar auf eine art gewachsen, aber dieses wachstum zb würde dir selbst alleine überhaupt nichts nützen, ja dein selbst wurde primär handwerklich quasi voll zerstört, bzw deine einstige stärke ist nun für dich interpretationsmäßig quasi ein beweis für deinen eigenen kontrollverlust.


Was willst Du dami sagen?


QUOTE
unterm strich kurz gesagt, ok, ich verstehe es sehr gut, dass man allgemein psychedelika voll unterschätzt, dies meine ich edit: nicht nur im negativen sinn.
*



Joa aber es können heilsame Prügel sein die einem Psychedelika verpassen mrgreen.gif

Der Beitrag wurde bearbeitet von Herr von Böde am Nov 6 2015, 23:20 Uhr.


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post Nov 7 2015, 01:45
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Salvianaut
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du hast dir ja echt ne menge arbeit gemacht, zb mit der ganzen quote zu später stunde, nun, insgesamt gesehen kann ich dir quasi nur sagen, dass du das ganze unterschätzt, aber, allgemein ists, bzw wäre dies eh nicht überraschend, ja eher die norm.
zb, wird ja quasi eh immer ähnlich gelabert, dass zb eh eine latenz zur psychose vorhanden sein mußte ....
ich behaupte, gerade eher eine zb emotional starke person ist gefährdet, bzw neigt dazu in eine psychose zu geraten.
deshalb zb verstehst du auch nicht was ich weiter oben geschrieben habe, bzw dir ist überhaupt nicht klar, welche bedeutung, bzw macht emotionen haben, und, meinerseits zb spricht überhaupt nichts dagegen, dass man durch emotionale instabilität (in quasi von jetzt auf gleich in nie gekannte emotionale instabilität), reingeworfene emotionale instabilität, bzw gerade dadurch ein höheres bewußtsein erreichen kann.
ob du zb ein guter arbeiter bist, dies ist in erster linie emotionsabhängig.
und, du kannst zb ein sehr guter tänzer sein, jemand der seinen körper dabei voll unter kontrolle hat, und, ok, du bist gleichzeitig ein guter arbeiter, und bekommst alles voll auf die reige, aber, du kannst später dann zb so hängen bleiben, dass du ein noch besserer tänzer bist, bzw deinen körper nicht nur konditionel, sondern auch gleichgewichtsmäßig eher besser unter unter kontrolle hast, aber, gleichzeitig arbeitsmäßig erstmal überhaupt nichts mehr auf die reihe bekommst!!
das liegt einfach daran, dass du dich fühlst wie in einem traum, bzw volle kanne traumatisch, aber, gleichzeitig zb auch volle kanne wacher!!
warst du vorher schon ein guter tänzer, bist du jetzt ein wesentlich besserer tänzer, und, warst du vorher ein guter arbeiter, so bekommst du quasi kaum noch was auf die reihe.
gleichzeitig stehst du zb auch volle kanne unter stress, und, gleichzeitig fühlst du dich federleicht, ja dieses federleichte zb macht dich a. zu einem super tänzer, und b. zu einem schlechtem arbeiter.
oder, traumatisch tanzen kannst du immer gut, traumatisch aber mit einem vorschlaghammer eine stahlkonstronstruktion richten, sorry, dies geht eben nicht.
bei dieser unterscheidung kommt zb auch ganz klar zum ausdruck, dass es wesentliche unterschiedliche emotionale muster gibt.
du kannst zb ein absolut geistiges genie sein, aber bist dennoch nicht in der lage etwas sehr einfaches mechanischen zusammenzubauen, versuchst du es dennoch, so verlierst du komplett die nerven!
bewegst du dich aber in rein theoretischem, so ist alles ok.
wirklich interessant ist aber, dass eben auch ein wechsel stattfinden kann, nämlich, vorher war deine stärke aus materialien etwas zusammenzubauen, und, quasi von einem tag auf den anderen verlierst du dies, und ok, du weißt natürlich wie es geht, versuchst du es aber, so merkst du, dass nur kleinigkeiten ausreichen, um voll die nerven zu verlieren.
tatsächlich ists wie ein fluch, wie etwas was macht über einen hat.
im prinzip ists sogar so, als ob man zur untätigkeit gezwungen wird, wehrt man sich dagegen, so kann dies (bzw konnte dies, inzwischen bin ich viel stärker als noch vor gut 20 jahren) zu einem herzinfarkt führen.
und, man überlege sich mal, quasi zeitgleich könnte man dancemäsig unglaublich abgehen, ja kaum jemand der auch nur ein bisschen plan hätte, würde auf die idee kommen, man würde ohne aufputschmittel auf der bühne rumspringen.
aber ok, konnte ich früher auch gut!!, nur, da war ich eben zb so gut wie gar nicht eingeschränkt, eher im gegenteil, weil, weil ich mich zb grundsätzlich leichter fühlte, konnte ich zb auf der tanzfläche viel mehr bringen als zuvor, und, zuvor war ich schon gut!!
diese leichtigkeit passt aber überhaupt nicht zu bestimmten arbeiten, die ich früher sehr gut machen konnte.
aber, ich hab dadurch zb sehr viel gelernt was psychologie ausmacht, ja sogenannte psychologen (so kann ich heute mit gewissheit sagen) sind quasi eigentlich nicht viel mehr als weihnachtsmänner bzw laberköpfe, wobei, im prinzip ists eh egal, weil das thema worum es direkt bei den betroffenen geht, etwas sehr wesentliches ist.
aber, vielleicht ists sogar noch schlimmer aus dieser perspektive sogenannte normale zu betrachten, weil diese haben quasi so gut wie keine chance etwas wesentliches zu erfahren, bzw, sagen wir mal, sie werden wahrscheinlich eh nicht viel mehr sein als verbraucher, bzw widerstände.
aber, aus höherer sichtweise zb ists eben auch interessant, dass quasi das weltall lediglich sogenannte fresser braucht, bzw verbraucher, ja gesellschaftlich ists quasi sogar das bequemste individuell dieser gruppe anzugehören, aber, eben wahrscheinlich alles andere als ein erreichbares individuelles optimum, und, optimum wäre wahrscheinlich zb bzw eher optimum als "verbraucher", wenn man schon in der kindheit elendig an irgendeiner beschissenen krankheit verreckt, oder sonstwie früh zu tode kommt, sei es durch bombenangriffe oder sonstwelche gewalttaten, krankheiten, oder sonstiges.
tja leute, wir leben eben in einer höllenregion, prinzipiell aus unserer gesellschaftsschicht sollte (bzw müßte) man eher froh sein, denn, viele halten unsere welt, unseren jetzigen lebensraum, eher für einen himmel!! laugh.gif
was also könnte schöner sein, als zu erkennen, das "unser himmel" in wirklichkeit eine hölle ist!! wink.gif
aber, wie würden diese reagieren, die glaubten gott hätte unseren planeten erschaffen, bzw wenn diese erkennen, dass sie quasi gott mit satan verwechselt hätten, laugh.gif, tja, die wären sauer, erstrecht wenn denen klar wird, dass sie vielleicht demnächst als ratte in irgendeiner kanalisation hausen müssen, und quasi nebenbei durch eigene existens automatisch insekten am leben erhalten, bzw das dies auto zu ihrer lebensaufgabe gehört! wink.gif laugh.gif
tja, wenn man mal weiterdenkt, doch alles eben eher sehr optimistisch! wink.gif
edit:
hier noch was bewegendes zu meinem letztem kapitel ...
https://www.youtube.com/watch?v=skDyETQwZlI#t=2m47s
edit2:
tja, wer muß sich weltformelmäßig (edit) eher dem galgen aussetzen, gott oder satan, der rest ist quasi obligatorisch wink.gif
QUOTE
..... natürlich ist es das


