Psilocybe Cyanescens Indoor Outdoor @ SALVIA-COMMUNITY.net
 

 
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> Psilocybe Cyanescens Indoor Outdoor, Brainstorming für mich und nich

post Nov 11 2017, 14:24
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Grünschnabel


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Hallo zusammen,

mein Beitrag findet hoffentlich sein Ziel in einer baldigen fruktifikation meiner Cyanescens Kultur.

Ich habe mehrere Behältnisse mit Ahorn Schnetzel Zweigen, Laub und Holz Spänen aus gepressten Brennholz Briketts infiziert.

Dazu eine Mykoretaurier Box verwendet.
Original: https://i.imgur.com/rip5Rxg.jpgOriginal: https://i.imgur.com/eJNQ0a3.jpg

Der Keller lieg so zwischen 10 bis 15 Grad

Nun die Fragen...

Kann ich bald Pilze ernten und oder was muss ich tun damit ich ernten kann.

Ich weiss, viel ist noch nicht an Bewuchs zu sehn aber das kommt noch.
Original: https://i.imgur.com/w2F4VGX.jpg
Original: https://i.imgur.com/pZvJ9a0.jpg

Schon mal danke und ich update die Bilder weiter.
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post Nov 11 2017, 15:05
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Salvianaut
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Hallo Holi, die Frage ist wann Du das alles gemacht hast, wenn Du jetzt im Herbst große Mengen frisches Substrat infiziert hast würde ich nicht davon ausgehen das Du in dieser Saison schon ernten kannst.

Im nächsten Sommer alles schhön feucht halten und dann klappt es bestimmt wenn die Temperaturen fallen.
Ob es evtl. zu warm ist kann ich allerdings nicht sagen.

Der Beitrag wurde bearbeitet von Herr von Böde am Nov 11 2017, 15:06 Uhr.


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post Dec 2 2017, 19:59
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Grünschnabel


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Die wichtigste Voraussetzung für einen erfolgreichen Freilandanbau ist, dass Du im richtigen Klima lebst. Der Herbst sollte kalt und feucht, und der Sommer bevorzugt nicht zu trocken ausfallen, um die Fruchtkörperbildung zu ermöglichen.

Der Freilandanbau der holzliebenden Arten ist in den Winterhärtezonen 6, 7 und 8 problemlos realisierbar. Ein Anbau in Zone 5 wird möglich wenn die Beete durch Aufbringen einer dicken Schicht aus frischen Holzspänen oder Stroh vor den niedrigen Temperaturen im Winter geschützt werden.

Deutschland hat Zone 8 (- 12,2 bis – 6,7°C, z.B. Kiel) bis Zone 6 (-23,3 bis – 17,8°C, z.B. München). 




Anbau erfolgt in den folgenden drei Schritten:

Keimung der Sporen auf Agar. Dann Übertragung der kolonisierten Agarstückchen auf Getreide oder direkte Inokulation von PF-Kuchen (Reis-Vermikulit-Kuchen) oder Beimpfen von Getreide mit Sporen aus einer Sporenspritze.Ausbringen des Myzel-durchwachsenen Getreides oder PF-Kuchens auf pasteurisierte oder sterilisierte Holzspäne oder Hackschnitzel. Besonders geeignet sind hierfür Räucherchips (Buche oder Erle) oder solche, die für Heimtiereinstreu verwendet werden. (Es ist möglich, diesen zu Schritt überspringen und die Outdoor-Beete stattdessen direkt mit Körnerbrut zu beimpfen. Der Nachteil dabei ist, dass Nager und Vögel die Besiedlung des Substrats stören oder sogar verhindern können, indem sie die durchwachsenen Körner herauspicken und fressen.Die kolonisierten Hackschnitzel werden verwendet, um im zeitigen Frühjahr ein Outdoor-Holzhackschnitzelbeet, welches an einem schattigen Plätzchen liegt, zu beimpfen. Bewährt haben sich frische Holzspäne von Laubbäumen (Erle, Buche, Pappel, und anderes Laubholz), außerdem Fichte und Douglasie. Getrocknete und anschließend wieder befeuchtete Holzspäne gehen auch. Die Impfung erfolgt mit 1 kg Pilzbrut auf 10-20 kg Substrat (bis zu 50 kg möglich). Wird das Beet den ganzen Sommer feucht gehalten, erfolgt, wenn das Wetter regnerisch ist und die Temperatur auf etwa 5°C sinkt, von September-Dezember die Fruchtung (abhängig von den WetterbedingKlima
ungen auch mehrere).

