Psychedelic Riegel @ SALVIA-COMMUNITY.net
 

 
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> Psychedelic Riegel, Essbare Erfahrungen

post Jun 21 2021, 12:00
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Heyo!

In mir kreist seit einiger Zeit die Idee, psychedelische Müsliriegel herzustellen. Ich bin ein Freund des gepflegten Mischkonsums und mag das Zusammenspiel verschiedener psychedelischer Instrumente.

Vor einiger Zeit bin ich zum ersten Mal seit Ewigkeiten mal wieder in Kontakt mit Cannabinoiden gekommen. In der Erfahrung wurden etwa 25µg 1cP-LSD mit 'einem Viertel' Haschbrownie kombiniert. Die Synergie zwischen den beiden Substanzen in Verbindung mit meiner absolut nicht mehr vorhandenen Toleranz gegenüber Cannabinoiden war beeindruckend.

Eine andere angenehme Synergie habe ich bei der Kombination von Fliegenpilzschnaps und 50µg 1cP-LSD erfahren dürfen, welche in einer messerscharfen optischen und akustischen Wahrnehmung der Natur mündete.

Natürlich kann man einfach alle Komponenten einzeln zu sich nehmen und den gleichen Effekt erzielen. Ich bin aber von der Idee begeistert ein Produkt herzustellen, das bereits alle Komponenten fein aufeinander abgestimmt beinhaltet.
Als Trägermedium soll eine selbstgemachte Müsliriegelmischung herhalten. Am Ende sollen eiswürfelgroße Einheiten entstehen, die man nach Bedarf dosiert werden können, beispielsweise 3 Würfel für eine mittel-intensive oder 5 Würfel für eine starke Erfahrung.


Bisher stehen folgende Komponenten auf der Liste:
1cP-AL-LAD
Fliegenpilz
Cannabinoide
San Pedro
Psilocybin

Die aufgeführten Substanzen haben eine ähnlich lange Wirkdauer, was meiner Meinung nach eine wichtige Voraussetzung für eine ausgewogene Erfahrung ist.

Es ist angestrebt von jeder Komponente jeweils die geringst-wirksame Dosis zu finden. Bei 1cP-LSD wären dies meiner Erfahrung nach beispielsweise etwa 15-20µg; oder beim selbstgemachten Fliegenpilzschnaps etwa '2 Shots'.

Bei manchen Komponenten fällt es mir schwer diese Dosis zu bestimmen. Bei 1cP-AL-LAD, Fliegenpilz und San Pedro kann ich mich durch eigene Versuchsreihen an die Initialdosis rantasten.
Bei Psilocybin und Cannabinoiden würde ich mich über eure Einschätzung freuen. Welche Dosis von getrockneten Pilzen würdet ihr als Äquivalent zu ~20µg 1cP-LSD einschätzen?
Das Gleiche für Haschisch: Wieviel mg kann man als Initialdosis ansehen?


Desweiteren würde ich mich freuen etwaige Probleme bei der Löslichkeit/Aufnahmefähigkeit der einzelnen Komponenten zu lösen. So wie ich es sehe Bedarf es nur bei den Cannabinoiden um eine vorherige Aktivierung und Lösung in Fett. Alle anderen Komponenten können ohne weitere Vorbereitung beispielsweise pulverisiert ins Müsli eingebrachten werden, sehe ich das richtig?


Die fertigen Müsli-Würfel sollen dann eingefroren werden und können bei Bedarf aufgetaut und vernascht werden.

LG, AD #1
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post Jun 21 2021, 14:04
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Ein San Pedro Extrakt kannst du eigentlich nur in Kapseln füllen, weil es alles ungenießbar macht. Cubensis sind nicht viel besser. Was richtig gut gehen dürfte, ist Cannabis, das man leicht in Schokolade/Kakaobutter bekommt. Bei den LSD-Abkömmlingen ist es fraglich, wie stabil die bei der Lagerung sind. Kaum kalkulierbarer Wirkungsverlust während der Lagerung ist sicher ein Problem.



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post Jun 21 2021, 18:30
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Das ist eine interessante Idee.
Vor ein paar Jahren gab es im Headshop mal psychedelische Müsliriegel. Die bestanden aus Salvia und Sinicuichi. Davon gibt es glaube ich einen Tripbericht.