Der Beitrag wurde bearbeitet von hillage am Nov 9 2015, 16:25 Uhr.
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post Nov 7 2015, 07:45
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Ähm, ja das mit dem Zitieren war Arbeit, darüber sind mir meine schönen Kartoffeln zerkocht und es musste das TK-Hühnerfrikasse meinen späten Hunger
stillen biggrin.gif

Das ich das ganze unterschätze, nicht ausreichend kenne mag ein Grund dafür sein das ich mit Psychedelika einfach noch nicht fertig bin wink.gif

Ansonsten geht es halt um meins, um das was ich bisher (ohne allzuviel theoretischen Einfluss und -"Fremdeinstellungen"von aussen) aus den Erfahrungen mit hauptsächlich Psilocybin mitnehmen konnte. Und um das was ich mir mit meinen unzulänglichen Verstandesmitteln so dazu denke, besonders im Bezug auf sogen. "Horrortrips" smile.gif

Der Beitrag wurde bearbeitet von Herr von Böde am Nov 7 2015, 07:50 Uhr.


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post Nov 10 2015, 17:58
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Puh Hillage, deine Beiträge sind echt immer eine Zumutung für den Lesenden.
Ich muss ehrlich gesagt zugeben, dass ich nicht so ganz verstehe was du meinst.
Emotional starke Menschen sollen anfälliger für Psychosen sein? Das halte ich für kompletten Mist. Eingefahrene Menschen die nicht über den Tellerrand blicken und sehr von ihrer Einstellung überzeugt sind, sind für mich eher das größere Risiko. Wenn dieses Weltbild dann mit Gewalt (Psychedelika) aufgebrochen wird, dann geht die Psyche ebenerstmal in die Knie.
Ich muss Herr von Böde voll zustimmen, wenn eine Psychose ausgelöst wird dann doch eher in jungen Jahren oder bei Erstkonsum. Das hat nicht nur was mit der allgemeinen schuldmedizinischen Meinung zu tun, sondern in erster Linie mit Erfahrungen in meinem Bekanntenkreis. Vorrausgesetzt wir reden hier von Konsum wie er im Lehrbuch steht und nicht von Polytoxikomanie, da kommt die Psychose natürlich erst wenn es "zu viel" ist.

Den von dir beschriebene komplette Wechsel der persönlichen Fähigkeiten habe ich noch nicht erlebt. Oder geht damit ein geistiger Wechsel einher? Das hört sich dann eher bipolar an. Falls ich dich richtig verstanden habe, hast du da eventuell Erfahrungsberichte oder Literatur?

Kannst du mir vllt. nochmal deine Definiton von Emotion erklären? Oder meinst du eventuell Motivation?
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post Nov 11 2015, 02:48
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Salvianaut
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QUOTE(Patien @ Nov 10 2015, 17:58)
Den von dir beschriebene komplette Wechsel der persönlichen Fähigkeiten habe ich noch nicht erlebt. Oder geht damit ein geistiger Wechsel einher? Das hört sich dann eher bipolar an. Falls ich dich richtig verstanden habe, hast du da eventuell Erfahrungsberichte oder Literatur?

Kannst du mir vllt. nochmal deine Definiton von Emotion erklären? Oder meinst du eventuell Motivation?
*


so ich hab jetzt mal txt zusammengesucht, mit dem du etwas anfangen kannst, wobei ich zu dem txt aus meiner sicht aber auch noch was ergänzendes schreiben muß, um ein bisschen dazu zu erklären, was ich vor ein paar tagen weiter oben geschrieben habe.
leider hab ich aber speziellen txt vergeblich gesucht, wo man sehr schön was von "wechsel der persönlichen fähigkeiten"
(ja ich hab sogar stichwortartig nach "umkehr, umgekehrt" 2 pdf's durchsucht, um eine bestimmte txt stelle zu finden, ich vermute jetzt eher, dass sich diese stelle im buch "Geburt, Tod und Transzendenz" befindet, und dieses buch hab ich weder in pdf, noch physisch, ich werde aber meine beiden pdf's nochmal duchchecken, denn es kann durchaus sein, dass ich es übersehen habe.)
hätte lesen können.
QUOTE
Oder geht damit ein geistiger Wechsel einher?

also sekundär geht da sicherlich ein geistiger wandel einher, sogar zimlich fix, was ich aber schon alleine aus deiner frage erkenne, ist, das unterschätzen von emotionen.

so, ich hab jetzt erstmal etwas kopiert, was deine meinung voll unterstützt!!
übrigens, alles aus dem buch grof-lsd psychotherapie, was ich aber als buch zum thema lsd für "laien" eher nicht empfehlen würde, und, wenns um lsd geht (bzw ums unterbewußtsein) sind wir quasi alle laien!
QUOTE
6.2  Emotionale und psychosomatische Veränderungen in den Intervallen zwischen den Sitzungen

Obwohl diese LSD-Sitzungen beaufsichtigt waren, kam
das Vorgehen wegen der mangelnden therapeutischen Eingriffe in der Rückkehrphase
den nichtmedizinischen Selbstversuchen doch recht nahe. Die Beobachtungen, die wir
dabei machen konnten, sind also möglicherweise von einigem Nutzen auch für Thera-
peuten, die Kriseninterventionen vornehmen und Komplikationen nach unbeaufsichtig-
ten LSD-Selbstversuchen behandeln.
Auch wenn in der Schlußphase keine aktive therapeutische Hilfe geboten wird, bleiben
die negativen Nachwirkungen von LSD-Sitzungen bei emotional einigermaßen ausge-
glichenen  Personen  geringfügig.  Wie  schon  gesagt,  habe  ich  bei  solchen  Menschen niemals Nachwirkungen von der Form und Stärke klinisch psychopathologischer Symptome bemerkt. Was es gelegentlich am Tag nach der Sitzung festzustellen gab, waren Traurigkeit,  Gereiztheit,  Ermüdung,  existentielle  Zweifel,  Kopfschmerzen  oder  ein »Kater«;  all  dies  jedoch  im  Rahmen  normaler  Befindlichkeiten. Nicht  einmal  dann, wenn diese Personen sich mit schwierigen perinatalen Themen beschäftigten, traten negative Folgen auf, die sie gehindert hätten, ihren alltäglichen Geschäften nachzugehen.
Es ist sogar irreführend, wenn man sich bei »normalen« Personen einseitig für die ne-
gativen Folgen der LSD-Sitzungen interessiert. In den meisten Fällen waren hier viel-
mehr erhöhte Frische und Vitalität festzustellen, gehobene Stimmung, eine ungewöhnli-
che Vielfalt der Wahrnehmungen und andere deutlich positive Veränderungen, die über
Tage oder Wochen nach der psychedelischen Sitzung anhielten.