Zeitlinie für den Anbau von holzliebenden Psilocybe

Januar, Februar: 
Vorbereiten von Körnerbrut oder PF-Kuchen (primäre Brut)

Februar, März: 
Übertragung der kolonisierten primären Brut auf sterilisierte oder pasteurisierte Hackschnitzel (sekundäre Brut)

März, April, Mai (sobald der Schnee schmilzt): 
Ausbringung der kolonisierten Holzhackschnitzel in die Outdoor-Holzhackschnitzel-Beete

(September), Oktober, November, (Dezember) 
Fruchtkörperbildung

Beet-Pflege

Sobald Du ein Beet etabliert hast, kannst Du einfach jedes Frühjahr frische Holzspäne in das Beet mischen und die Lebensdauer des Myzels damit über Jahre erweitern. Ebenfalls ist es möglich, etwas kolonisiere Hackschnitzel aus dem Original-Beet zu entnehmen und ein neues Beet an einem anderen Ort damit zu beimpfen.

Der Beitrag wurde bearbeitet von MusrO_ome3 am Dec 2 2017, 20:05 Uhr.
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post Dec 2 2017, 20:55
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Salvianaut
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Bravurös kopiert, wenigstens sollte man die Quelle angeben:
Fungifun.org-Psilocybe-Azurescens-Freilandanbau

Und auch wenn eingangs allgemein die Rede von holzzerzetzenden Arten ist darf man erwähnen das hier von Azurescens und nicht von Cyanescens (die Verwechselnug passiert mir aber aber auch dauernd) gesprochen wird.

Der Beitrag wurde bearbeitet von Herr von Böde am Dec 2 2017, 20:57 Uhr.


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post Dec 3 2017, 15:44
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Grünschnabel


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Einfacher geht's doch kaum!

Der Ablauf an sich ist in ein paar Schritten durch.Der Teufel steckt im Detail.
Die kopierte Vorlage ist die am simpelste verfasste und einfachst zu verstehende Beschreibung zum anlegen eines beets
Ich hätte au eigen verfassen können aber wozu...
Azurescens sind etwas einfacher zu kultivieren aufgrund der Aggressivität des myzels
Ich glaube es gibt kaum einen schneller wachsenden holzzersetzer.
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post Dec 3 2017, 18:40
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Hab leider keinen Vergleich mit Azu. aber im Vergl. zu Cubensis scheint mir auch Cyan. ziemlich aggressicv und ressitent.
Hab hier Myzel auf 3-5 l Holzschnitzel wohl fast ein Jahr vergessen, entsprechdn trocken war das ganze und offensichrtlich leben dort auch andere Pilze und sicher Bakterien.
Hab das Ganze jetzt mal ordentlich eingeweicht und schwubs kommt das Zielmyzel wieder voll durch, bin begeistert.
Ist Azu. da echt nochmal soviel schneller und stabiler?

Der Beitrag wurde bearbeitet von Herr von Böde am Dec 3 2017, 18:41 Uhr.


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post Dec 3 2017, 21:36
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Ob Azur oder Cyan ist letzten Endes schnuppe. Fast alle psychoaktiven Holzzersetzer wachsen gleich gut wenn es sich nicht grade um degenerierte Genetik handelt.

Und ja sie sind richtige Killer was Kontis angeht. Ist der Befall nicht zu stark setzten sie sich langfristig durch sofern sie nicht in total geschlossenen Gefäßen gehalten werden. Azur und Co. sind in der kühlen Jahreszeit Schnellwachser die einiges an Pflagefehlern verzeihen. Das ist mit der Zucht von Cubensis überhaupt nicht zu vergleichen.

@ MusrO_ome3
Das ist zwar im Grunde alles richtig was da steht. Nur ist es mitunter sehr schwierig aus einem Wildprint sauberes Mycel zu bekommen. Deshalb ist der normale Weg das direkte vermehren von erhaltenen Spawn. Einfacher als die Sporenkeimung ist die saubere Gewinnung von Innengewebe eines schönen Fruchtkörper und aufbringen auf Nährboden. Auch hier ist die Gefahr von Kontaminanten hoch.