Die Äquivalenzdosis verschiedener Pilze zu 25µg 1cp-LSD würde ich so einschätzen:
Cubensis: 0.5g
SKKKs: 200mg
Azur: 100mg

Bei mittelstarkem Hasch würde ich pro Riegel 50mg anpeilen.
Es ist gut, wenn da erstmal wenig drin ist, denn man legt bei Hasch oral wie von selber nach und nach 2 Stunden scheppert es plötzlich. biggrin.gif


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post Jun 21 2021, 22:09
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QUOTE(hogie @ Jun 21 2021, 14:04)
Ein San Pedro Extrakt kannst du eigentlich nur in Kapseln füllen, weil es alles ungenießbar macht. Cubensis sind nicht viel besser. Was richtig gut gehen dürfte, ist Cannabis, das man leicht in Schokolade/Kakaobutter bekommt. Bei den LSD-Abkömmlingen ist es fraglich, wie stabil die bei der Lagerung sind. Kaum kalkulierbarer Wirkungsverlust während der Lagerung ist sicher ein Problem.

Sehr guter Hinweis, hätte ich glatt vergessen. Gibt es eine einfache Möglichkeit ein San Pedro Extrakt herzustellen, welches nicht durch unsägliche Bitterkeit besticht? Oder geht der Prozess dann schon gen pures Meskalin-Extrakt?

Wie ist die Einschätzung anderer bezüglich Cubensis? Ich habe öfter von Pilzschokolade, -Honig und dergleichen gehört. Kann man den Geschmack beispielsweise mit Zucker überdecken? Oder gibt es dafür ebenfalls geeignete Extraktionsverfahren?

Bei den LSD-Derivaten mache ich mir eigentlich keine großen Sorgen. Die Müsli-Cubes müssen eh tiefgekühlt gelagert werden. Außer du gehst davon aus, dass durch die Kombination mit den ganzen Lebensmittelstoffen irgendwelche ungeahnten Instabilitäten auftreten werden.

QUOTE(kleinerkiffer84 @ Jun 21 2021, 18:30)
Vor ein paar Jahren gab es im Headshop mal psychedelische Müsliriegel. Die bestanden aus Salvia und Sinicuichi. Davon gibt es glaube ich einen Tripbericht.

Interessant. Sinicuichi habe ich gar nicht so auf dem Schirm. Denkst du, es wäre eine Bereicherung für meine Riegelidee?
Und wie hat das mit Salvia funktioniert? Ich dachte es wird nur sublingual aufgenommen.

QUOTE(kleinerkiffer84 @ Jun 21 2021, 18:30)
Die Äquivalenzdosis verschiedener Pilze zu 25µg 1cp-LSD würde ich so einschätzen:
Cubensis: 0.5g
SKKKs: 200mg
Azur: 100mg

Danke schon mal für die Einschätzungen, sehr wertvoll! Aber an SKKKs und Azur kommt man vermutlich nicht allzu leicht, oder? Habe da das Bild von Wald&Wiesensammlern im Kopf.

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post Jun 21 2021, 22:26
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Salvianaut
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QUOTE(AD #1 @ Jun 21 2021, 22:09)
Danke schon mal für die Einschätzungen, sehr wertvoll! Aber an SKKKs und Azur kommt man vermutlich nicht allzu leicht, oder? Habe da das Bild von Wald&Wiesensammlern im Kopf.
KK kennt sich unglaublich gut mit Pilzen und Pflanzen in der Natur aus und bevorzugt daher eher das Sammeln von Wildpilzen in der Natur. Mir wäre das Sammeln viel zu nervig. Daher würde ich bei Psilos auf Cubensis setzen, weil die am einfachsten in reproduzierbarer Qualität zu züchten sind.

Was den Geschmack anbetrifft, eigentlich schmecken die gar nicht schlecht, wenn man das bei einem Erstkonsum beurteilt. Sie schmecken aber charakteristisch, das sich auch weit in Extrakte durch zieht. Es ist nur unser Gehirn, das mit diesem Geschmack nach mindestens einmaligem Konsum eine Vergiftung assoziiert und alles eklig macht, was so schmeckt. Das ist auch bei anderen Dingen bekannt. Z.B. Muskat. Wer einmal ein Muskat-High erlebt hat, dem kommt schon bei Spuren von Muskat als Gewürz z.B. in einer Tomatensuppe oder Wurst das Kotzen. Da Muskat ein sehr verbreitetes Gewürz ist, dem man kaum aus dem Weg gehen kann, ist das allein schon ein Grund, niemals Experimente in diese Richtung zu unternehmen.



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post Jun 22 2021, 18:33
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Ja, Sinicuichi könnte durchaus eine Bereicherung im Riegel sein.
Ich finde das ist eine der Pflanzen, die relativ deutlich spürbar sind und in der Synergie der Gesamtkomposition eine sonnige Note geben.
Ich habs damals so gemacht, dass ich es als Tee aufglöst und geschlürft habe.
Hier gibts einen Tripbericht dazu:
https://www.entheobotanik.net/viewtopic.php?p=23233#p23233


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