also das was ich in fett hervorgehoben habe, überrascht mich doch, denn, quasi als "normaler" sollte man davon ausgehen, dass wirklich negative folgen
(emotionale negative anhaltende folgen wink.gif, denn das ist dann das wesentliche, und nicht das man dann auf einmal ganz anders denken würde)
erst in perinaten oder transpersonalen erfahrungen möglich sind.

so, und das 2. was ich kopiert hab, bezieht sich im wesentlichem darauf, wann man ungefähr überhaupt damit rechnen kann, durch LSD solch tiefe schichten zu erreichen.
damit möchte ich darauf aufmerksam machen, dass die meisten "normalen" wahrscheinlich eh nicht diese schichten mit LSD erreichen werden, und deshalb auch nicht in ernste schwirigkeiten geraten können, aber, es gibt eben eine gruppe, die viel leichter zugang zu sehr tiefen schichten haben, und diese können eben dann auch (obwohl sie zu denen gehören, die emotional sehr stabil sind) leichter in richtige schwierigkeiten kommen.
man könnte es auch zb sehr gut aus schicksalssicht erklären, denn, diese kleine gruppe zb hat quasi als lebensaufgabe zu lernen was das leben im wesentlichem ausmacht.
soganannte durchschnittsnormale vertrödeln da vergleichsweise eher ihr leben, obwohl es zb aus gesellschaftssicht sogar so aussieht, als ob gerade diese viel erreicht hätten.
umgekehrt werden vieleicht sogar die meisten, die wirklich in ihrem leben was erreicht haben, eher gesellschaftlich als taugenicht'se angesehen! wink.gif
QUOTE
6.1  Veränderungen im Inhalt der psychedelischen Sitzungen

In einem der vorigen Kapitel haben wir schon gesagt, daß die abstrakt-ästhetischen, die
psychodynamischen,  die  perinatalen  und  die  transpersonalen  Phänomene  die  vier
Hauptkategorien  der  in  LSD-Sitzungen  auftretenden  psychedelischen  Erlebnisse  sind.
Die Anordnungen der generativen Matrizen, aus denen diese Erlebensmodalitäten hervorgehen, und deren Wechselbziehungen sind verwickelt und vielschichtig. Sie lassen
sich nicht in einem linearen Modell erfassen und sind am besten holonomisch zu verstehen. Es ist daher nicht ganz richtig, wenn wir vom Unbewußten als von einem Übereinander von »Schichten« sprechen und von manchen seiner Erscheinungen sagen, daß sie der »Oberfläche« näher seien als andere. Doch in der täglichen klinischen Praxis mit LSD sind offenbar manche Phänomene im allgemeinen leichter zugänglich als andere, und in einer Reihe von psychedelischen Sitzungen treten sie meist in einer bestimmten charakteristischen Abfolge auf.
In den ersten LSD-Sitzungen, besonders wenn die Dosierung im Bereich von 100 bis
150 Mikrogramm bleibt, überwiegen gewöhnlich abstrakte Erlebnisse von mancherlei
Art.
jetzt folgend charakteristische eigenschaften zu abstrakten erlebnissen, hab ich mal ausgeklammert, wichtig aber zb, sogenannte optische wellenbewegungen sollte man quasi als zb eindeutiges anzeichen dieser erfahrungsgruppe ansehen
...............
Diese Erlebnisse mögen aus ästhetischer und künstlerischer Sicht faszinierend sein, haben aber offenbar im Hinblick auf Psychotherapie, Selbsterforschung und Persönlichkeitserweiterung nicht viel zu bedeuten.

jetzt wird ein erfahrungsbereich erklärt, der zwischen den abstrakten und perinatalen erfahrungen liegt, hab ich ebenfalls ausgeklammert

Im weiteren Fortgang der Sitzungen verließen früher oder später alle Patienten das biographische Stadium und traten ganz in die perinatale Zone ein. Die Zahl der Sitzungen, die dazu im einzelnen erforderlich war, schwankte beträchtlich. Im großen und ganzen verbrachten diejenigen Personen, die keine größeren emotionalen Schwierigkeiten hatten, nur sehr wenig Zeit mit der Bearbeitung biographischen Materials und gingen relativ schnell zu Problemen des Sterbens und Geborenwerdens, zu philosophischen Fragen nach dem Sinn des menschlichen Lebens und zu spirituellen Daseinserfahrungen über.
Psychiatrie-Patienten  mit  schweren  neurotischen  und  psychosomatischen  Problemen brauchten dagegen manchmal zwanzig bis dreißig Sitzungen, ehe sie ganz in die Zone des Todes- und Wiedergeburtsprozesses eintraten. Viele von ihnen erkannten im nachhinein,  daß  ihr  Verharren  auf  der  psychodynamischen  Ebene  eine  Abwehrmaßnahme gewesen war; sie waren dem sehr viel beängstigenderen perinatalen Material ausgewichen.  Natürlich  wurden  sie  in  dieser  Haltung  bestätigt  und  ermutigt  durch  das  ausschließliche Interesse für die biographischen Inhalte, das sich aus der ursprünglich freudianischen Orientierung der Therapeuten ergab. Die für die psychodynamische Arbeit erforderliche Zeit läßt sich erheblich abkürzen, wenn die Beisitzer mit den perinatalen und transpersonalen Dimensionen des psychedelischen Erlebens vertraut sind und nicht vor ihnen zurückzucken.
Sobald die Patienten ganz im Prozeß des Todes- und Wiedergeburtserlebens aufgehen,
gilt für viele Sitzungen hintereinander das Hauptinteresse der Erschließung der perinatalen Ebene mit allen ihren Verzweigungen und Nuancen. In ganz allgemeinem Sinne besteht dieser Prozeß in einer großen Anzahl von Erlebnissequenzen, in denen die Symbole der verschiedenen perinatalen Matrizen auftauchen. Hinsichtlich der Abfolge der einzelnen  Matrizen  konnten  wir  keinerlei  allgemeingültige  Muster  oder  Regelmäßigkeiten  erkennen.  Einige  Klienten  haben  einen  direkten  Erlebenszugang  zu  manchen Elementen der Matrix I und zu transpersonalen  Phänomenen,  bevor  sie  sich  mit  Elementen der negativen Matrizen beschäftigen. Typischer ist, daß der Zugang zu den Matrizen IV und I leichter wird, nachdem sich die Klienten mit den schwierigen Elementen der Matrizen II und III befaßt haben.
Überhaupt sind die perinatalen Abfolgemuster in hohem Maße individuell; die Faktoren, von denen sie bestimmt werden, sind komplex und gegenwärtig erst unzureichend begriffen.
...........
Die Zahl der Sitzungen, die zum Vollzug des perinatalen Prozesses nötig sind, ist bei
den  einzelnen  Klienten  sehr  unterschiedlich;  sie  ist  zugleich  wesentlich  von  äußeren Faktoren abhängig wie der Dosierung, dem Therapeuten, dem Erwartungsrahmen und der  Behandlungssituation.  Eine  genaue  numerische  Schätzung  ist  daher  unmöglich.
Nach meinen Erfahrungen konnten manche Personen das perinatale Material in weniger
als zehn streng internalisierten Sitzungen mit hoher Dosierung durchgehen und verarbeiten.  Andere  brauchten  in  der  gleichen  Behandlungseinrichtung  mehrere  Dutzend psychedelischer Sitzungen, ehe sie ganz in die transpersonale Phase übergehen konnten.
Mir sind auch schon etliche Personen begegnet, die auf eigene Faust bei geselligen Anlässen LSD hundertemal eingenommen hatten, aber nicht einmal bis zum Anfang dieses Prozesses gelangt waren.
In Sitzungen mit hoher Dosierung, die sich der nach innen gekehrten Selbsterforschung
widmen, bringen die meisten Personen früher oder später den Prozeß des Ich-Todes und
der Wiedergeburt zu einem Abschluß. Alle weiteren Sitzungen sind von transpersonalem  Charakter  und  stellen  eine  Fortsetzung  des  philosophischen  und  spirituellen  Suchens dar. Ob dieser Prozeß ursprünglich therapeutischen oder anderen Zwecken diente – in diesem Stadium wird er zu einem kosmischen Abenteuer des Bewußtseins, in der Absicht, die Rätsel der persönlichen Identität, der menschlichen Existenz und des Weltenplanes zu lösen.