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post Dec 5 2017, 21:14
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Der Cyanescens wächst von allen holzliebenden Pilzen mit am langsamsten.Zwsr stetig.aber slow...
Azurescens fruchtet aus dem nichts schnell und fortlaufend.
Cyanescens Flush eher.
Azurescens myzel hat dicke starke Myzelstränge.
Cyanescens eher tiefer und Dichter wachsendes Myzel.

Ob Spore oder myzel oder innengewebe die Kontaminationsgefahr ist sehr hoch.
Sollte jedoch ein Versuch mal klappen dann hat man quasi den Jackpot für sauber Abdrücke!

Ich selbst habe beete aus diversen unterschiedlichsten Materialien versucht und erfolgreich teilweise drei Jahre lang halten können.

Und myzeltransplantationen sind sehr gut machbar.Cyanescens Flusht mehrere Male pro Saison.Beste Voraussetzung für Ernten im Pfundbeteich sind immer ordentliches Futter und die stimmende Feuchte
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Grünschnabel


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Cubes sind langweilig und eintönig..
Schön anzusehen
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post Dec 5 2017, 22:09
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QUOTE(MusrO_ome3 @ Dec 5 2017, 22:14)
Der Cyanescens wächst von allen holzliebenden Pilzen mit am langsamsten.Zwsr stetig.aber slow...
Azurescens fruchtet aus dem nichts schnell und fortlaufend.
Cyanescens Flush eher.
Azurescens myzel hat dicke starke Myzelstränge.
Cyanescens eher tiefer und Dichter wachsendes Myzel.


Das ist Blödsinn. Es kommt auf den Strain an den man hat. Und den Umweltbedingungen/ Mikroklima an der betreffenden Stelle. Manchmal kann es bei einer Back Up Kultur indoor im Glas usw. vorkommen das das Mycel "eingeschlafen" ist wenn es länger nicht gefüttert wurde. Das gibt sich jedoch unter günstigeren Bedingungen. Es ist Schnurz Piepe egal ob es ein Azur, Cyan, Subaeruginosa oder sonst was ist. Da gibt es bei vitalen Mycel keine Unterschiede im Verhalten.


QUOTE(MusrO_ome3 @ Dec 5 2017, 22:14)
Ob Spore oder myzel oder innengewebe die Kontaminationsgefahr ist sehr hoch.
Sollte jedoch ein Versuch mal klappen dann hat man quasi den Jackpot für sauber Abdrücke!



Das Mycel der Holzzersetzer ist auf Holz nicht besonders Kontianfällig. Sollte dennoch mal Schimmel vorhanden sein wird der von Azur und Co. aufgefressen. Auf Petri sieht das schon wieder etwas anders aus. Aber selbst da kann sich das Mycel meist durchsetzen so lange genügend Nährstoffe vorhanden sind.

Der Beitrag wurde bearbeitet von chronic am Dec 6 2017, 01:03 Uhr.


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Grünschnabel


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Bei Cyanescens gibt's bloß zwei varietäten
Und wenn du deine Aufzählungen der Unterarten als strains bezeichnest dann gibt's vom myzel her ganz sicher alleine schon augenscheinlich Unterschiede.Die sind definitiv nicht gleich.Das wuchs und fruchtungsverhslten ist unterschieflich
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post Dec 7 2017, 00:09
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uups...

Der Beitrag wurde bearbeitet von xit am Dec 7 2017, 00:10 Uhr.
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Was für Varietäten bei Cyan? Und was für Unterarten? Ich habe drei Arten erwähnt die sich u.a. durch ihr Aussehen und ihre Sporen voneinander unterscheiden. Meinst du den Cyan Komplex? Diese Geschichte ist weit gehend überholt.

Glaube mir wenn ich dir sage, dass ich zig verschiedene Arten Holzzersetzer und von den meisten Arten verschiedene Stämme gezogen habe. Im Mycel Wachstum sind sie alle gleich. Das hat nichts mit der Art zu tun.
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Aktuelles Datum: 15th December 2017 - 05:17
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