unterm strich kann man sagen, dass man dies oder das nicht einfach nur verallgemeinern kann, so zb gibt es eben auch bestimmt leute, die emotional u geistig sehr stabil sind,
(vielleicht eben auch sogar viel stabiler als der normaldurchschnit, zumindest ist es, bzw wäre es für das verständnis um LSD förderlicher wenn man besser davon ausginge)
aber dennoch volle kanne in eine schizophrenie rutschen.
----------------------------
als vergleich kann man es auch zu bestimmten yogaarten sehen, die ein hohes ziel anstreben, denn, es wird zb ausdrücklich davor gewarnt, ohne größere vorbereitung intensiv zu meditieren, denn, man kann eben auch dabei in einen höheren bewußtseinszustand rutschen, den man dann ohne genügende vorbereitung nicht mehr kontrollieren kann.
im prinzip trift dies zb auch auf eine art des hängenbleibens auf LSD zu.
ich gehe übrigens davon aus, dass chakras dabei eine ganz wesentliche rolle spielen, und chakras ansich zb sind für normale eh der reinste esoterische mist!

nun ja, ich hoffe du kannst ein bisschen was mit diesem beitrag anfangen, wobei es mich nicht wundern würde, wenn es für dich nur so klingt, als ob ich die ganze zeit nur drumrum gelabert hätte.

ach ja, noch zusätzlich etwas, zb, wenn jemand in seiner kindheit fast erstickt wäre, kann diese person später sehr stark sein, vielleicht auch ne ecke stärker als der durchschnitt, aber, wenn diese person dann erfahrungsmäßig im unterbewußtsein durch LSD an diese damalige erstickung anknüpft, so kann bei unvollstängiger aufdeckung auch eine psychose ausgelöst werden, und, unvollständigkeit kann sogar so ein geringes ausmaß bedeuten, dass bei der LSD erfahrung selbst quasi nur kindliches glück erlebt wurde, aber anbei eben auch die kernerfahrung des erstickens mit an die oberfläche geholt wurde, und gerade wenn man mit sehr wenig LSD unterwegs war (auch unter 20 mikrogramm) ist die gefahr einer anhaltenden psychose eher vergrößert.

wie gesagt, man kann nicht einfach pauschal leichte erklärungen abgeben, man sollte sich besser darüber im klaren sein, dass LSD experimente immer ein gewisses risiko haben, ganz egal um welche person es sich handelt.
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post Nov 11 2015, 03:41
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Hm, die exemplarischen Erfahrungsberichte komplett wegzulassen war vielleicht keine so gute Idee, denn -ich jedenfalls- verstehe dadurch gar nicht (umfassend) wovon überhaupt die Rede ist.. mrgreen.gif

Ok, abstrakte Muster, Wellenbewegungen ist klar...

Aber was sollen denn nun perinatale und biographische Bereiche sein ??

Ich hab noch nie, nichtmal auf meiner ersten Reise biographische Dinge (höchstens einmal in der Form das auf einer Reise bei der kein echtes Wachbewusstsein -kein Wissen um meinen Zustannd- mehr vorhanden war, der Film meiner früheren Wohnung -als ginge ich da durch- in mir ablief, und ich versuchte zu verstehen was das alles bedeutet - die Bilder meiner Ex-Wohnung) Erinnerungen etc.

Das was demnach selten oder erst sehr spät (nach vielen Einnahmen) auftreten soll "transpersonale"-Inhalte, wenn ich das richtige sehe, z.B :

-das Erleben fremder Körper - ich denke da zB. an meinen "Spinnentrip" (etwa meine 5te Reise)
- Ichauflösung, Verschmelzung
- das "Erleben", Phanasien Objekt "des Seiens" von Liebe/Hass zu sein
und solcherlei...

waren bei mir auch bei gerinegeren Dosen- dann halt schwächer ausgeprägt- von Anfang an die Regel unsure.gif
Anfangs oft verbunden mit Angst, heute ehr mit einem Gefühl des fasziniert seins (um beim Thema zu bleiben)...

Ich kann mir kaum vorstellen dass das nur bei mir so ist, ehr verstehe ich wohl einfach die Begrifflichkeiten falsch ?!

Aber egal ob ich die Begrifflichkeiten korrekt verstehe oder nicht, sagt der gute Grof doch gar nichts davon das mit der Häufigkeit der Einnahmen ein steigendes Risiko besteht, ehr im Gegenteil (einige seine Patienten hatten offenbar dutzendemale die Gelegenhait auch zu hochdosierten Reisen wink.gif )
Edit:
"ehr im Gegenteil" ist sogar falsch, Grof behandelt seine Patienten duch viele viele LSD Gaben, demnach sind die Menschen gesunder je häufiger Einnahmen stattgefunden haben und eben nicht näher an einer Psychose...

QUOTE
Ob dieser Prozeß ursprünglich therapeutischen oder anderen Zwecken diente – in diesem Stadium wird er zu einem kosmischen Abenteuer des Bewußtseins, in der Absicht, die Rätsel der persönlichen Identität, der menschlichen Existenz und des Weltenplanes zu lösen.

Jedenfalls hört sich das für mich kein bisschen nach einer Warnung vor zu häufigen Einnahmen an smile.gif Edit-ende .
Er sagt das angstvolle Erfahrungen anfangs unterdrückt werden (gut, hab ich anderse erlebt) und früher oder später dann doch durchlebt und aufgelöst werden
- und genau das ist doch auch meine Behauptung smile.gif

QUOTE
... man sollte sich besser darüber im klaren sein, dass LSD experimente immer ein gewisses risiko haben, ganz egal um welche person es sich handelt.


Das ist völlig richtig, aber die Gefahr einer anhaltenten Psychose (wenn es keine familiäre Vorbelastung gibt), die Du bei Deiner Warnung sicher im Hinterkopf hast ist für die allermeisten Menschen, etwa für 98 von 100 ziemlich vernachlässigbar (eben esrt recht wenn schon über Jahre immer wieder konsumiert wurde und bisher keine Psychose ausgebrochen ist). Viel größere, und tatsächlich unterschätze Gefahren sind viel trivialer: Wohnen im 10 Stoch, nicht abschliessbare Fenster (nicht wegen der Phanatsie fliegen zu können sonderen wegen des prachtvollen Anblicks und dem reduzierten Gleichgewichtssinn mrgreen.gif ), Stürze in Bad und Dusche sind das tatsächliche Risiko...

Der Beitrag wurde bearbeitet von Herr von Böde am Nov 11 2015, 07:36 Uhr.


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post Nov 12 2015, 21:56
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QUOTE(Herr von Böde @ Nov 11 2015, 03:41)
Aber egal ob ich die Begrifflichkeiten korrekt verstehe oder nicht, sagt der gute Grof doch gar nichts davon das mit der Häufigkeit der Einnahmen ein steigendes Risiko besteht, ehr im Gegenteil (einige seine Patienten hatten offenbar dutzendemale die Gelegenhait auch zu hochdosierten Reisen wink.gif )
*


es geht darum, dass wirklich schwere psychische erkrankungen ihre wurzel in sogenannten perinatalen schichten haben, und, um das psychische leiden vollständig loszuwerden (bzw voll geheitl davon zu sein), muß man also erstmal in diese regionen vordringen, und bestimmtes nacherleben, was zum geburtstrauma einer person gehört, und durch dieses nacherleben wird eine person dann ihr trauma los.
nur mal als beispiel, eine person mit starken depressionen, die zb schon lange keinen sinn mehr im leben sieht, und der alles negativ erscheint, dies zb ist typisch für perinatale matrix 2, und durch ein nacherleben des vorgeburtstraumas wird dieses trauma aufgelöst, und es findet ein wechsel zu einer anderen perinatalen matrix statt, die aber emotional mit glück verknüpft ist (emotionales glücklichsein), zb perinatale matrix 4.
wenn dies zb so passiert, dann hat diese person ihr langes psychisches leiden anhaltend überwunden.
im prinzip ist dies genau das gleiche wie hängenbleiben, nur wir verwenden den begriff hängenbleiben gewöhnlich für negatives, bzw so zimlich das übelste was einem auf LSD trip passieren kann.
--------------------
ich selbst vermute, dass es für einen LSD experimentierenden das gefährlichste ist, wenn man zb tiefes, wie perinatale schichten, mit sehr niedriger LSD dosis erreicht, zb lediglich 10 mikrogramm, denn, wenn dies passiert, so reicht die dosis nicht aus, um in der zeitspanne, in der LSD normalerweise wirkt, das durchzuerleben, was zu einer bestimmten traumatischen erfahrung gehört.
kritisch ist aber zb auch, wenn man wie schon angesprochen als kind fast erstickt wäre, und dies auch nur mit einer sehr niedrigen LSD dosis angekratzt wird.
interessant ist hierbei natürlich, dass das fast ersticken in die nähe des todes kam, wobei es eben nicht nur mit einer schlimmen kindheitserfahrung zu tuen hat, sondern quasi auch einer ganz anderen existenzdimension nahe gekommen ist.
ich selbst zb wäre beinahe mal an würfelzuckerstücke erstickt, dies weiß ich nur, weil meine mutter sich mal (vor gut 15 jahren) verplappert hat. ich selbst weiß davon überhaupt nichts, bzw hab keinerlei erinnerung.
so eine erfahrung wird eben wahrscheinlich sehr tief im unterbewußtsein abgelegt, so dass es quasi eh eher zu den perinatalen schichten gehört, denn bei perinatalen schichten gehts auch um tod vergänglichkeit usw, aber eben auch um kosmisches einssein usw.

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Naja, rein von der Logik her würde ich anzweifeln das die meisten Traumata aus dem Geburtsschock oder vorgeburtlichem Erleben hervorehen, eine Schwangerschaft und Geburt läuft ja doch zumeist fehlerfrei, von der Natur gesteuert ab (bei der Geburt mit grellem Licht im Kreissaal, brennenden Augentropfen und derlei muss man das in "zivisierten" Ländern sicher stark einschränken, Prof. B. Senf hat in Anlehnung an W.Reich viel dazu gesagt) aber die meisten Traumata dürften in den viel länger dauernden Prägephasen Kindheit und Jugen von (das behaupte ich, ebenfalls in Anlehnung an Oben genannte), in unseren Gesellschaften zum überwiegendem Teil verhärteten, emotional "gepanzerten" Eltern, deren Erziehungsmethoden angetan werden (unwissentlich natürlich).
In "primitiven" Völkern gibt es eine ganze Rheie psychischer Erkrankungen - vor allem aus dem neurotischen Kreis- schlicht nicht (auch nicht bei wild lebenden Primaten oder anderen Tieren) und die Schwangerschaft und Geburt läuft - im Vergleich zur Kindheit und Jugend- relativ ähnlich ab.

Aber das ist alles Nebensache.

Meine Kernaussagen oben waren ja nur das unangenheme Tripverläufe (mit Angst oder Depression als Hauptemotionen) sowohl durch Gedanken als auch durch die Wahrnehmungsverzerrung der Sinne entstehen können (durch die Art dieser oder durch deren Heftigkeit), das Ersteres leichter zu steuern ist und solche scheinbar "schlechten" Trips mit zunehmender Erfahrung immer seltener auftreten.

Edit
Über den Begriff des "Hängenbleibens" sind wir unds nicht einig.
Hängenbleiben heisst für mich das eine über das Vorhandensein des Wirkstoffes im Körper hinausgehnde Psychose ausgelöst wird.
Psychose bedeutet im wesentlichen ausgeprägte Denkstörungen (Gedankenabreissen, völlige Gedankenleere, etc), Wahnvorstellungen und Halluzinationen um nur die produktive Symptomatik aufzuzählen). Eine Psychose kann mit allen oder nur einem dieser Symptome auftreten.

Eine blose Wesensveränderung, die solche Syptome nicht behinhalten bedeutet für mich niemals Hängenbleiben und beschreibt auch das Prinzip des Hängenbleibens nicht.


Der Beitrag wurde bearbeitet von Herr von Böde am Nov 13 2015, 00:12 Uhr.


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QUOTE(Herr von Böde @ Nov 12 2015, 23:47)
Edit
Über den Begriff des "Hängenbleibens" sind wir unds nicht einig.
.........
Psychose bedeutet im wesentlichen ausgeprägte Denkstörungen .......
*


du hast recht, wir sind uns zu dieser thematik überhaupt nicht einig! biggrin.gif
macht aber nichts, für mich selbst ists wiedermal ein zeichen wie wenig leute eigentlich über etwas wissen, wo man eigentlich von ausgehen sollte, das dies sagen wir mal wissenschaftlich eh kaum fragen offen lassen sollte, aber, genau das gegenteil ist der fall!!! wink.gif
ich hab letztens nachts nur kurz tv angemacht um zu sehen wie spät es ist, und, "wissenschaft für schlaflose", wo ein "wissenschaftler" ähnlich wie du erklärte, dass es sich bei angstörungen um denkkaskaden handelt, die ca 20 minuten andauern! laugh.gif
vergleichsweise passend zu diesem gelaber wäre ein spruch von einem ehemaligen physiklehrer zum thema geschwindigkeit u motorsport, er meinte das man leute sofort von der kamera wegziehen müsse, die geschwindigkeit mit stundenkilometer angeben, weil, zeit*weg, was soll das sein? wink.gif
aber ok, bei wissenschaft zu psyche scheint es tatsächlich zum großteil um "glaube" zu gehen, und, sogar nicht ganz unverständlich, weil, zb eine bestimmte landschaft kann man ja auch nur kennen wenn man selbst schon mal dagewesen ist, aber ok, heute haben wir ja tv, da kann man sich zumindest grob ein bild machen, wobei es natürlich aber auch ganz was anderes wäre, plötzlich in irgendeinem gebiet ausgesetzt zu sein, bzw da rumzulaufen, sich da durchzukämpfen, sich von moskitos müssen lassen wink.gif laugh.gif
ich wollte aber eigentlich nur etwas von grofs buch interessierenden zukommen lassen, aber deine quote kann ich eben nicht unkommentiert lassen, und, du unterschätzt alles, du unterschätzt dich, deine psyche, dein unterbewußtsein, und nicht zu letzt auch das was psychedelik ausmacht! wink.gif
-----------------------
hier txt von grof, und, er meinte ja bei quote weiter oben zb, das sagen wir mal halbwegs normale ........, nun ja, lest doch einfach weiter oben besser noch mal nach.
übrigens, diesmal hab ich txt per browser "formatieren" lassen, und, wundert euch nicht über öfter vorkommendes A als großbuchstabe! wink.gif
QUOTE
WÄhrend meiner Arbeit am psychiatrischen Forschungsinstitut in Prag wurde ich als Berater zur Behandlung zweier Angestellter aus den pharmazeutischen Laboratorien hinzugezogen, die mit der Herstellung des LSD beauftragt waren. Sie litten beide unter SpÄtfolgen einer versehentlichen LSD-Intoxikation beim Synthetisieren der Droge. Der Abteilungsleiter, ein Mann über vierzig, zeigte Symptome einer tiefen Depression, mit zeitweiligen AngstzustÄnden, Gefühlen, daß das Dasein sinnlos sei, und Zweifeln an der eigenen geistigen Gesundheit. Diese Symptome, so gab er an, habe er seit der LSD-Intoxikation und dem anschließenden kurzen Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik. Seine Assistentin, eine junge Frau, bei der die versehentliche Intoxikation ein paar Monate spÄter passiert war als bei ihm, klagte über absonderliche Empfindungen in der Kopfhaut; sie war überzeugt, unter schnellem Haarausfall zu leiden, obwohl keinerlei objektive Anzeichen dafür sprachen.

Bei den diagnostischen GesprÄchen mit den beiden Angestellten versuchte ich die UmstÄnde, unter denen sie das LSD eingenommen hatten, und die Dynamik der dabei aufgetretenen Probleme zu rekonstruieren. Die Geschichte, die ich erfuhr, wird jedem LSD-Therapeuten und jedem, der mit psychedelischen ZustÄn- den vertraut ist, ganz unglaublich erscheinen; aber leider ist sie ein typisches Beispiel für eine Krisenintervention nach konventionellen medizinischen und psychiatrischen Vorbildern. Die pharmazeutischen Laboratorien, die mit der Herstellung des LSD beauftragt waren, lagen etwa dreihundert Kilometer von Prag entfernt, wo damals die meisten klinischen Arbeiten und Laboruntersuchungen mit Psychedelika stattfanden. Als die Werksleitung den Auftrag erhielt, mit der Synthese eines tschechischen LSD zu beginnen, war sie der Meinung gewesen, wegen der Eigenschaften dieser Substanz die Mitarbeiter über deren Wirkungen und über geeignete Maßnahmen im Falle zufÄlliger Intoxikationen informieren zu müssen. Aus einem nahegelegenen psychiatrischen Staatskrankenhaus ließ der Werksleiter einen Psychiater kommen, der keinerlei persönliche oder fachliche Erfahrungen mit LSD hatte und der zu seiner Vorbereitung offenbar ein paar AufsÄtze über die "Modellpsychosen"-Untersuchungen zur Schizophrenie durchlas. WÄhrend eines Seminars mit den Mitarbeitern gelang es diesem oberflÄchlich informierten Psychiater, ein apokalyptisches Bild vom LSD an die Wand zu malen. Er erzÄhlte den Mitarbeitern, daß diese farb-, geruchs- und geschmacklose Substanz auf tückische Weise, wie es dem Dr. Hofmann passiert war, in ihren Körper eindringen und sie in den Zustand einer Schizophrenie versetzen könne. Er empfahl, den Erste-Hilfe-Kasten gut mit Thorazin zu versehen und im Falle einer versehentlichen Intoxikation das mit diesem Mittel beruhigte Opfer unverzüglich in die psychiatrische Klinik zu bringen.
Aufgrund dieser Empfehlungen hatte man also den beiden Angestellten Thorazin gegeben, kurz nachdem sie die Wirkung des LSD verspürten, und sie gleich darauf per Ambulanzwagen in die geschlossene Abteilung der psychiatrischen Anstalt geschafft. Dort verbrachten sie den Rest der Intoxikationsperiode und noch einige Tage mehr in Gesellschaft psychotischer Patienten. Unter dem Einfluß der LSD-Thorazin-Kombination hatte der Abteilungsleiter mehrere Grand- mal-AnfÄlle und ein langes GesprÄch mit einem Patienten, der ihm seine Wunden nach einem Selbstmordversuch zeigte. Daß ihn fachkundige Psychiater zu den schwer Geistesgestörten gesellt hatten, trug nicht eben zur Minderung seiner Angst bei, selbst einem Ähnlichen Zustand nicht fern zu sein. Die Analyse seines LSD-Zustandes, der durch das Thorazin nur unvollstÄndig unterdrückt worden war, zeigte, daß er Elemente der perinatalen Matrix II erlebt hatte, einen Verzweiflungszustand, der durch das Eingesperrtsein auf der Station und seine Eindrücke dort mÄchtig verstÄrkt worden war.
Das Erleben seiner wissenschaftlichen Assistentin war oberflÄchlich gewesen. Auf die AtmosphÄre der geschlossenen Station hatte sie damit reagiert, daß sie sich zusammenriß und die Selbstbeherrschung um jeden Preis wahrte. Die nachtrÄgliche Analyse ihres Erlebens zeigte, daß sie sich einer traumatischen Kindheitserinnerung angenÄhert, sie dann aber wegen der Äußeren UmstÄnde unterdrückt und nicht ins Bewußtsein gelassen hatte. Ihr Gefühl, die Haare zu verlieren, erwies sich als Symptom im Zusammenhang mit der psychischen Regression; für das kindliche Körperbild in dem Alter, als sie den traumatischen Vorfall erlebte, war Haarlosigkeit der natürliche Zustand gewesen.
WÄhrend ihres Besuchs am Psychiatrischen Forschungsinstitut in Prag konnten die beiden Angestellten nicht nur ihre Symptome bearbeiten, sondern gewannen auch eine neue Vorstellung vom LSD und konnten sich von den negativen Gefühlen lösen, die sie damit verbanden. Wir erklÄrten ihnen das Wesen des LSD- Zustandes, sprachen mit ihnen über unser therapeutisches Programm und die Prinzipien, nach denen wir die Sitzungen gestalteten. Bevor sie wieder abreisten, erhielten sie Gelegenheit, sich über die Wirkungen des LSD mit Patienten auszusprechen, die eine psycholytische Behandlung gemacht und den Einfluß des Me- dikaments unter ganz anderen UmstÄnden erfahren hatten. Ich versicherte ihnen, daß eine LSD-Intoxikation nichts allzu Beunruhigendes sei; schließlich erzeugten wir solche ZustÄnde in unserem Programm ja routinemÄßig. Sie erhielten den Rat, ein abgesondertes, stilles Zimmer bereitzuhalten, wo jemand nach einer versehentlichen Intoxikation den Rest des Tages mit Anhören von Musik und in Gesellschaft eines Freundes zubringen könnte.
Mehrere Monate spÄter rief mich der Abteilungsleiter an. Inzwischen hatte es einen weiteren "Unfall" gegeben; diesmal war eine neunzehnjährige Labor-Assistentin betroffen. Sie hatte den Rest des Tages in einem bequemen Zimmer neben dem Labor zusammen mit einer Freundin verbracht und sagte, es sei ihr noch nie besser gegangen. Sie fand das Erlebnis sehr angenehm und interessant, und es schadete ihr nichts.

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QUOTE(hillage @ Nov 13 2015, 20:13)
QUOTE(Herr von Böde @ Nov 12 2015, 23:47)
Edit
Über den Begriff des "Hängenbleibens" sind wir unds nicht einig.
.........
Psychose bedeutet im wesentlichen ausgeprägte Denkstörungen .......
*


du hast recht, wir sind uns zu dieser thematik überhaupt nicht einig! biggrin.gif
macht aber nichts, für mich selbst ists wiedermal ein zeichen wie wenig leute eigentlich über etwas wissen, wo man eigentlich von ausgehen sollte, das dies sagen wir mal wissenschaftlich eh kaum fragen offen lassen sollte, aber, genau das gegenteil ist der fall!!! wink.gif
...
aber ok, bei wissenschaft zu psyche scheint es tatsächlich zum großteil um "glaube" zu gehen...

*




Sry, aber der Begriff Psychose ist schon ziemlich klar definiert, den lege ich nicht fest und nicht Du sondern die WHO in der: "Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme" (ICD) und ist dort mit den Codes F20-F29 recht kar festgelegt.
Wenn dann wäre ein Streit über den Trivialbegriff"Hängenbleiben" möglich.

Edit
Die beiden Leute aus Deinem Browserzitat oben, sind nicht hängengeblieben und haben keine Psychose entwickelt, sie wurden schwer traumatisiert und entwickelten das was man heute "Posttraumatische Belastungsstörung" nennt, Unrsache war, wie ja genau beschrieben, nicht das LSD sondern das Setting wärend der Intoxikation.
Auslöser das Traumas war die Psychiatrieerfahrung... sowas kann den gesundesten Menschen auch ohne LSD trumatisieren- man bedenke das war evtl. auch noch in den 60ern oder noch früher...
Edit ende

Die Psychologie ist eine ziemlich statistische Wissenschaft und hat dadurch bei allem was statistisch erfasst werden kann (zB. Fragen wie , wann und in welchem Lebensalter brechen welche Krankheiten aus?) ein sehr hohes Mass an Exaktheit wink.gif

Ausserdem, unterschiedlicher Meinung zu sein heisst nicht das dert eine weniger weiss als der andere, das Wissen wird nur anderes ausgelegt...
Eine wichtige Lehre für mich aus Halluzinogenerfahrungen:
Es gibt "die Wahrheit" so nicht smile.gif

Ich habe hier aber gesagt was ich sagen wollte, meine Erlebnisse und Erfahrung sind nunmal so.
Und da mir gar nicht klar wird wo der wirkliche Unterschied ist zwischen dem was Du sagst und dem was ich sage (abgesehen von Begrifflichkeiten und Nebensächlichkeiten), bleibt mir hier nichts mehr weiter zu sagen.

Der Beitrag wurde bearbeitet von Herr von Böde am Nov 13 2015, 20:27 Uhr.


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QUOTE(Herr von Böde @ Nov 13 2015, 19:50)
Und da mir gar nicht klar wird wo der wirkliche Unterschied ist zwischen dem was Du sagst und dem was ich sage (abgesehen von Begrifflichkeiten und Nebensächlichkeiten), bleibt mir hier nichts mehr weiter zu sagen.
*


doch, das ist ein sehr großer unterschied, für dich zb triumphieren gedanken, für mich emotionen.
----------------------------
ich wollte jetzt aber eigentlich ein interessantes erlebnis von jemandem schildern, was ich jetzt auch mache, und, anfangs wollte ich eigentlich über eine andere sache schreiben, nämlich, über einen typen, der ca nach seinem 23. LSD versuch volle kanne klatschen beblieben ist, und, .... haha, ist mir jetzt doch zu blöd, aber, vielleicht werd ichs demnächst mal nachholen.
---------------------
nun, ein typ der 3 jahre älter ist als ich, hat mir mal erzählt, als er mal im stockdunkeln auf LSD (und, besser man geht von mikros aus) die, sagen wir mal etage seiner eltern betreten hat, wo ua auch ein kleiner hund lebte, und er erst über einen sehr voluminösen teppich laufen mußte um den lichtschalter zu erreichen, und im hinterkopf dabei die befürchtung hatte auf den hund zu treten, hörte er, bzw vielleicht dachte er ja auch nur gehört zu haben wink.gif, ein, keine ahnung, gequieke?, und, als er den lichtschalter umschaltete, sah er kurzzeitig auf dem weißen teppich eine riesige blutlache!
ok, gutes beispiel für gehirnakrobatik auf LSD, für mich zb wäre es dazu jetzt nicht uninteressant zu wissen, ob dies zb zu einer seiner ersten LSD erfahrungen zählt, und aus meiner sicht jetzt demnach eventuell zu den abstrakten LSD erfahrungen gehört, sprich, also lediglich künstlerisch. biggrin.gif
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Sry, bitte verstehe mich nicht falsch.
Das ich den Unterschied (abgesehen von unklaren Begriffen und evtl. anders eingeschätzten Risiken) nicht sehe mag an meinem unzulänglichen Einsichtsvermögen liegen, wenn Du einen solchen siehst wird der schon existieren.
Ich wollte und will Dich oder Dein Denken nicht herabsetzen ! smile.gif

Ich habe von meinen !! Erfahrungen geschrieben.

Der Beitrag wurde bearbeitet von Herr von Böde am Nov 13 2015, 21:46 Uhr.


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post Nov 13 2015, 22:41
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QUOTE(Herr von Böde @ Nov 13 2015, 21:46)
Sry, bitte verstehe mich nicht falsch.
...........
Ich habe von meinen !! Erfahrungen geschrieben.
*


finde ich jetzt ganz toll, dass du dich dem wesentlichen näherst, bzw dem jetzt auch sehr nahe kommst, nämlich, erfahrungen spielen dabei eine wesentliche rolle.
und, gerade bei psychedelischen erfahrungen, oder (aus meiner sicht, und aus meiner sicht, weil, ich kann da eben nur von LSD reden), gerade dabei ist das erfahrungsspektrum enorm.
(übrigens, merkt man das ich mir das jetzt zusammenfriemeln mußte, weil ich mit dem schreiben nicht mehr so schnell hinterher gekommen bin, für mich auf alle fälle ärgerlich, weil, ausdrucksabriss!!)
es gibt im spektrum übrigens auch etwas, was durch besondere geistige klarheit bestickt, also aus meiner hauptsicht quasi eher gegenteilig, weil, gehe besser davon aus, dass bei psychedelik die sinne auftrupfen, aber eben auch im sinne von übersinnlichkeit!!! wink.gif laugh.gif
und, gerade deshalb sollte man optik besser als besonders ausdrucksstark ansehen! wink.gif
aber nicht immer, wie zb das teppichbeispiel mit dem hund weiter oben beweist!
und, gerade zu diesem beispiel hab ich mir grad einen auf politischer ebene markaberen vergleich erlaubt, bzw erlaube ich mir jetzt, und ist mir grad eingefallen biggrin.gif
das beispiel weiter oben ist eben wie politiker x mal meinte nur eine westerwelle, und (meine ergänzung) nicht ein flying möllemann. wink.gif
tja, und auf das know how nach der landung eines flying möllemanns zb, selbst wenn es eh nur eingeschränkt ist, das ist eben das was interessant ist!!
und, außerem möchte ich an dieser stelle ein interessantes YT vorstellen, nämlich, sound einer LP, die mir quasi als 18 jähriger automatisch zugeflogen ist, weil von dieser band (in between, oder, between) sollte ich einem älterem kumpel platten von saturn in köln mitbringen, und, kein plan jetzt, die wollte er wohl nicht, sondern nur eine andere, so dass diese bei mir hängen geblieben ist, und, diese platte, bzw dieses stück ist zwar sagen wir mal fast schon sektenmäßig teilweise verzerrt, aber, im wesentlichem werden da auch sehr interessante verstrickungen aufgezeigt.
im original heißt diese LP ungefähr "hesse between musik", und beinhaltet viel von hesse.
übrigens, ein kumpel von mir, er auf gimmi, ich gleichzeitig stahlbauschlosserlehre, meinte "zuvor", dass doe platte wohl nicht so kompliziert sei wie hesse, worauf ich antwortete:"dann hör dir das mal an" laugh.gif
aber wie ich schon sagte, einiges kommt quasi sektenmäßig rüber, aber einiges ists gerade für wessis interessant, und, da steckt schon bemühung drin etwas wahrem auf die spur zu kommen. wink.gif


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post Nov 14 2015, 19:38
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Salvia Meister
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Puh viel Text.

Hillage, bei deinen ganzen Beispielen verstehe ich nicht was du uns damit sagen willst.
Das man Leute, die unbeabsichtigt zu viel LSD o.ä. nehmen, nicht in eine Psychatrie/Krankenwagen/Krankenhaus/etc schicken sollte, beweist doch nur (wie schon geschrieben) das Set und Setting als gleichwertig und sehr wichtig zu betrachten sind.
Das Beispiel mit dem Hund versteh ich gar nicht, dass ich mich bei LSD nicht hauptsächlich auf meine Augen verlassen sollte ist wohl mehr als bekannt.

Das Problem was ich in der Forschung mit LSD oder grundsätzlich Psychedelika sehe ist, dass versucht wird ein Schema zu finden wie die Stoffe wirken. Jede Psyche ist halt unterschiedlich, für manche ist die perinatale Phase das einschneidenste weil es halt "der Anfang" ist und dort nach Fehlern gesucht wird. Für MICH persönlich lagen meine verdrängten Erfahrungen aber eher im Kindesalter.

Was ich an deiner Darstellung mehr als fragwürdig finde, ist dass du LSD als extrem elitär oder sakral beschreibst, bzw die anderen Erfahrungen abwertest. Das muss man aber ein bisschen differenzierter sehen, so manche unendlich tiefe Geistesexpedition hat mir langfristig weniger gebracht, als ein komplett unbeschwerter spaßiger Trip mit meinen besten Freunden.

@Herr von Böde:
Ich finde deine Argumentation gut und schlüssig, du machst deine Erfahrungen und interessierst dich. Neugier und Respekt sind die wichtigsten Eigenschaft als Psychonauten und das sind wir und genau das macht uns unvergleichbar mit allen Studienteilnehmern. Die bekommen meistens erstmalig LSD verabreicht und haben auch selten grundsätzliches Interesse an der Psychedelik.

BTW: Deine Schätzung mit 98 zu 100 würd ich so auch ungefähr unterschreiben, wobei ich es eher als grundsätzlichen Münzwurf bei jedem Trip sehen würde. Sicher ist keiner.

Der Beitrag wurde bearbeitet von Patien am Nov 14 2015, 19:41 Uhr.


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Ihr sagt, er scheint verrückt zu sein -
Das kommt daher, weil die Musik,
zu der er tanzt,
für eure Ohren nicht geschaffen ist.
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post Nov 14 2015, 21:19
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QUOTE(Patien @ Nov 14 2015, 20:38)
...
BTW: Deine Schätzung mit 98 zu 100 würd ich so auch ungefähr unterschreiben, wobei ich es eher als grundsätzlichen Münzwurf bei jedem Trip sehen würde. Sicher ist keiner.
*



Puhh, dann müsste ich anfangen zu zählen... und würde (sollte ich die 70 auch nur annähernd schaffen) gewiss mit einer Psychose sterben dizzy.png
Wenn mit jedem Trip ein 2%iges Risiko bestünde würde ich wirklich niemandem empfehlen auf diese Art zu reisen.
Das würde diese Substanzen tatsächlich extrem gefährlich machen....

Natürlich kann auch "ein alter Sack" hängen bleiben, aber es gewinnen Leute auch im Lotto mrgreen.gif

Der Beitrag wurde bearbeitet von Herr von Böde am Nov 14 2015, 21:24 Uhr.


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